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	<title>Wissen &amp; Aufklärung Archive - PhysioWerk</title>
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	<description>Praxis für Physiotherapie in Soest</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Feb 2026 09:50:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die Lendenwirbelsäule, das Kreuz mit dem Kreuz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 09:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Die Lendenwirbelsäule, das Kreuz mit dem Kreuz 23 Februar, 2026 — PhysioWerk In unserem heutigen Blogbeitrag geht es um den unteren Abschnitt der Wirbelsäule, die sogenannte Lendenwirbelsäule. Dieser unterste Abschnitt unserer beweglichen Wirbelsäule besteht aus fünf kräftigen Lendenwirbeln. Sie trägt die Hauptlast unseres Oberkörpers und ist gleichzeitig extrem mobil, was sie allerdings auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://physiowerk-soest.de/die-lendenwirbelsaeule-das-kreuz-mit-dem-kreuz/">Die Lendenwirbelsäule, das Kreuz mit dem Kreuz</a> erschien zuerst auf <a href="https://physiowerk-soest.de">PhysioWerk</a>.</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
    </p>
</p>
<h1>Die Lendenwirbelsäule, das Kreuz mit dem Kreuz</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">23 Februar, 2026</time> — PhysioWerk</span></div>
<div>In unserem heutigen Blogbeitrag geht es um den unteren Abschnitt der Wirbelsäule, die sogenannte Lendenwirbelsäule. Dieser unterste Abschnitt unserer beweglichen Wirbelsäule besteht aus fünf kräftigen Lendenwirbeln. Sie trägt die Hauptlast unseres Oberkörpers und ist gleichzeitig extrem mobil, was sie allerdings auch anfällig für Verletzungen und Verschleiß macht. </div>
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<h2>Anatomie</h2>
<p>Die Lendenwirbelsäule setzt sich aus fünf sehr stabilen Wirbelkörpern zusammen. Durch die hohe Last die sie tragen muss sind die Wirbelkörper höher als in den anderen Regionen der Wirbelsäule. Stabilität erlangt die Wirbelsäule wie in den oberen Regionen auch, durch straffe Bandstrukturen und Muskulatur. Zwischen den Wirbelkörpern gelagert finden wir als beweglichen Teil erneut die Bandscheiben. Diese dienen in der Lendenwirbelsäule mehr als in den anderen Abschnitten als eine Art Stoßdämpfer. Die Funktionsweise von Bandscheiben wird in einem weiteren Block noch näher erörtert. Im Anschluss an die Lendenwirbelsäule finden wir noch das Kreuzbein welches aus fünf miteinander verknöcherten Wirbelkörpern besteht und dem angeschlossen das Steißbein welches aus drei bis fünf ebenfalls miteinander verknöcherten Wirbelkörpern besteht.</p>
<p> Im Vergleich zu den Hals- oder Brustwirbeln sind die Lendenwirbel besonders groß und massiv gebaut da sie den größten Druck aushalten müssen. Sie bestehen zum einen aus dem Wirbelkörpern einem zylindrischen tragenden Teil, den Wirbelbogen welcher den Wirbelkanal (Spinalkanal) in dem die Nervenfasern geschützt verlaufen und aus dem Fortsetzen welche man nach hinten als Dornfortsatz und seitlich als Querfortsätze erkennen kann.</p>
<p>Wie bereits erwähnt finden wir zwischen den Wirbelkörpern als beweglichen Teil die Bandscheiben. Ihre Aufgabe ist es Erschütterung abzufedern und die Beweglichkeit zwischen den Wirbeln zu ermöglichen. Genauso wie die Wirbelkörper finden wir in der Lendenwirbelsäule besonders dicke Bandscheiben die in der Lage sind den hohen Lasten standzuhalten und den entstehenden Druck optimal zu verteilen.</p>
<p>Als letzte Verbindung zwischen den Wirbelkörpern finden wir noch die sogenannten Facettgelenke. Diese Bestimmen die Richtung in die wir uns bewegen können. Ein komplexes System aus Bändern hält die gesamte Struktur zusammen und verhindert dass die Wirbel bei Belastung verrutschen. Die Facettgelenke bezeichnet man als echte Gelenke, da sie einen eigenen Kapselbandapparat besitzen.</p>
<p>Als letztes ist noch zu erwähnen dass immer zwei Wirbelkörper zusammen schräg seitlich nach hinten gerichtet ein wirbelloch bilden, aus denen die einzelnen Spinalnerven heraustreten und die dementsprechenden Regionen nerval versorgen.</p>
<p>Wie in allen Teilen des menschlichen Körpers darf man eine ganz besondere Struktur nicht vergessen, die Muskeln. Im Bereich der Lendenwirbelsäule finden wir zum einen die tief liegenden Muskeln und zum anderen die oberflächlichen Muskeln. Das tiefliegende System die Stabilisatoren setzen sich zum einen aus den muskuli multifidii, welche aus kleinen Muskeln direkt an der Wirbelsäule bestehen, dem Musculus transversus abdominis und der Beckenbodenmuskulatur zusammen. Diese in Einheit gesehen bilden ein natürliches Korsett zur Stabilisation der Wirbelsäule. Darüber gelegen finden wir das oberflächliche System die globalen Beweger. Zu ihnen gehören unter anderem der Musculus erector spine  (Rückenstrecker) der Musculus iliopsoas als Hüftbeuger und Verbindung zwischen Wirbelsäule und Oberschenkelknochen und der Musculus quadratus lumborum welcher das Becken mit den Rippen und der Lendenwirbelsäule vereint. Wichtig für die Stabilität aber auch für die Mobilität der Lendenwirbelsäule ist dabei ein Zusammenspiel der tiefen und oberflächlichen Muskeln. Bei chronischen Schmerzpatienten kommt es häufig dazu dass die tiefliegende Muskulatur, ihre Arbeit einstellt und zunehmend verkümmert. Oftmals wird dieser Muskelgruppe viel zu wenig Aufmerksamkeit im Bereich der Rehabilitation geschenkt.</p>
<p>Dies ist natürlich nur ein kurzer Exkurs in dem Bereich der Anatomie der Lendenwirbelsäule.</p>
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<h2>Krankheitsbilder</h2>
<p>Bei den Krankheitsbildern der Lendenwirbelsäule unterscheiden wir zunächst angeborene Krankheitsbilder oder erworbene Krankheitsbilder. Zu den angeborenen zählen unter anderem die Spina bifida (offener Rücken eine Fehlbildung bei der sich der Wirbelbogen nicht vollständig schließt, eine angeborene Skoliose (seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule), sowie die sogenannten Blockwirbel bei dem die knöcherne Verschmelzung zweier oder mehrerer Wirbelkörper zu sehen ist.</p>
<p>Zu den erworbenen/degenerativen Erkrankungen, Verschleiß, finden wir als erstes natürlich den sogenannten Bandscheibenvorfall bzw. die Bandscheibenvorwölbung. Dabei kommt es zu einer Verschie des Gallertkerns. Als weiteres finden wir ein durch verschleißbedingte Verengung des Wirbels Kanals die sogenannte Spinalkanalstenose. Als wachstumsbedingte Erkrankung finden wir den sogenannten Morbus Scheuermann eine Wachstumsstörung in Jugendalter die zu einer verstärkten Rundrücken Bildung (Hyperkyphose) führt. Aber auch idiopathisches Skoliosen eine Wirbelsäulenverkrümmung die sich meist während der pubertären Wachstumsschübe ohne klare Ursache entwickelt. Des weiteren finden wir entzündliche und systematische Erkrankung wie denn morbus Bechterew ,die Osteoporose und nicht zuletzt die Spondylodiszitis(eine bakterielle Entzündung der Bandscheibe und der angrenzenden Wirbelkörper).</p>
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<h2>Therapie</h2>
<p>Für uns als Physio Werk Soest stehen natürlich die erworbenen Krankheitsbilder im Vordergrund. Zu jeder therapieform gehört eine sorgfältige Diagnostik in Form meist von bildgebenden Verfahren wie MRT, CT oder zumindest ein Röntgen. Die daraus sich ergebende Therapie erfolgt oft stufenweise. Sie beginnt mit der konservativen und begleitenden medikamentösen Schmerztherapie. Eine Operation wird in der Regel erst bei neurologischen Ausfällen oder Therapieresistenz in Betracht gezogen.</p>
<p>Im Physio Werk Soest wird man eine auf jedem Patienten abgestimmte Therapie nach sorgfältiger vorheriger Untersuchung, erstellen. Oberstes Gebot bei jeder Therapie sollte jedoch sein Bewegung zu fördern, Schmerzen zu reduzieren, um eine langfristige Gesunderhaltung zu erreichen.</p>
<p>Wir vom Physio   Werk Soest können dabei auf eine langjährige Erfahrung, sowie auf viele unterschiedliche therapieformen im Kollegenkreis zurückgreifen.</p>
</p>
</div>
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<h2>Fazit</h2>
<p>Die Lendenwirbelsäule ist ein zugleich sehr widerstandsfähiger Abschnitt der Wirbelsäule, aber auch zugleich ein sehr anfälliger Anteil. Jedoch egal, um welche Art von Beschwerden es sich bei Ihnen handelt, wir vom Physio Werk Soest sind mit unserem über lange Jahre erworbenen Fachwissen und einer Menge an unterschiedlichen Behandlungsmethoden stets für Sie. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen!!</p>
</p>
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<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns für eine persönliche Beratung. <br />Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem gesünderen, aktiveren Lebensstil.</strong></p>
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<p><span id="more-2906"></span><br />
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<h2>Anatomie<\/h2>\n

<p>Die Lendenwirbels\u00e4ule setzt sich aus f\u00fcnf sehr stabilen Wirbelk\u00f6rpern zusammen. Durch die hohe Last die sie tragen muss sind die Wirbelk\u00f6rper h\u00f6her als in den anderen Regionen der Wirbels\u00e4ule. Stabilit\u00e4t erlangt die Wirbels\u00e4ule wie in den oberen Regionen auch, durch straffe Bandstrukturen und Muskulatur. Zwischen den Wirbelk\u00f6rpern gelagert finden wir als beweglichen Teil erneut die Bandscheiben. Diese dienen in der Lendenwirbels\u00e4ule mehr als in den anderen Abschnitten als eine Art Sto\u00dfd\u00e4mpfer. Die Funktionsweise von Bandscheiben wird in einem weiteren Block noch n\u00e4her er\u00f6rtert. Im Anschluss an die Lendenwirbels\u00e4ule finden wir noch das Kreuzbein welches aus f\u00fcnf miteinander verkn\u00f6cherten Wirbelk\u00f6rpern besteht und dem angeschlossen das Stei\u00dfbein welches aus drei bis f\u00fcnf ebenfalls miteinander verkn\u00f6cherten Wirbelk\u00f6rpern besteht.<\/p>\n

<p>\u00a0Im Vergleich zu den Hals- oder Brustwirbeln sind die Lendenwirbel besonders gro\u00df und massiv gebaut da sie den gr\u00f6\u00dften Druck aushalten m\u00fcssen. Sie bestehen zum einen aus dem Wirbelk\u00f6rpern einem zylindrischen tragenden Teil, den Wirbelbogen welcher den Wirbelkanal (Spinalkanal) in dem die Nervenfasern gesch\u00fctzt verlaufen und aus dem Fortsetzen welche man nach hinten als Dornfortsatz und seitlich als Querforts\u00e4tze erkennen kann.<\/p>\n

<p>Wie bereits erw\u00e4hnt finden wir zwischen den Wirbelk\u00f6rpern als beweglichen Teil die Bandscheiben. Ihre Aufgabe ist es Ersch\u00fctterung abzufedern und die Beweglichkeit zwischen den Wirbeln zu erm\u00f6glichen. Genauso wie die Wirbelk\u00f6rper finden wir in der Lendenwirbels\u00e4ule besonders dicke Bandscheiben die in der Lage sind den hohen Lasten standzuhalten und den entstehenden Druck optimal zu verteilen.<\/p>\n

<p>Als letzte Verbindung zwischen den Wirbelk\u00f6rpern finden wir noch die sogenannten Facettgelenke. Diese Bestimmen die Richtung in die wir uns bewegen k\u00f6nnen. Ein komplexes System aus B\u00e4ndern h\u00e4lt die gesamte Struktur zusammen und verhindert dass die Wirbel bei Belastung verrutschen. Die Facettgelenke bezeichnet man als echte Gelenke, da sie einen eigenen Kapselbandapparat besitzen.<\/p>\n

<p>Als letztes ist noch zu erw\u00e4hnen dass immer zwei Wirbelk\u00f6rper zusammen schr\u00e4g seitlich nach hinten gerichtet ein wirbelloch bilden, aus denen die einzelnen Spinalnerven heraustreten und die dementsprechenden Regionen nerval versorgen.<\/p>\n

<p>Wie in allen Teilen des menschlichen K\u00f6rpers darf man eine ganz besondere Struktur nicht vergessen, die Muskeln. Im Bereich der Lendenwirbels\u00e4ule finden wir zum einen die tief liegenden Muskeln und zum anderen die oberfl\u00e4chlichen Muskeln. Das tiefliegende System die Stabilisatoren setzen sich zum einen aus den muskuli multifidii, welche aus kleinen Muskeln direkt an der Wirbels\u00e4ule bestehen, dem Musculus transversus abdominis und der Beckenbodenmuskulatur zusammen. Diese in Einheit gesehen bilden ein nat\u00fcrliches Korsett zur Stabilisation der Wirbels\u00e4ule. Dar\u00fcber gelegen finden wir das oberfl\u00e4chliche System die globalen Beweger. Zu ihnen geh\u00f6ren unter anderem der Musculus erector spine\u00a0 (R\u00fcckenstrecker) der Musculus iliopsoas als H\u00fcftbeuger und Verbindung zwischen Wirbels\u00e4ule und Oberschenkelknochen und der Musculus quadratus lumborum welcher das Becken mit den Rippen und der Lendenwirbels\u00e4ule vereint. Wichtig f\u00fcr die Stabilit\u00e4t aber auch f\u00fcr die Mobilit\u00e4t der Lendenwirbels\u00e4ule ist dabei ein Zusammenspiel der tiefen und oberfl\u00e4chlichen Muskeln. Bei chronischen Schmerzpatienten kommt es h\u00e4ufig dazu dass die tiefliegende Muskulatur, ihre Arbeit einstellt und zunehmend verk\u00fcmmert. Oftmals wird dieser Muskelgruppe viel zu wenig Aufmerksamkeit im Bereich der Rehabilitation geschenkt.<\/p>\n

<p>Dies ist nat\u00fcrlich nur ein kurzer Exkurs in dem Bereich der Anatomie der Lendenwirbels\u00e4ule.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2>Krankheitsbilder<\/h2>\n

<p>Bei den Krankheitsbildern der Lendenwirbels\u00e4ule unterscheiden wir zun\u00e4chst angeborene Krankheitsbilder oder erworbene Krankheitsbilder. Zu den angeborenen z\u00e4hlen unter anderem die Spina bifida (offener R\u00fccken eine Fehlbildung bei der sich der Wirbelbogen nicht vollst\u00e4ndig schlie\u00dft, eine angeborene Skoliose (seitliche Verkr\u00fcmmung der Wirbels\u00e4ule), sowie die sogenannten Blockwirbel bei dem die kn\u00f6cherne Verschmelzung zweier oder mehrerer Wirbelk\u00f6rper zu sehen ist.<\/p>\n

<p>Zu den erworbenen\/degenerativen Erkrankungen, Verschlei\u00df, finden wir als erstes nat\u00fcrlich den sogenannten Bandscheibenvorfall bzw. die Bandscheibenvorw\u00f6lbung. Dabei kommt es zu einer Verschie des Gallertkerns. Als weiteres finden wir ein durch verschlei\u00dfbedingte Verengung des Wirbels Kanals die sogenannte Spinalkanalstenose. Als wachstumsbedingte Erkrankung finden wir den sogenannten Morbus Scheuermann eine Wachstumsst\u00f6rung in Jugendalter die zu einer verst\u00e4rkten Rundr\u00fccken Bildung (Hyperkyphose) f\u00fchrt. Aber auch idiopathisches Skoliosen eine Wirbels\u00e4ulenverkr\u00fcmmung die sich meist w\u00e4hrend der pubert\u00e4ren Wachstumssch\u00fcbe ohne klare Ursache entwickelt. Des weiteren finden wir entz\u00fcndliche und systematische Erkrankung wie denn morbus Bechterew ,die Osteoporose und nicht zuletzt die Spondylodiszitis(eine bakterielle Entz\u00fcndung der Bandscheibe und der angrenzenden Wirbelk\u00f6rper).<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}],"props":{"css":"@media only screen and (max-width: 600px) {\n .el-row{\n     margin-top:60px;\n}\n}"}},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2>Therapie<\/h2>\n

<p>F\u00fcr uns als Physio Werk Soest stehen nat\u00fcrlich die erworbenen Krankheitsbilder im Vordergrund. Zu jeder therapieform geh\u00f6rt eine sorgf\u00e4ltige Diagnostik in Form meist von bildgebenden Verfahren wie MRT, CT oder zumindest ein R\u00f6ntgen. Die daraus sich ergebende Therapie erfolgt oft stufenweise. Sie beginnt mit der konservativen und begleitenden medikament\u00f6sen Schmerztherapie. Eine Operation wird in der Regel erst bei neurologischen Ausf\u00e4llen oder Therapieresistenz in Betracht gezogen.<\/p>\n

<p>Im Physio Werk Soest wird man eine auf jedem Patienten abgestimmte Therapie nach sorgf\u00e4ltiger vorheriger Untersuchung, erstellen. Oberstes Gebot bei jeder Therapie sollte jedoch sein Bewegung zu f\u00f6rdern, Schmerzen zu reduzieren, um eine langfristige Gesunderhaltung zu erreichen.<\/p>\n

<p>Wir vom Physio\u00a0 \u00a0Werk Soest k\u00f6nnen dabei auf eine langj\u00e4hrige Erfahrung, sowie auf viele unterschiedliche therapieformen im Kollegenkreis zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n

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<h2>Fazit<\/h2>\n

<p>Die Lendenwirbels\u00e4ule ist ein zugleich sehr widerstandsf\u00e4higer Abschnitt der Wirbels\u00e4ule, aber auch zugleich ein sehr anf\u00e4lliger Anteil. Jedoch egal, um welche Art von Beschwerden es sich bei Ihnen handelt, wir vom Physio Werk Soest sind mit unserem \u00fcber lange Jahre erworbenen Fachwissen und einer Menge an unterschiedlichen Behandlungsmethoden stets f\u00fcr Sie. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen!!<\/p>\n

<p><\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}],"props":{"css":"@media only screen and (max-width: 600px) {\n .el-row{\n     margin-top:60px;\n}\n}"}}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Beratung. <br \/>Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem ges\u00fcnderen, aktiveren Lebensstil.<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Jetzt Ihren Weg zu besserer Fitness beginnen","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.24"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://physiowerk-soest.de/die-lendenwirbelsaeule-das-kreuz-mit-dem-kreuz/">Die Lendenwirbelsäule, das Kreuz mit dem Kreuz</a> erschien zuerst auf <a href="https://physiowerk-soest.de">PhysioWerk</a>.</p>
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		<title>Das Knie</title>
		<link>https://physiowerk-soest.de/das-knie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 09:06:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Das Knie 17 November, 2025 — PhysioWerk Das Kniegelenk, das größte, komplexeste, aber somit auch anfälligste Gelenk des menschlichen Körpers, welches täglich die gesamte Last des Körpergewichts tragen muss. In diesem Blog möchten wir einen kurzen Einblick in die Anatomie, mögliche Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten des Kniegelenkes geben. Anatomie Das Kniegelenk besteht zunächst aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://physiowerk-soest.de/das-knie/">Das Knie</a> erschien zuerst auf <a href="https://physiowerk-soest.de">PhysioWerk</a>.</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
    </p>
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<h1>Das Knie</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">17 November, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
<div>
<p>Das Kniegelenk, das größte, komplexeste, aber somit auch anfälligste Gelenk des menschlichen Körpers, welches täglich die gesamte Last des Körpergewichts tragen muss.</p>
<p>In diesem Blog möchten wir einen kurzen Einblick in die Anatomie, mögliche Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten des Kniegelenkes geben.</p>
<h2><strong>Anatomie</strong></h2>
<p>Das Kniegelenk besteht zunächst aus den beiden Hauptgelenkpartnern der Tibia (Schienbein) beziehungsweise dem Tibiaplateau mit seinen beiden Einbuchtungen, in denen sich auch die Menisken befinden. Der zweite Gelenkpartner befindet sich am unteren Oberschenkelknochen und bildet sich aus den beiden Femurcondylen. Auf dem Schienbeinplateau liegen außen und innen in den Ausbuchtungen halbmondförmig die Menisken. Verbunden werden die beiden Gelenkpartner durch die sogenannten Collateralbänder (Innenband, Außenband) welche an beiden Seiten vom Oberschenkel zum Unterschenkel hin verlaufen und bei ca. 90° Beugung „locker“ sind. Zusätzliche Stabilisation vor allem in der Streckung erhält das Kniegelenk durch die Kreuzbänder (ligamentum cruciatum anterior und posterior), welche zwischen Oberschenkel und Unterschenkel verlaufen. Die Kreuzbänder bestehen jeweils aus zwei Bündeln, wodurch das vordere Kreuzband ein nach vorne rutschen und das hintere ein nach hinten rutschen des Unterschenkels verhindert. Bei der vollständigen Extension wickeln diese sich umeinander und geben dem Gelenk zusätzlichen Halt. Umgeben werden die ganzen Strukturen, wie bei jedem anderen Gelenk auch, von der Gelenkkapsel. Diese umschließt das gesamte Gelenk und ist an der Rückseite in der Kniekehle „eingeschlagen“ wodurch das hintere Kreuzband sich außerhalb des Kniegelenkes befindet. Eine weitere Besonderheit ist die in die Kapsel eingebettete Kniescheibe, welche in der „Rille“, die sich durch die beiden Oberschenkelcondylen ergibt, läuft.</p>
<p>Zum Verständnis für komplexe Verletzungsmuster des Kniegelenkes ist es noch wichtig zu wissen, dass das Innenband mit dem Innenmeniskus zusätzlich verwachsen ist.</p>
<h2><strong>Bewegungsausmaß Kniegelenk</strong></h2>
<p>Extension (Streckung): 0°</p>
<p>Flexion(Beugung): 135°- 150°</p>
<p>Innenrotation: ca. 10°</p>
<p>Aussenrotation: ca. 30°</p>
<h2><strong>Verletzungen, Pathologie </strong></h2>
<p>Wie bereits erwähnt handelt es sich beim Kniegelenk um eines der komplexesten und am meisten belasteten Gelenke des menschlichen Körpers. Dies wiederum bringt mit sich das ist eine Reihe von Schäden, darunter Bänder- und Sehnenrisse (zum Beispiel Kreuzband oder Innenband Risse), Meniskusschäden und Knorpelverschleiß (Arthrose oder Chondromalazie), erleiden kann. Diese Verletzungen können durch akute, wie Verdrehen des Knies bei Sportunfällen oder durch degenerative Prozesse wie altersbedingten Verschleiß entstehen. Die Symptome reichen dabei von Schmerzen und Schwellungen bis hin zu Instabilität, wobei auch , Kombinations-Verletzungen wie die “Unhappy Triad“(vordere Kreuzband, Innenband und Meniskus) auftreten können.</p>
<h2><strong>Häufige Knieverletzungen</strong></h2>
<ul>
<li>Vorderer Kreuzbandriss, oft auch als Kombinationsverletzung mit Innenband und Innenmeniskusverletzung</li>
<li>Hinterer Kreuzbandriss</li>
<li>Innen-/ Außenbandriss</li>
<li>Meniskusverletzungen, Meniskusriss</li>
<li>Knorpelschäden, wie der Chondromalazie (Aufweichen des Knorpels), Arthrose (degenerativer Verschleiß), Osteochondrosis dissecans (Lösen von Knorpel aufgrund von Durchblutungsstörungen)</li>
<li>Bursitis (Entzündung von Schleimbeuteln)</li>
<li>Sehnenverletzungen wie Risse (Quadrizepssehnenriss) oder Entzündungen (durch Reizung bei Über-/ Fehlbelastung)</li>
<li>Baker Zyste (in der Kniekehle sammelt sich Flüssigkeit)</li>
<li>Patellaluxationen (meistens nach außen, in seltenen Fällen nach innen)</li>
</ul>
<h2><strong>Diagnose:</strong></h2>
<p>Bei der Diagnose erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung mit Messung der Bewegungsgrade und bestimmten Tests, welche eine eingeschränkte Beweglichkeit, so wie eine Instabilität des Knies zeigen können. Des Weiteren können Meniskus-verletzungen oder Bandverletzungen ausgetestet werden. Bei einem Verdacht sollten dann um genaue Verletzungsmuster erkennen zu können, bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen.</p>
<h2><strong>Therapie, Behandlung:</strong></h2>
<p>Die Art der Behandlung variiert je nach Art und Schwere der Verletzung. Dabei kann von einer konservativen bis hin zu einer operativen Behandlung alles erforderlich sein.</p>
<p>Bei einer konservativen Therapie steht ihnen Ihr Physiotherapeut nützlich mit Ratschlägen und einem für sie angepassten Therapieplan zur Seite. Aber auch vor einem operativen Eingriff es ist zwingend notwendig ihr Kniegelenk unter therapeutischer Aufsicht für diese OP vorzubereiten. Die angewendeten Techniken dafür hängen natürlich zum einen von der Verletzung oder dem Grad des Verschleißes und dem Erscheinungsbild des Kniegelenkes ab. Das heißt das zunächst ein Abbau einer vorhandenen Schwellung im Vordergrund stehen kann, aber auch eine Schmerz- abhängige Mobilisation sowie der Erhalt der Muskelkraft von Nöten ist.</p>
<p>Dies gilt nicht nur für Verletzungen im Kniegelenk, sondern gleichermaßen auch für den künstlichen Gelenkersatz. Denn zieht man in Betracht, dass es sich bei einem künstlichen Gelenk in erster Linie darum handelt dass nur die Gelenkflächen ausgetauscht werden und die restlichen Strukturen bis auf das vordere Kreuzband, weitestgehend erhalten bleiben. So ist es nur logisch im Vorfeld einer solchen Operation zunächst einmal den richtigen Zeitpunkt zu wählen, das heißt nicht zu früh und aus Bequemlichkeit einen Gelenkersatz bevorzugen, sondern auch den vorherigen Erhalt der Beweglichkeit sowie den Erhalt der Muskelkraft nicht zu vernachlässigen.</p>
<p>Wir vom PhysioWerk Soest stehen stetig im Austausch mit den dafür notwendigen niedergelassenen Fachärzten und Operateuren und stehen Ihnen mit Fachkompetenz ratend zur Seite.</p>
<p>Sollte es dennoch unabdingbar sein und Sie haben einen Gelenkersatz bekommen, so haben Sie ebenfalls die Möglichkeit sich bei uns zu melden, um die nötige Fitness für Ihren Alltag zurückzuerlangen.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Das Kniegelenk als eines der komplexesten Gelenke des menschlichen Körpers, bietet bei all seiner Stabilität natürlich auch eine Menge an Verschleißmöglichkeiten und Verletzungsmustern. Wir vom <strong>PhysioWerk Soest</strong> bieten Ihnen als Patient jedoch für alle diese möglichen Fälle eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten und ein auf Sie und Ihr Problem abgestimmten Therapieplan. Sprechen Sie uns einfach rechtzeitig an!</p>
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<hr>
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<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns für eine persönliche Beratung. <br />Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem gesünderen, aktiveren Lebensstil.</strong></p>
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<p>Das Kniegelenk, das gr\u00f6\u00dfte, komplexeste, aber somit auch anf\u00e4lligste Gelenk des menschlichen K\u00f6rpers, welches t\u00e4glich die gesamte Last des K\u00f6rpergewichts tragen muss.<\/p>\n

<p>In diesem Blog m\u00f6chten wir einen kurzen Einblick in die Anatomie, m\u00f6gliche Erkrankungen und Therapiem\u00f6glichkeiten des Kniegelenkes geben.<\/p>\n

<h2><strong>Anatomie<\/strong><\/h2>\n

<p>Das Kniegelenk besteht zun\u00e4chst aus den beiden Hauptgelenkpartnern der Tibia (Schienbein) beziehungsweise dem Tibiaplateau mit seinen beiden Einbuchtungen, in denen sich auch die Menisken befinden. Der zweite Gelenkpartner befindet sich am unteren Oberschenkelknochen und bildet sich aus den beiden Femurcondylen. Auf dem Schienbeinplateau liegen au\u00dfen und innen in den Ausbuchtungen halbmondf\u00f6rmig die Menisken. Verbunden werden die beiden Gelenkpartner durch die sogenannten Collateralb\u00e4nder (Innenband, Au\u00dfenband) welche an beiden Seiten vom Oberschenkel zum Unterschenkel hin verlaufen und bei ca. 90\u00b0 Beugung \u201elocker\u201c sind. Zus\u00e4tzliche Stabilisation vor allem in der Streckung erh\u00e4lt das Kniegelenk durch die Kreuzb\u00e4nder (ligamentum cruciatum anterior und posterior), welche zwischen Oberschenkel und Unterschenkel verlaufen. Die Kreuzb\u00e4nder bestehen jeweils aus zwei B\u00fcndeln, wodurch das vordere Kreuzband ein nach vorne rutschen und das hintere ein nach hinten rutschen des Unterschenkels verhindert. Bei der vollst\u00e4ndigen Extension wickeln diese sich umeinander und geben dem Gelenk zus\u00e4tzlichen Halt. Umgeben werden die ganzen Strukturen, wie bei jedem anderen Gelenk auch, von der Gelenkkapsel. Diese umschlie\u00dft das gesamte Gelenk und ist an der R\u00fcckseite in der Kniekehle \u201eeingeschlagen\u201c wodurch das hintere Kreuzband sich au\u00dferhalb des Kniegelenkes befindet. Eine weitere Besonderheit ist die in die Kapsel eingebettete Kniescheibe, welche in der \u201eRille\u201c, die sich durch die beiden Oberschenkelcondylen ergibt, l\u00e4uft.<\/p>\n

<p>Zum Verst\u00e4ndnis f\u00fcr komplexe Verletzungsmuster des Kniegelenkes ist es noch wichtig zu wissen, dass das Innenband mit dem Innenmeniskus zus\u00e4tzlich verwachsen ist.<\/p>\n

<h2><strong>Bewegungsausma\u00df Kniegelenk<\/strong><\/h2>\n

<p>Extension (Streckung): 0\u00b0<\/p>\n

<p>Flexion(Beugung): 135\u00b0- 150\u00b0<\/p>\n

<p>Innenrotation: ca. 10\u00b0<\/p>\n

<p>Aussenrotation: ca. 30\u00b0<\/p>\n

<h2><strong>Verletzungen, Pathologie <\/strong><\/h2>\n

<p>Wie bereits erw\u00e4hnt handelt es sich beim Kniegelenk um eines der komplexesten und am meisten belasteten Gelenke des menschlichen K\u00f6rpers. Dies wiederum bringt mit sich das ist eine Reihe von Sch\u00e4den, darunter B\u00e4nder- und Sehnenrisse (zum Beispiel Kreuzband oder Innenband Risse), Meniskussch\u00e4den und Knorpelverschlei\u00df (Arthrose oder Chondromalazie), erleiden kann. Diese Verletzungen k\u00f6nnen durch akute, wie Verdrehen des Knies bei Sportunf\u00e4llen oder durch degenerative Prozesse wie altersbedingten Verschlei\u00df entstehen. Die Symptome reichen dabei von Schmerzen und Schwellungen bis hin zu Instabilit\u00e4t, wobei auch , Kombinations-Verletzungen wie die \u201cUnhappy Triad\u201c(vordere Kreuzband, Innenband und Meniskus) auftreten k\u00f6nnen.<\/p>\n

<h2><strong>H\u00e4ufige Knieverletzungen<\/strong><\/h2>\n

<ul>\n

<li>Vorderer Kreuzbandriss, oft auch als Kombinationsverletzung mit Innenband und Innenmeniskusverletzung<\/li>\n

<li>Hinterer Kreuzbandriss<\/li>\n

<li>Innen-\/ Au\u00dfenbandriss<\/li>\n

<li>Meniskusverletzungen, Meniskusriss<\/li>\n

<li>Knorpelsch\u00e4den, wie der Chondromalazie (Aufweichen des Knorpels), Arthrose (degenerativer Verschlei\u00df), Osteochondrosis dissecans (L\u00f6sen von Knorpel aufgrund von Durchblutungsst\u00f6rungen)<\/li>\n

<li>Bursitis (Entz\u00fcndung von Schleimbeuteln)<\/li>\n

<li>Sehnenverletzungen wie Risse (Quadrizepssehnenriss) oder Entz\u00fcndungen (durch Reizung bei \u00dcber-\/ Fehlbelastung)<\/li>\n

<li>Baker Zyste (in der Kniekehle sammelt sich Fl\u00fcssigkeit)<\/li>\n

<li>Patellaluxationen (meistens nach au\u00dfen, in seltenen F\u00e4llen nach innen)<\/li>\n<\/ul>\n

<h2><strong>Diagnose:<\/strong><\/h2>\n

<p>Bei der Diagnose erfolgt zun\u00e4chst eine k\u00f6rperliche Untersuchung mit Messung der Bewegungsgrade und bestimmten Tests, welche eine eingeschr\u00e4nkte Beweglichkeit, so wie eine Instabilit\u00e4t des Knies zeigen k\u00f6nnen. Des Weiteren k\u00f6nnen Meniskus-verletzungen oder Bandverletzungen ausgetestet werden. Bei einem Verdacht sollten dann um genaue Verletzungsmuster erkennen zu k\u00f6nnen, bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen.<\/p>\n

<h2><strong>Therapie, Behandlung:<\/strong><\/h2>\n

<p>Die Art der Behandlung variiert je nach Art und Schwere der Verletzung. Dabei kann von einer konservativen bis hin zu einer operativen Behandlung alles erforderlich sein.<\/p>\n

<p>Bei einer konservativen Therapie steht ihnen Ihr Physiotherapeut n\u00fctzlich mit Ratschl\u00e4gen und einem f\u00fcr sie angepassten Therapieplan zur Seite. Aber auch vor einem operativen Eingriff es ist zwingend notwendig ihr Kniegelenk unter therapeutischer Aufsicht f\u00fcr diese OP vorzubereiten. Die angewendeten Techniken daf\u00fcr h\u00e4ngen nat\u00fcrlich zum einen von der Verletzung oder dem Grad des Verschlei\u00dfes und dem Erscheinungsbild des Kniegelenkes ab. Das hei\u00dft das zun\u00e4chst ein Abbau einer vorhandenen Schwellung im Vordergrund stehen kann, aber auch eine Schmerz- abh\u00e4ngige Mobilisation sowie der Erhalt der Muskelkraft von N\u00f6ten ist.<\/p>\n

<p>Dies gilt nicht nur f\u00fcr Verletzungen im Kniegelenk, sondern gleicherma\u00dfen auch f\u00fcr den k\u00fcnstlichen Gelenkersatz. Denn zieht man in Betracht, dass es sich bei einem k\u00fcnstlichen Gelenk in erster Linie darum handelt dass nur die Gelenkfl\u00e4chen ausgetauscht werden und die restlichen Strukturen bis auf das vordere Kreuzband, weitestgehend erhalten bleiben. So ist es nur logisch im Vorfeld einer solchen Operation zun\u00e4chst einmal den richtigen Zeitpunkt zu w\u00e4hlen, das hei\u00dft nicht zu fr\u00fch und aus Bequemlichkeit einen Gelenkersatz bevorzugen, sondern auch den vorherigen Erhalt der Beweglichkeit sowie den Erhalt der Muskelkraft nicht zu vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n

<p>Wir vom PhysioWerk Soest stehen stetig im Austausch mit den daf\u00fcr notwendigen niedergelassenen Fach\u00e4rzten und Operateuren und stehen Ihnen mit Fachkompetenz ratend zur Seite.<\/p>\n

<p>Sollte es dennoch unabdingbar sein und Sie haben einen Gelenkersatz bekommen, so haben Sie ebenfalls die M\u00f6glichkeit sich bei uns zu melden, um die n\u00f6tige Fitness f\u00fcr Ihren Alltag zur\u00fcckzuerlangen.<\/p>\n

<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n

<p>Das Kniegelenk als eines der komplexesten Gelenke des menschlichen K\u00f6rpers, bietet bei all seiner Stabilit\u00e4t nat\u00fcrlich auch eine Menge an Verschlei\u00dfm\u00f6glichkeiten und Verletzungsmustern. Wir vom <strong>PhysioWerk Soest<\/strong> bieten Ihnen als Patient jedoch f\u00fcr alle diese m\u00f6glichen F\u00e4lle eine Vielzahl an Therapiem\u00f6glichkeiten und ein auf Sie und Ihr Problem abgestimmten Therapieplan. Sprechen Sie uns einfach rechtzeitig an!<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Beratung. <br \/>Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem ges\u00fcnderen, aktiveren Lebensstil.<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Jetzt Ihren Weg zu besserer Fitness beginnen","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.24"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://physiowerk-soest.de/das-knie/">Das Knie</a> erschien zuerst auf <a href="https://physiowerk-soest.de">PhysioWerk</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Hüfte</title>
		<link>https://physiowerk-soest.de/die-huefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 09:43:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Die Hüfte 11 November, 2025 — PhysioWerk In diesem Blogbeitrag geht es um ein zentrales Gelenk des menschlichen Körpers, die Hüfte. Da es sich dabei um ein reines Kugelgelenk handelt, gibt es ähnlich wie bei einem Schultergelenk eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten, wie die Flexion, die Extension, die Abduktion, die Adduktion und auch eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://physiowerk-soest.de/die-huefte/">Die Hüfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://physiowerk-soest.de">PhysioWerk</a>.</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
    </p>
</p>
<h1>Die Hüfte</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">11 November, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
<div>
<p>In diesem Blogbeitrag geht es um ein zentrales Gelenk des menschlichen Körpers, die Hüfte. Da es sich dabei um ein reines Kugelgelenk handelt, gibt es ähnlich wie bei einem Schultergelenk eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten, wie die Flexion, die Extension, die Abduktion, die Adduktion und auch eine Außen-/Innenrotation. Es ist nach dem Kniegelenk das zweitgrößte Gelenk der Säugetiere.</p>
<h2><strong>Anatomie</strong></h2>
<p>Anders als z.B. bei der Schulter handelt es sich bei der Hüfte um ein Gelenk, welches eine knöcherne Führung besitzt. Das heißt, dass bei der Hüfte der Hüftkopf in der Hüftpfanne sitzt und dort eine knöcherne Begrenzung findet. Die Gelenkpartner finden wir am Ende des Femurs (Oberschenkelknochen) in Form des Hüftkopfes (caput femoris) und als Hüftpfanne, dem Acetabelum, welches sich aus den drei Beckenknochen, dem os ilium, dem os pubis und dem os ischii, bildet. Seine Stabilität für unseren aufrechten Gang erhält das Gelenk durch seine Kapsel mit seinen starken und straffen Bändern. Zu diesen zählen das Ligamentum capitis femoris, welches Kopf und Pfanne direkt verbindet, das Ligamentum iliofemorale, ischiofemorale und pubofemorale. Die drei letztgenannten bilden von den einzelnen Beckenknochen ausgehend ein “Bandgeflecht” und wirken sich somit stabilisierend auf das Gelenk aus, so dass eine Luxation (herausspringen) des Hüftkopfes aus der Pfanne kaum möglich ist.</p>
<p>Lediglich das Ligamentum capitis femoris ist beim Erwachsenen Menschen häufig verkümmert und hat keine mechanische Funktion mehr, sondern dient maßgeblich der Blutversorgung, da an ihm Blutgefäße entlang laufen.</p>
<p>Die Versorgung des Hüftkopfes mit Blut erfolgt über die arteria circumflexia femoris lateralis und medialis und der arteria obturatoria. Das acetabelum hingegen wird durch die arteria obturatoria, glutea superior und inferior und der arteria pudenda interna versorgt.</p>
<p>Wie bereits zum Anfang erwähnt, besitzt das Hüftgelenk eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten, welches ebenso eine Vielzahl an Muskeln bedarf, um diese ausführen zu können. Alle möglichen werden wir hier jedoch nicht aufzählen. Die Abkürzung M. steht für Muskulus.</p>
<p><strong>Hüftbeuger (Flexoren):</strong> <br />M. iliopsoas, M. rectus femoris, M. tensor fasciae late, M. sartorius</p>
<p><strong>Hüftstrecker (Extensoren):</strong><br />M. gluteus maximus, medius und minimus (hintere Anteile), M. semitendinosus, M. semimembranosus, M. biceps femoris, M. adduktor magnus</p>
<p><strong>Hüftabspreizer (Abduktoren):</strong> <br />M. gluteus maximus, medius, minimus, M. piriformis</p>
<p><strong>Hüftheranführer (Adduktion):</strong> <br />M. adductor longus, brevis, magnus, M. gracillis, M. pectineus</p>
<p><strong>Hüfteindreher (Innenrotator):</strong> <br />M. gluteus medius,minimus, M. adductor longus, brevis und magnus, M. pectineus</p>
<p><strong>Hüftausdreher (Aussenrotator):</strong> <br />M. piriformis, M. gemellus superior, M. obturator internus, M. gemellus inferior, M. quadratus femoris</p>
<p>Wie man sieht, eine ganze Menge an Muskeln, welche dem Gelenk zusätzliche Stabilität und aber auch die nötige Beweglichkeit geben. Manche von ihnen besitzen je nach Stellung des Gelenkes auch eine doppelte bzw. umgekehrte Funktion. Alle diese Muskeln haben ihren Ursprung in der Nähe des Hüftgelenkes und ebenso auch ihren Ansatz. Manche ziehen auch bis über das Kniegelenk. Zwei knöcherne Strukturen springen durch den Ansatz und dem Zug der Muskeln noch einmal hervor. Der sogenannte trochanter major, welcher sich an der oberen Aussenseite des Oberschenkels befindet und der trochanter minor, welcher sich an der Oberschenkelinnenseite befindet.</p>
<p>Als letzte noch erwähnenswerte Struktur, finden wir an der Hüfte eine Gelenkkapsel, welche das Gelenk wie jedes Andere auch umschließt und den Gelenk zusätzliche Stabilität, Geschmeidigkeit und Schutz gibt, aber auch die nötigen Nervenfasern enthält, welche jegliche Informationen über Stellung, Schmerz, Bewegung etc. weiterleitet.</p>
<p>Sicherlich gäbe es anatomisch noch viele weitere Dinge zu besprechen. Dies würde jedoch den Rahmen sprengen und eine Menge an Grundkenntnissen im Bereich der Anatomie voraussetzen.</p>
<h2><strong>Winkel</strong></h2>
<p>Zur biomechanischen Beurteilung des Hüftgelenkes werden häufig röntgenologisch ermittelte Winkel herangezogen. Der Wichtigste hierbei ist der sogenannte CCD Winkel (centrum-collum- diaphysen Winkel), welcher den Winkel zwischen Oberschenkel-knochen und dem Oberschenkelhals, beziffert. Dieser verändert sich im Laufe des Alters wie folgt:</p>
<ul>
<li>Kind 140°</li>
<li>Erwachsener 120° bis 130°</li>
<li>Senioren 115°</li>
</ul>
<p>Veränderungen im Bereich des Winkels führen unweigerlich zu einer Gelenkfehlstellung und Fehlbelastung, welche wiederum zu pathologischen Veränderungen führen kann und häufig wird. Die Winkel spielen jedoch auch bei der Diagnostik eine große Rolle.</p>
<h2><strong>Erkrankungen</strong></h2>
<p>Bei den Erkrankungen im Bereich des Hüftgelenkes unterscheiden wir zum einen die angeborenen Fehlbildungen der Hüfte wie zum Beispiel die Hüftdysplasie oder auch angeborene Luxationen. Die Häufigkeit dieser Erkrankung ist dank einer verbesserten Früherkennung ab der Geburt und durch daraus resultierende konservative Behandlungen deutlich zurückgegangen. Des Weiteren kennen wir im Bereich des Hüftgelenkes die erworbenen Krankheitsbilder, wie zum Beispiel eine Hüftarthrose oder auch Coxarthrose genannt. Dabei handelt es sich um eine Verschleißerscheinung, die den Gelenkknorpel rissig macht oder verformt und letztlich zu einer Auflösung führt. Meistens tritt diese Erkrankung bei älteren Menschen auf oder bei Menschen mit einer unzureichenden Untersuchung im kindlichen Alter. Als weitere Erkrankungen im Bereich des Hüftgelenkes kennen wir entzündliche Prozesse. Dazu gehören Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Entzündungen durch genetische oder hormonelle Einflüsse, aber auch durch Umweltfaktoren. Auch im Bereich von Sehnenansätzen, Schleimbeuteln, Muskeln und Knochenhaut beziehungsweise Knochen kennen wir durch Über-/ und oder  Fehlbelastung entzündliche Prozesse. Als letztes kennen wir im Bereich der Hüfte, Erkrankung infolge eines Unfalls. Solche meist durch große Krafteinwirkung hervorgerufene Verletzungen können der sogenannte Oberschenkelhalsbruch, die Acetabulumfraktur, eine Luxation aber auch Abrisse von Muskel und Sehnen, nach sich ziehen.</p>
<p>Wie bei allen Verletzungen und Beschwerdebildern bleibt Ihnen als Betroffener nur der Gang zum Arzt. Dieser wird durch eine ausreichende Diagnostik mittels Bewegungsanalyse, bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall etc., letztendlich zu einer Diagnose kommen.</p>
<h2><strong>Therapie</strong></h2>
<p>Ganz egal zu welchem Ergebnis eine solche Diagnostik führt. Innerhalb einer physiotherapeutischen Behandlung ist es grundsätzlich möglich Beschwerden zu therapieren, um diese gänzlich zu beheben oder zumindest eine Linderung zu erreichen.</p>
<p>Ihr Therapeut wird sie dabei von Kopf bis Fuß oder von Fuß bis Kopf betrachten, um mögliche Fehlerquellen herauszufinden. Im Anschluss wird er einen auf sie abgestimmten Therapieplan erstellen, diesen mit Ihnen besprechen und zusammen durchführen. Dabei ist es egal ob es sich um eine prophylaktische Therapie oder um eine Therapie vor oder nach einer OP handelt.</p>
<p>Wir vom <strong>Physio Werk  Soest</strong> handeln stehts nach einem ganzheitlichen Prinzip, und wählen dabei häufig eine Vielzahl an unterschiedlichen Therapien.</p>
<h2><strong>Prophylaxe</strong></h2>
<p>Damit es erst gar nicht zu einem Beschwerdebild kommt und sie ärztlichen oder therapeutischen Beistand benötigen, gibt es eine Vielzahl an prophylaktischen Möglichkeiten, dem Ganzen entgegenzuwirken.</p>
<p>Durch eine ausgewogene Ernährung, eine gute Mischung aus Be und Entlastung, so wie Vermeidung von wiederkehrenden fehlerhaften Bewegungsabläufen, können Fehlerquellen bereits reduziert werden. Ebenso sind richtige und ausreichende Bewegung und das Reduzieren von Körpergewicht und das Vermeiden von tragen schwerer Lasten, unabdingbar. Auch können Yoga, Gymnastik und Entspannungstechniken zu einer guten Beweglichkeit und einer langlebigen gesunden Hüfte beitragen.</p>
<p>Auch dazu sind wir im <strong>Physio Werk Soest</strong> geschult und helfen Ihnen gerne, damit es erst gar nicht zu einem Beschwerdebild kommt.</p>
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<p>In diesem Blogbeitrag geht es um ein zentrales Gelenk des menschlichen K\u00f6rpers, die H\u00fcfte. Da es sich dabei um ein reines Kugelgelenk handelt, gibt es \u00e4hnlich wie bei einem Schultergelenk eine Vielzahl an Bewegungsm\u00f6glichkeiten, wie die Flexion, die Extension, die Abduktion, die Adduktion und auch eine Au\u00dfen-\/Innenrotation. Es ist nach dem Kniegelenk das zweitgr\u00f6\u00dfte Gelenk der S\u00e4ugetiere.<\/p>\n

<h2><strong>Anatomie<\/strong><\/h2>\n

<p>Anders als z.B. bei der Schulter handelt es sich bei der H\u00fcfte um ein Gelenk, welches eine kn\u00f6cherne F\u00fchrung besitzt. Das hei\u00dft, dass bei der H\u00fcfte der H\u00fcftkopf in der H\u00fcftpfanne sitzt und dort eine kn\u00f6cherne Begrenzung findet. Die Gelenkpartner finden wir am Ende des Femurs (Oberschenkelknochen) in Form des H\u00fcftkopfes (caput femoris) und als H\u00fcftpfanne, dem Acetabelum, welches sich aus den drei Beckenknochen, dem os ilium, dem os pubis und dem os ischii, bildet. Seine Stabilit\u00e4t f\u00fcr unseren aufrechten Gang erh\u00e4lt das Gelenk durch seine Kapsel mit seinen starken und straffen B\u00e4ndern. Zu diesen z\u00e4hlen das Ligamentum capitis femoris, welches Kopf und Pfanne direkt verbindet, das Ligamentum iliofemorale, ischiofemorale und pubofemorale. Die drei letztgenannten bilden von den einzelnen Beckenknochen ausgehend ein \u201cBandgeflecht\u201d und wirken sich somit stabilisierend auf das Gelenk aus, so dass eine Luxation (herausspringen) des H\u00fcftkopfes aus der Pfanne kaum m\u00f6glich ist.<\/p>\n

<p>Lediglich das Ligamentum capitis femoris ist beim Erwachsenen Menschen h\u00e4ufig verk\u00fcmmert und hat keine mechanische Funktion mehr, sondern dient ma\u00dfgeblich der Blutversorgung, da an ihm Blutgef\u00e4\u00dfe entlang laufen.<\/p>\n

<p>Die Versorgung des H\u00fcftkopfes mit Blut erfolgt \u00fcber die arteria circumflexia femoris lateralis und medialis und der arteria obturatoria. Das acetabelum hingegen wird durch die arteria obturatoria, glutea superior und inferior und der arteria pudenda interna versorgt.<\/p>\n

<p>Wie bereits zum Anfang erw\u00e4hnt, besitzt das H\u00fcftgelenk eine Vielzahl an Bewegungsm\u00f6glichkeiten, welches ebenso eine Vielzahl an Muskeln bedarf, um diese ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Alle m\u00f6glichen werden wir hier jedoch nicht aufz\u00e4hlen. Die Abk\u00fcrzung M. steht f\u00fcr Muskulus.<\/p>\n

<p><strong>H\u00fcftbeuger (Flexoren):<\/strong> <br \/>M. iliopsoas, M. rectus femoris, M. tensor fasciae late, M. sartorius<\/p>\n

<p><strong>H\u00fcftstrecker (Extensoren):<\/strong><br \/>M. gluteus maximus, medius und minimus (hintere Anteile), M. semitendinosus, M. semimembranosus, M. biceps femoris, M. adduktor magnus<\/p>\n

<p><strong>H\u00fcftabspreizer (Abduktoren):<\/strong> <br \/>M. gluteus maximus, medius, minimus, M. piriformis<\/p>\n

<p><strong>H\u00fcftheranf\u00fchrer (Adduktion):<\/strong> <br \/>M. adductor longus, brevis, magnus, M. gracillis, M. pectineus<\/p>\n

<p><strong>H\u00fcfteindreher (Innenrotator):<\/strong> <br \/>M. gluteus medius,minimus, M. adductor longus, brevis und magnus, M. pectineus<\/p>\n

<p><strong>H\u00fcftausdreher (Aussenrotator):<\/strong> <br \/>M. piriformis, M. gemellus superior, M. obturator internus, M. gemellus inferior, M. quadratus femoris<\/p>\n

<p>Wie man sieht, eine ganze Menge an Muskeln, welche dem Gelenk zus\u00e4tzliche Stabilit\u00e4t und aber auch die n\u00f6tige Beweglichkeit geben. Manche von ihnen besitzen je nach Stellung des Gelenkes auch eine doppelte bzw. umgekehrte Funktion. Alle diese Muskeln haben ihren Ursprung in der N\u00e4he des H\u00fcftgelenkes und ebenso auch ihren Ansatz. Manche ziehen auch bis \u00fcber das Kniegelenk. Zwei kn\u00f6cherne Strukturen springen durch den Ansatz und dem Zug der Muskeln noch einmal hervor. Der sogenannte trochanter major, welcher sich an der oberen Aussenseite des Oberschenkels befindet und der trochanter minor, welcher sich an der Oberschenkelinnenseite befindet.<\/p>\n

<p>Als letzte noch erw\u00e4hnenswerte Struktur, finden wir an der H\u00fcfte eine Gelenkkapsel, welche das Gelenk wie jedes Andere auch umschlie\u00dft und den Gelenk zus\u00e4tzliche Stabilit\u00e4t, Geschmeidigkeit und Schutz gibt, aber auch die n\u00f6tigen Nervenfasern enth\u00e4lt, welche jegliche Informationen \u00fcber Stellung, Schmerz, Bewegung etc. weiterleitet.<\/p>\n

<p>Sicherlich g\u00e4be es anatomisch noch viele weitere Dinge zu besprechen. Dies w\u00fcrde jedoch den Rahmen sprengen und eine Menge an Grundkenntnissen im Bereich der Anatomie voraussetzen.<\/p>\n

<h2><strong>Winkel<\/strong><\/h2>\n

<p>Zur biomechanischen Beurteilung des H\u00fcftgelenkes werden h\u00e4ufig r\u00f6ntgenologisch ermittelte Winkel herangezogen. Der Wichtigste hierbei ist der sogenannte CCD Winkel (centrum-collum- diaphysen Winkel), welcher den Winkel zwischen Oberschenkel-knochen und dem Oberschenkelhals, beziffert. Dieser ver\u00e4ndert sich im Laufe des Alters wie folgt:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Kind 140\u00b0<\/li>\n

<li>Erwachsener 120\u00b0 bis 130\u00b0<\/li>\n

<li>Senioren 115\u00b0<\/li>\n<\/ul>\n

<p>Ver\u00e4nderungen im Bereich des Winkels f\u00fchren unweigerlich zu einer Gelenkfehlstellung und Fehlbelastung, welche wiederum zu pathologischen Ver\u00e4nderungen f\u00fchren kann und h\u00e4ufig wird. Die Winkel spielen jedoch auch bei der Diagnostik eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n

<h2><strong>Erkrankungen<\/strong><\/h2>\n

<p>Bei den Erkrankungen im Bereich des H\u00fcftgelenkes unterscheiden wir zum einen die angeborenen Fehlbildungen der H\u00fcfte wie zum Beispiel die H\u00fcftdysplasie oder auch angeborene Luxationen. Die H\u00e4ufigkeit dieser Erkrankung ist dank einer verbesserten Fr\u00fcherkennung ab der Geburt und durch daraus resultierende konservative Behandlungen deutlich zur\u00fcckgegangen. Des Weiteren kennen wir im Bereich des H\u00fcftgelenkes die erworbenen Krankheitsbilder, wie zum Beispiel eine H\u00fcftarthrose oder auch Coxarthrose genannt. Dabei handelt es sich um eine Verschlei\u00dferscheinung, die den Gelenkknorpel rissig macht oder verformt und letztlich zu einer Aufl\u00f6sung f\u00fchrt. Meistens tritt diese Erkrankung bei \u00e4lteren Menschen auf oder bei Menschen mit einer unzureichenden Untersuchung im kindlichen Alter. Als weitere Erkrankungen im Bereich des H\u00fcftgelenkes kennen wir entz\u00fcndliche Prozesse. Dazu geh\u00f6ren Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Entz\u00fcndungen durch genetische oder hormonelle Einfl\u00fcsse, aber auch durch Umweltfaktoren. Auch im Bereich von Sehnenans\u00e4tzen, Schleimbeuteln, Muskeln und Knochenhaut beziehungsweise Knochen kennen wir durch \u00dcber-\/ und oder\u00a0 Fehlbelastung entz\u00fcndliche Prozesse. Als letztes kennen wir im Bereich der H\u00fcfte, Erkrankung infolge eines Unfalls. Solche meist durch gro\u00dfe Krafteinwirkung hervorgerufene Verletzungen k\u00f6nnen der sogenannte Oberschenkelhalsbruch, die Acetabulumfraktur, eine Luxation aber auch Abrisse von Muskel und Sehnen, nach sich ziehen.<\/p>\n

<p>Wie bei allen Verletzungen und Beschwerdebildern bleibt Ihnen als Betroffener nur der Gang zum Arzt. Dieser wird durch eine ausreichende Diagnostik mittels Bewegungsanalyse, bildgebenden Verfahren wie R\u00f6ntgen oder Ultraschall etc., letztendlich zu einer Diagnose kommen.<\/p>\n

<h2><strong>Therapie<\/strong><\/h2>\n

<p>Ganz egal zu welchem Ergebnis eine solche Diagnostik f\u00fchrt. Innerhalb einer physiotherapeutischen Behandlung ist es grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich Beschwerden zu therapieren, um diese g\u00e4nzlich zu beheben oder zumindest eine Linderung zu erreichen.<\/p>\n

<p>Ihr Therapeut wird sie dabei von Kopf bis Fu\u00df oder von Fu\u00df bis Kopf betrachten, um m\u00f6gliche Fehlerquellen herauszufinden. Im Anschluss wird er einen auf sie abgestimmten Therapieplan erstellen, diesen mit Ihnen besprechen und zusammen durchf\u00fchren. Dabei ist es egal ob es sich um eine prophylaktische Therapie oder um eine Therapie vor oder nach einer OP handelt.<\/p>\n

<p>Wir vom <strong>Physio Werk\u00a0 Soest<\/strong> handeln stehts nach einem ganzheitlichen Prinzip, und w\u00e4hlen dabei h\u00e4ufig eine Vielzahl an unterschiedlichen Therapien.<\/p>\n

<h2><strong>Prophylaxe<\/strong><\/h2>\n

<p>Damit es erst gar nicht zu einem Beschwerdebild kommt und sie \u00e4rztlichen oder therapeutischen Beistand ben\u00f6tigen, gibt es eine Vielzahl an prophylaktischen M\u00f6glichkeiten, dem Ganzen entgegenzuwirken.<\/p>\n

<p>Durch eine ausgewogene Ern\u00e4hrung, eine gute Mischung aus Be und Entlastung, so wie Vermeidung von wiederkehrenden fehlerhaften Bewegungsabl\u00e4ufen, k\u00f6nnen Fehlerquellen bereits reduziert werden. Ebenso sind richtige und ausreichende Bewegung und das Reduzieren von K\u00f6rpergewicht und das Vermeiden von tragen schwerer Lasten, unabdingbar. Auch k\u00f6nnen Yoga, Gymnastik und Entspannungstechniken zu einer guten Beweglichkeit und einer langlebigen gesunden H\u00fcfte beitragen.<\/p>\n

<p>Auch dazu sind wir im <strong>Physio Werk Soest<\/strong> geschult und helfen Ihnen gerne, damit es erst gar nicht zu einem Beschwerdebild kommt.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Beratung. <br \/>Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem ges\u00fcnderen, aktiveren Lebensstil.<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Jetzt Ihren Weg zu besserer Fitness beginnen","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.24"} --></p>
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		<title>Das Lymphsystem. Alles im Fluss?</title>
		<link>https://physiowerk-soest.de/das-lymphsystem-alles-im-fluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 08:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Das Lymphsystem 01 September, 2025 — PhysioWerk Alles im Fluss? In diesen Blockbeitrag geht es um das Lymphsystem, seine Bedeutung, die Wichtigkeit der manuelle Lymphdrainage und die Folgen bei Nichtbeachtung. Anatomie Das Lymphsystem  ist eines der wichtigsten Systeme welche eine große Bedeutung in der Unterstützung unseres Immunsystems darstellt. Es bezeichnet ein zum Blutkreislauf [&#8230;]</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
    </p>
</p>
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<h1>Das Lymphsystem</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">01 September, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
<div>
<h2><strong>Alles im Fluss?</strong></h2>
<p>In diesen Blockbeitrag geht es um das Lymphsystem, seine Bedeutung, die Wichtigkeit der manuelle Lymphdrainage und die Folgen bei Nichtbeachtung.</p>
<h2><strong>Anatomie</strong></h2>
<p>Das Lymphsystem  ist eines der wichtigsten Systeme welche eine große Bedeutung in der Unterstützung unseres Immunsystems darstellt. Es bezeichnet ein zum Blutkreislauf parallel laufendes Gefäßsystem, welches für die Reinigung des Körpers im Zwischenzellraum zuständig ist. Die Lymphflüssigkeit gelangt mit dem normalen Blutkreislauf (dem arteriellen Blut) zu seinem Bestimmungsort, dem interzellulären Raum. Dieser Austausch basiert auf einem kolloidosmotischen Druck, dass heißt, das Eiweiß vorhanden sein muss, welches das Wasser anzieht. Und genau darin liegt der wichtige Faktor. Man könnte der Meinung sein das dieses „Reinigungswasser“ nun auch wieder über den venösen Kreislauf zurückgelangt. Da die Lymphflüssigkeit jedoch dann eiweißhaltig ist und die Eiweißmoleküle nicht durch die Wände der Venen passen, kann die Lymphe auch nur über das Lymphsystem abtransportiert werden.</p>
<p>Dieses System besteht in erster Linie aus ganz feinen Gefäßen, welche den gesamten Köperdurchziehen. Innerhalb der Gefäße befinden sich die sogenannten Lymphknoten, welche als Filter für die mitgenommenen Abfallstoffe fungieren. Auf seinem Weg zurück muss die Lymphflüssigkeit mindestens drei dieser Knotenpunkte passieren, um nach einem Sammelgefäß im Bauchraum dann gereinigt wieder dem normalen Körperkreislauf, kurz vor dem Herzen zugefügt zu werden.</p>
<p>Zu dem Lymphsystem gehören jedoch noch eine Anzahl von Organen, welche eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr und der Rückgewinnung von Eiweißen beteiligt sind. Dazu gehören die Milz, Thymus (lymphatische Organ im oberen Brustraum), Mandeln, Appendix und Peyer Plaques (lymphatisches Gewebe im Dünndarm), welche für die Reifung und Produktion von Immunzellen wichtig sind.</p>
<p>Für den Abbau und Wiederaufbau von Eiweißen besitzt der Körper dann ein eigenes ausgeklügeltes System, welches ebenfalls wichtig bei dem Erhalt unser Gesundheit ist.</p>
<p>Als letztes ist noch wichtig zu erwähnen das unser Lymphsystem am Transport von Fetten aus dem Verdauungstrakt beteiligt ist.</p>
<h2><strong>Funktionsweise…</strong></h2>
<p>Wie bereits erwähnt gelangt das „Reinigungswasser“ mit dem normalen arteriellen Blut bis in den Intrazellulären Raum. Dabei wird Flüssigkeit aus dem Blutplasma durch die Kapillare ins Gewebe filtriert. Diese Flüssigkeit ist dort bestimmt, um Stoffwechselprodukte etc. mit in die Lymphkapillare zu nehmen, welche dort beginnen. Sie besitzt in sich Fette, Proteine und Abwehrzellen. Nach der Aufnahme in die Lymphkapillare fließt die Lymphe durch ein Netzwerk von größer werdenden Lymphgefäßen, ähnlich wie beim Blutkreislauf. Dabei werden die Lymphe und ihre Bestandteile zu den Lymphknoten geleitet in welchen sich Fresszellen und Lymphozyten befinden durch welche die Lymphe von Bakterien, Viren, Zellresten und anderen Schadstoffen gereinigt wird. Auf ihrem Weg zurück zum normalen Kreislauf muss die Lymphe mindesten drei Lymphknoten passiert haben, um genügend gereinigt zu sein. Danach fließt sie zu den großen Lymphsammelstellen, dem ductus thoracicus und dem dutus lymphaticus, welche sich im unterem Thoraxbereich befinden. Von den Sammelstellen aus fließt die gereinigte Lymphe dann durch den linken Venenwinkel in Nähe des Schlüsselbeines, dem Blutkreislauf zu und wird dann über die Nieren ausgeschieden.</p>
<p>Nun wird sich ein jeder fragen, warum das Wasser nicht direkt in den venösen Kreislauf gelangt und ausgeschieden wird. Berechtigt, aber wie aufgeführt ist Lymphe mit Bakterien und Viren und anderen Abfall-/Schadstoffen belastet und würde so über den Blutweg nur im gesamten Körper verteilt werden. Des Weiteren und das ist der Wichtigste Unterschied zu anderen Körperflüssigkeiten, enthält die Lymphe Eiweißstoffe, welche nicht durch die Wände der venösen Gefäße passen. Hier liegt auch häufig der Fehler in der Gabe von Diuretikern. Es mag ja zunächst richtig sein das Gewebe mit Wasserentziehenden Mitteln zu entlasten, jedoch wenn es sich um ein Lymphöden handelt, führt dies dazu, dass die Eiweißmoleküle im Gewebe liegen bleiben. Dies führt zum einem dazu, dass sich wieder mehr Wasser im Gewebe ansammelt, da Eiweiß die Eigenschaft besitzt Wasser zu binden und auf Dauer führt Eiweiß zu Gewebeschädigungen.</p>
<h2><strong>Diagnose, Arten…</strong></h2>
<p>Um ein Lymphödem genau zu diagnostizieren ist der Gang zu einem Facharzt (Lymphologe, Angiologe; Gefäßchirurg) unabdingbar. Bei unklarer Gewichtszunahme, schweren Beinen und oder Armen, bei Umfangsvergrößerung an Extremitäten, Hautveränderungen und Spannungsgefühl, sollte der Arzt aufgesucht werden.</p>
<p>Bei unklarer Lage kann dieser mit verschiedenen Untersuchungen und ggf. mit einem bildgebenden Verfahren eine genaue Diagnose stellen. Diese ist notwendig, um dann gezielt handeln zu können.</p>
<p>Bei Lymphödemen unterscheidet man zunächst die primären und die sekundären. Die primären sind durch eine angeborene Komponente begleitet, das heißt das die Lymphanlage ausgebildet ist und auch funktioniert, es im System jedoch  Fehler gibt, welche irgendwann einmal dazu führen können das das Lymphsystem überfordert ist und nicht mehr ausreichend agiert oder aber es auch sofort zu Ödembildung kommt. Beim sekundären Lymphödem führt ein äußerer oder auch ein innerer Einfluss zu einer Ödembildung. Das heißt der Körper versucht zu reparieren und benötigt viel Lymphflüssigkeit und das System ist dann mit dem Abtransport überfordert und es kommt zu einer Ödembildung.</p>
<p>Bei einem primären handelt es sich um eine chronische Erkrankung, welche dann häufig einer stetigen Behandlung bedarf. Das sekundäre kann nach Behandlung  und ausheilen der Ursache wieder vollständig ausheilen.</p>
<p>Als heutzutage weitere Formen des Lymphödem kennen wir das Lipolymphödem und das Lipödem.</p>
<p>Bei einem Lipolymphödem führen eine Stoffwechselstörung der Fette dazu, dass Lymphgefäße komprimiert werden und das es dadurch zu einer vermehrten Ansammlung von Gewebewasser kommt.</p>
<p>Beim Lipödem handelt es sich um eine chronische Fettstoffwechselerkrankung mit einhergehender Wasseransammlung. Diese Patienten haben häufig einen längeren Leidensweg hinter sich, da diese Erkrankung noch nicht vollständig verbreitet und anerkannt ist und mit vielen Begleitsymptomen wie Schmerzen, schweren Beinen etc. einhergeht.</p>
<h2><strong>Therapie, Prophylaxe…</strong></h2>
<p>Generell muss man sagen, dass bei einem diagnostiziertem Lymphödem und bei einem Lipolymphödem nur eine manuelle Lymphdrainage, eine Kompressionstherapie und ausreichende Bewegung zu einer Linderung bzw. zu einer kompletten Ausheilung führen. Zudem können medikamentöse Unterstützungen und eine Ernährungsschulung die Heilung positiv beeinflussen.</p>
<p>Nun fragen Sie sich bestimmt zu Recht, was mit einer elektronischen Lymphdrainage ist?</p>
<p>Aus therapeutischer Sicht muss man sagen, dass es bei Sportlern zur Verbesserung der Regenerationszeit gut eingesetzt werden kann. Ebenso nach der Anwendung der manuellen Lymphdrainage, um nochmals das Ergebnis zu stabilisieren. Ebenso bei leichten lymphatischen Beschwerden. Bei reinen Lymphödemen im fortgeschrittenen Stadium jedoch ist eine manuelle Lymphdrainage unabdingbar.</p>
</div>
<div>
<h2><strong>Fazit… </strong></h2>
<p>Bei jeglicher Art von lymphatischen Störungen und bei jedem Verdacht einer lymphatischen Störung ist es notwendig den Gang zum Arzt nicht zu scheuen. Bei einer stehenden Diagnose sollten Sie dann schnellstmöglich einen Therapeuten mit der Qualifikation zur MLD aufsuchen. Dieser wird Sie ausreichend Untersuchen und Sie zudem zu nötigen zusätzlichen unterstützenden Hilfsmitteln und Therapien beraten.</p>
<p>Denn nur ein unbehandeltes Lymphödem führt zu folgeschweren Komplikationen und zu Langzeitschäden.</p>
</div>
<hr>
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<div>
<p><strong>Wir vom  Physiowerk Soest stehen Ihnen natürlich auch gerne mit kompetenten Therpeut:innen in allen Fragen zu lymphatischen Störungen beratend zur Seite. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen. Je eher, desto besser!! </strong></p>
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<p><span id="more-2599"></span><br />
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<h2><strong>Alles im Fluss?<\/strong><\/h2>\n

<p>In diesen Blockbeitrag geht es um das Lymphsystem, seine Bedeutung, die Wichtigkeit der manuelle Lymphdrainage und die Folgen bei Nichtbeachtung.<\/p>\n

<h2><strong>Anatomie<\/strong><\/h2>\n

<p>Das Lymphsystem\u00a0 ist eines der wichtigsten Systeme welche eine gro\u00dfe Bedeutung in der Unterst\u00fctzung unseres Immunsystems darstellt. Es bezeichnet ein zum Blutkreislauf parallel laufendes Gef\u00e4\u00dfsystem, welches f\u00fcr die Reinigung des K\u00f6rpers im Zwischenzellraum zust\u00e4ndig ist. Die Lymphfl\u00fcssigkeit gelangt mit dem normalen Blutkreislauf (dem arteriellen Blut) zu seinem Bestimmungsort, dem interzellul\u00e4ren Raum. Dieser Austausch basiert auf einem kolloidosmotischen Druck, dass hei\u00dft, das Eiwei\u00df vorhanden sein muss, welches das Wasser anzieht. Und genau darin liegt der wichtige Faktor. Man k\u00f6nnte der Meinung sein das dieses \u201eReinigungswasser\u201c nun auch wieder \u00fcber den ven\u00f6sen Kreislauf zur\u00fcckgelangt. Da die Lymphfl\u00fcssigkeit jedoch dann eiwei\u00dfhaltig ist und die Eiwei\u00dfmolek\u00fcle nicht durch die W\u00e4nde der Venen passen, kann die Lymphe auch nur \u00fcber das Lymphsystem abtransportiert werden.<\/p>\n

<p>Dieses System besteht in erster Linie aus ganz feinen Gef\u00e4\u00dfen, welche den gesamten K\u00f6perdurchziehen. Innerhalb der Gef\u00e4\u00dfe befinden sich die sogenannten Lymphknoten, welche als Filter f\u00fcr die mitgenommenen Abfallstoffe fungieren. Auf seinem Weg zur\u00fcck muss die Lymphfl\u00fcssigkeit mindestens drei dieser Knotenpunkte passieren, um nach einem Sammelgef\u00e4\u00df im Bauchraum dann gereinigt wieder dem normalen K\u00f6rperkreislauf, kurz vor dem Herzen zugef\u00fcgt zu werden.<\/p>\n

<p>Zu dem Lymphsystem geh\u00f6ren jedoch noch eine Anzahl von Organen, welche eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr und der R\u00fcckgewinnung von Eiwei\u00dfen beteiligt sind. Dazu geh\u00f6ren die Milz, Thymus (lymphatische Organ im oberen Brustraum), Mandeln, Appendix und Peyer Plaques (lymphatisches Gewebe im D\u00fcnndarm), welche f\u00fcr die Reifung und Produktion von Immunzellen wichtig sind.<\/p>\n

<p>F\u00fcr den Abbau und Wiederaufbau von Eiwei\u00dfen besitzt der K\u00f6rper dann ein eigenes ausgekl\u00fcgeltes System, welches ebenfalls wichtig bei dem Erhalt unser Gesundheit ist.<\/p>\n

<p>Als letztes ist noch wichtig zu erw\u00e4hnen das unser Lymphsystem am Transport von Fetten aus dem Verdauungstrakt beteiligt ist.<\/p>\n

<h2><strong>Funktionsweise\u2026<\/strong><\/h2>\n

<p>Wie bereits erw\u00e4hnt gelangt das \u201eReinigungswasser\u201c mit dem normalen arteriellen Blut bis in den Intrazellul\u00e4ren Raum. Dabei wird Fl\u00fcssigkeit aus dem Blutplasma durch die Kapillare ins Gewebe filtriert. Diese Fl\u00fcssigkeit ist dort bestimmt, um Stoffwechselprodukte etc. mit in die Lymphkapillare zu nehmen, welche dort beginnen. Sie besitzt in sich Fette, Proteine und Abwehrzellen. Nach der Aufnahme in die Lymphkapillare flie\u00dft die Lymphe durch ein Netzwerk von gr\u00f6\u00dfer werdenden Lymphgef\u00e4\u00dfen, \u00e4hnlich wie beim Blutkreislauf. Dabei werden die Lymphe und ihre Bestandteile zu den Lymphknoten geleitet in welchen sich Fresszellen und Lymphozyten befinden durch welche die Lymphe von Bakterien, Viren, Zellresten und anderen Schadstoffen gereinigt wird. Auf ihrem Weg zur\u00fcck zum normalen Kreislauf muss die Lymphe mindesten drei Lymphknoten passiert haben, um gen\u00fcgend gereinigt zu sein. Danach flie\u00dft sie zu den gro\u00dfen Lymphsammelstellen, dem ductus thoracicus und dem dutus lymphaticus, welche sich im unterem Thoraxbereich befinden. Von den Sammelstellen aus flie\u00dft die gereinigte Lymphe dann durch den linken Venenwinkel in N\u00e4he des Schl\u00fcsselbeines, dem Blutkreislauf zu und wird dann \u00fcber die Nieren ausgeschieden.<\/p>\n

<p>Nun wird sich ein jeder fragen, warum das Wasser nicht direkt in den ven\u00f6sen Kreislauf gelangt und ausgeschieden wird. Berechtigt, aber wie aufgef\u00fchrt ist Lymphe mit Bakterien und Viren und anderen Abfall-\/Schadstoffen belastet und w\u00fcrde so \u00fcber den Blutweg nur im gesamten K\u00f6rper verteilt werden. Des Weiteren und das ist der Wichtigste Unterschied zu anderen K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten, enth\u00e4lt die Lymphe Eiwei\u00dfstoffe, welche nicht durch die W\u00e4nde der ven\u00f6sen Gef\u00e4\u00dfe passen. Hier liegt auch h\u00e4ufig der Fehler in der Gabe von Diuretikern. Es mag ja zun\u00e4chst richtig sein das Gewebe mit Wasserentziehenden Mitteln zu entlasten, jedoch wenn es sich um ein Lymph\u00f6den handelt, f\u00fchrt dies dazu, dass die Eiwei\u00dfmolek\u00fcle im Gewebe liegen bleiben. Dies f\u00fchrt zum einem dazu, dass sich wieder mehr Wasser im Gewebe ansammelt, da Eiwei\u00df die Eigenschaft besitzt Wasser zu binden und auf Dauer f\u00fchrt Eiwei\u00df zu Gewebesch\u00e4digungen.<\/p>\n

<h2><strong>Diagnose, Arten\u2026<\/strong><\/h2>\n

<p>Um ein Lymph\u00f6dem genau zu diagnostizieren ist der Gang zu einem Facharzt (Lymphologe, Angiologe; Gef\u00e4\u00dfchirurg) unabdingbar. Bei unklarer Gewichtszunahme, schweren Beinen und oder Armen, bei Umfangsvergr\u00f6\u00dferung an Extremit\u00e4ten, Hautver\u00e4nderungen und Spannungsgef\u00fchl, sollte der Arzt aufgesucht werden.<\/p>\n

<p>Bei unklarer Lage kann dieser mit verschiedenen Untersuchungen und ggf. mit einem bildgebenden Verfahren eine genaue Diagnose stellen. Diese ist notwendig, um dann gezielt handeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n

<p>Bei Lymph\u00f6demen unterscheidet man zun\u00e4chst die prim\u00e4ren und die sekund\u00e4ren. Die prim\u00e4ren sind durch eine angeborene Komponente begleitet, das hei\u00dft das die Lymphanlage ausgebildet ist und auch funktioniert, es im System jedoch\u00a0 Fehler gibt, welche irgendwann einmal dazu f\u00fchren k\u00f6nnen das das Lymphsystem \u00fcberfordert ist und nicht mehr ausreichend agiert oder aber es auch sofort zu \u00d6dembildung kommt. Beim sekund\u00e4ren Lymph\u00f6dem f\u00fchrt ein \u00e4u\u00dferer oder auch ein innerer Einfluss zu einer \u00d6dembildung. Das hei\u00dft der K\u00f6rper versucht zu reparieren und ben\u00f6tigt viel Lymphfl\u00fcssigkeit und das System ist dann mit dem Abtransport \u00fcberfordert und es kommt zu einer \u00d6dembildung.<\/p>\n

<p>Bei einem prim\u00e4ren handelt es sich um eine chronische Erkrankung, welche dann h\u00e4ufig einer stetigen Behandlung bedarf. Das sekund\u00e4re kann nach Behandlung\u00a0 und ausheilen der Ursache wieder vollst\u00e4ndig ausheilen.<\/p>\n

<p>Als heutzutage weitere Formen des Lymph\u00f6dem kennen wir das Lipolymph\u00f6dem und das Lip\u00f6dem.<\/p>\n

<p>Bei einem Lipolymph\u00f6dem f\u00fchren eine Stoffwechselst\u00f6rung der Fette dazu, dass Lymphgef\u00e4\u00dfe komprimiert werden und das es dadurch zu einer vermehrten Ansammlung von Gewebewasser kommt.<\/p>\n

<p>Beim Lip\u00f6dem handelt es sich um eine chronische Fettstoffwechselerkrankung mit einhergehender Wasseransammlung. Diese Patienten haben h\u00e4ufig einen l\u00e4ngeren Leidensweg hinter sich, da diese Erkrankung noch nicht vollst\u00e4ndig verbreitet und anerkannt ist und mit vielen Begleitsymptomen wie Schmerzen, schweren Beinen etc. einhergeht.<\/p>\n

<h2><strong>Therapie, Prophylaxe\u2026<\/strong><\/h2>\n

<p>Generell muss man sagen, dass bei einem diagnostiziertem Lymph\u00f6dem und bei einem Lipolymph\u00f6dem nur eine manuelle Lymphdrainage, eine Kompressionstherapie und ausreichende Bewegung zu einer Linderung bzw. zu einer kompletten Ausheilung f\u00fchren. Zudem k\u00f6nnen medikament\u00f6se Unterst\u00fctzungen und eine Ern\u00e4hrungsschulung die Heilung positiv beeinflussen.<\/p>\n

<p>Nun fragen Sie sich bestimmt zu Recht, was mit einer elektronischen Lymphdrainage ist?<\/p>\n

<p>Aus therapeutischer Sicht muss man sagen, dass es bei Sportlern zur Verbesserung der Regenerationszeit gut eingesetzt werden kann. Ebenso nach der Anwendung der manuellen Lymphdrainage, um nochmals das Ergebnis zu stabilisieren. Ebenso bei leichten lymphatischen Beschwerden. Bei reinen Lymph\u00f6demen im fortgeschrittenen Stadium jedoch ist eine manuelle Lymphdrainage unabdingbar.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2><strong>Fazit\u2026 <\/strong><\/h2>\n

<p>Bei jeglicher Art von lymphatischen St\u00f6rungen und bei jedem Verdacht einer lymphatischen St\u00f6rung ist es notwendig den Gang zum Arzt nicht zu scheuen. Bei einer stehenden Diagnose sollten Sie dann schnellstm\u00f6glich einen Therapeuten mit der Qualifikation zur MLD aufsuchen. Dieser wird Sie ausreichend Untersuchen und Sie zudem zu n\u00f6tigen zus\u00e4tzlichen unterst\u00fctzenden Hilfsmitteln und Therapien beraten.<\/p>\n

<p>Denn nur ein unbehandeltes Lymph\u00f6dem f\u00fchrt zu folgeschweren Komplikationen und zu Langzeitsch\u00e4den.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}],"props":{"css":"@media only screen and (max-width: 600px) {\n .el-row{\n     margin-top:60px;\n}\n}"}}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Wir vom\u00a0 Physiowerk Soest stehen Ihnen nat\u00fcrlich auch gerne mit kompetenten Therpeut:innen in allen Fragen zu lymphatischen St\u00f6rungen beratend zur Seite. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen. Je eher, desto besser!! <\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon":"","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Nehmen Sie Kontakt auf","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.24"} --></p>
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		<title>Osteoporose und der Stellenwert von Übungstherapie zur Verbesserung der Knochendichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 09:06:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Osteoporose und der Stellenwert von Übungstherapie zur Verbesserung der Knochendichte 28 Juli, 2025 — PhysioWerk Einleitung Unsere Knochen sind kein starres System. Ganz im Gegenteil &#8211; Knochengewebe unterliegt einem ständigen Umbau. Gemeint ist damit das Wechselspiel von knochenaufbauenden (Osteoblasten) und -abbauenden (Osteoklasten) Zellen. Dieses Wechselspiel ist in der Regel in Balance, kann jedoch [&#8230;]</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
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<h1>Osteoporose und der Stellenwert<br /> von Übungstherapie zur Verbesserung der Knochendichte</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">28 Juli, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
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<h2><strong>Einleitung</strong></h2>
<p>Unsere Knochen sind kein starres System. Ganz im Gegenteil &#8211; Knochengewebe unterliegt einem ständigen Umbau. Gemeint ist damit das Wechselspiel von knochenaufbauenden (Osteoblasten) und -abbauenden (Osteoklasten) Zellen. Dieses Wechselspiel ist in der Regel in Balance, kann jedoch mit zunehmendem Alter aus dem Gleichgewicht geraten. Kommt es in der Folge zu einem vermehrten Abbau von Knochenmasse, spricht man von Osteoporose. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen des Skelettsystems. Betroffen sind insbesondere Frauen sowie ältere Menschen. Neben einer Reduktion von Knochenmasse verändert sich die mikroarchitektonische Knochenstruktur. Durch diese Veränderungen wird die Knochenstruktur geschwächt – sie werden instabiler und weniger belastbar, was das Risiko für Knochenbrüche erhöht.</p>
<p>In diesem Beitrag schauen wir uns den Nutzen von Übungstherapie und Krafttraining in der Prävention und Behandlung von Osteoporose an und welche Rolle sie als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Therapie spielt.</p>
<h2><strong>Wie entwickelt sich Osteoporose? Gibt es Risikofaktoren, die die Entstehung von Osteoporose begünstigen?</strong></h2>
<p>Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die vermutliche eine Rolle bei der Entstehung von Osteoporose spielen. Diese umfassen unter anderem erbliche Anlagen, hormonelle Veränderungen sowie Bewegungsmangel.</p>
<p>Insbesondere bei Frauen spielt der sinkende Östrogenspiegel um die Menopause herum eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Osteoporose. Neben der Wirkung von Östrogen wird der Einfluss von Dehydroepiandrosteron, kurz DHEA, diskutiert. Hierbei handelt es sich um ein Steroidhormon, das im menschlichen Körper wie eine Art Vorstufe für die weiblichen und männlichen Sexualhormone Östrogen und Testosteron wirkt. Zudem wird vermutet, dass DHEA die Osteoblastenaktivität stimuliert und damit den Aufbau von Knochenmasse fördert. Mit zunehmendem Alter sinkt die Konzentration von DHEA, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Das führt vermutlich zu einer Abnahme der Knochenmasse-aufbauenden Aktivität der Osteoblasten. Bei gleichbleibender Aktivität der Osteoklasten führt das dazu, dass die Knochendichte stetig abnimmt.</p>
<p>Eine Herausforderung im Zusammenhang mit Osteoporose ist, dass die Erkrankung lange Zeit frei von Symptomen verlaufen und daher zunächst unerkannt bleiben kann. Erst wenn es zu osteoporotisch bedingten Frakturen an beispielsweise der Wirbelsäule oder der Hüfte kommt, wird Osteoporose als Ursache erkannt.</p>
<h2><strong>Wie sollte die Therapie gestaltet werden und welchen Nutzen bietet Krafttraining im Zusammenhang mit Osteoporose?</strong></h2>
<p>Ein Blick in die Literatur zeigt, dass die Behandlung von Osteoporose auf einem multimodalen Ansatz basiert. Dabei werden mehrere Therapieansätze kombiniert, um den individuellen Nutzen der einzelnen Anwendungen zusammenzuführen und die beste Wirkung zu erzielen. Diese kombinierten Programme umfassen in der Regel medikamentöse Therapie, Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, werden Knochen ständig umgebaut. Mechanische Reize, wie sie beim Krafttraining oder in Übungstherapie auftreten, können diesen Umbau direkt beeinflussen. Sie fördern die Aktivität der knochenaufbauenden Osteoblasten und hemmen gleichzeitig den Abbau von Knochen durch Osteoklasten. Bei Menschen mit Osteoporose oder einem erhöhten Risiko für diese Krankheit kann regelmäßige Übungstherapie den Knochenabbau verlangsamen und sogar teilweise kompensieren. Eine Studie von Maddalozzo et al. (2007) zeigte dazu, dass Krafttraining in Kombination mit Hormontherapie die Knochendichte in der Wirbelsäule erhöhen konnte. Im Hüftbereich reduzierte sich die Abbaurate des Knochens im Vergleich zu den Teilnehmenden, die nur Hormontherapie erhielten oder keine dieser Therapien durchführten.</p>
<p>Doch die Vorteile von Trainingsprogrammen gehen über ihre Wirkung auf die Knochendichte hinaus. Sie verbessern auch die Muskelkraft, das Gleichgewicht und die neuromuskuläre Koordination. Durch diese Effekte kann sich das Risiko von Stürzen und damit auch sturzbedingten Frakturen verringern, was besonders mit zunehmendem Alter von großer Bedeutung ist.</p>
<p>Übungsprogramme beinhalten im Wesentlichen folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>Muskelaufbau- und Krafttraining (z. B. mit Gewichten oder Therabändern)</li>
<li>Propriozeptives Training zur Sturzprophylaxe</li>
<li>Koordinations- und Gleichgewichtstraining</li>
<li>Gewichtsbelastende Aktivitäten wie zügiges Gehen, leichtes Joggen oder auch Tanzen</li>
</ul>
<h2><strong>Beispielhafte Übungen für Ihren Alltag</strong></h2>
<p>Im Rahmen einer physiotherapeutisch begleiteten Osteoporosetherapie können folgende Übungen sinnvoll eingesetzt werden:</p>
<ol>
<li><strong>Fersenheben:</strong> Verbesserung der Bein- und Rumpfstabilität</li>
<li><strong>Isometrische Wandkniebeuge:</strong> Stärkung der Oberschenkelmuskulatur</li>
<li><strong>Einbeinstand:</strong> Förderung der Gleichgewichtsfähigkeit und Propriozeption</li>
<li><strong>Biceps Curls mit Therabändern:</strong> Kräftigung der Armmuskulatur</li>
</ol>
<p>Jede Übung sollte dabei individuell an die physischen Voraussetzungen und mögliche Kontraindikationen der Patientinnen und Patienten angepasst werden. Wir im PhysioWerk Soest erarbeiten mit Ihnen einen personalisierten Übungsplan unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Osteoporose ist eine Herausforderung für die alternde Gesellschaft. Wissenschaftliche Erkenntnisse unterstreichen, dass eine strukturierte Übungstherapie nicht nur in der Prävention, sondern auch in der Therapie eine unverzichtbare Rolle einnimmt. Die positive Beeinflussung der Knochenstoffwechselprozesse, die Reduktion des Sturzrisikos und die Steigerung der Lebensqualität sind gut dokumentiert.</p>
<p>In unserer physiotherapeutischen Praxis im Herzen von Soest stehen wir Ihnen mit fachlicher Expertise zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihnen einen individuellen und effektiven Therapieansatz zu entwickeln. Eine frühzeitige und konsequente Übungstherapie kann einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Gesunderhaltung Ihrer Knochen leisten. Vereinbaren Sie gerne ein Erstgespräch mit unserem Team – wir freuen uns auf Sie!</p>
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<h2><strong>Für die besonders Interessierten:</strong></h2>
<p><strong>Grote, C., Reinhardt, D., Zhang, M. &amp; Wang, J. (2019).</strong> Regulatory mechanisms and clinical manifestations of musculoskeletal aging. <em>Journal of Orthopaedic Research</em>, <em>37</em>(7), 1475–1488. Wiley. https://doi.org/10.1002/jor.24292</p>
<p><strong>Maddalozzo, G. F., Widrick, J. J., Cardinal, B. J., Winters-Stone, K. M., Hoffman, M. A. &amp; Snow, C. M. (2007).</strong> The effects of hormone replacement therapy and resistance training on spine bone mineral density in early postmenopausal women. <em>Bone</em>, <em>40</em>(5), 1244–1251. Elsevier BV. https://doi.org/10.1016/j.bone.2006.12.059</p>
<p><strong>Villareal, D. T. &amp; Holloszy, J. O. (2006).</strong> DHEA enhances effects of weight training on muscle mass and strength in elderly women and men. <em>Endocrinol Metab</em>, <em>291</em>.</p>
<p><strong>Xie, M., Zhong, Y., Xue, Q., Wu, M., Deng, X., O. Santos, H. et al. (2020). </strong>Impact of dehydroepiandrosterone (DHEA) supplementation on serum levels of insulin-like growth factor 1 (IGF-1): A dose-response meta-analysis of randomized controlled trials. <em>Experimental Gerontology</em>, <em>136</em>, 110949. Elsevier BV. https://doi.org/10.1016/j.exger.2020.110949</p>
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<hr>
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<h2><strong>Einleitung<\/strong><\/h2>\n

<p>Unsere Knochen sind kein starres System. Ganz im Gegenteil - Knochengewebe unterliegt einem st\u00e4ndigen Umbau. Gemeint ist damit das Wechselspiel von knochenaufbauenden (Osteoblasten) und -abbauenden (Osteoklasten) Zellen. Dieses Wechselspiel ist in der Regel in Balance, kann jedoch mit zunehmendem Alter aus dem Gleichgewicht geraten. Kommt es in der Folge zu einem vermehrten Abbau von Knochenmasse, spricht man von Osteoporose. Sie ist eine der h\u00e4ufigsten Erkrankungen des Skelettsystems. Betroffen sind insbesondere Frauen sowie \u00e4ltere Menschen. Neben einer Reduktion von Knochenmasse ver\u00e4ndert sich die mikroarchitektonische Knochenstruktur. Durch diese Ver\u00e4nderungen wird die Knochenstruktur geschw\u00e4cht \u2013 sie werden instabiler und weniger belastbar, was das Risiko f\u00fcr Knochenbr\u00fcche erh\u00f6ht.<\/p>\n

<p>In diesem Beitrag schauen wir uns den Nutzen von \u00dcbungstherapie und Krafttraining in der Pr\u00e4vention und Behandlung von Osteoporose an und welche Rolle sie als erg\u00e4nzende Ma\u00dfnahme zur medikament\u00f6sen Therapie spielt.<\/p>\n

<h2><strong>Wie entwickelt sich Osteoporose? Gibt es Risikofaktoren, die die Entstehung von Osteoporose beg\u00fcnstigen?<\/strong><\/h2>\n

<p>Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die vermutliche eine Rolle bei der Entstehung von Osteoporose spielen. Diese umfassen unter anderem erbliche Anlagen, hormonelle Ver\u00e4nderungen sowie Bewegungsmangel.<\/p>\n

<p>Insbesondere bei Frauen spielt der sinkende \u00d6strogenspiegel um die Menopause herum eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Osteoporose. Neben der Wirkung von \u00d6strogen wird der Einfluss von Dehydroepiandrosteron, kurz DHEA, diskutiert. Hierbei handelt es sich um ein Steroidhormon, das im menschlichen K\u00f6rper wie eine Art Vorstufe f\u00fcr die weiblichen und m\u00e4nnlichen Sexualhormone \u00d6strogen und Testosteron wirkt. Zudem wird vermutet, dass DHEA die Osteoblastenaktivit\u00e4t stimuliert und damit den Aufbau von Knochenmasse f\u00f6rdert. Mit zunehmendem Alter sinkt die Konzentration von DHEA, sowohl bei M\u00e4nnern als auch bei Frauen. Das f\u00fchrt vermutlich zu einer Abnahme der Knochenmasse-aufbauenden Aktivit\u00e4t der Osteoblasten. Bei gleichbleibender Aktivit\u00e4t der Osteoklasten f\u00fchrt das dazu, dass die Knochendichte stetig abnimmt.<\/p>\n

<p>Eine Herausforderung im Zusammenhang mit Osteoporose ist, dass die Erkrankung lange Zeit frei von Symptomen verlaufen und daher zun\u00e4chst unerkannt bleiben kann. Erst wenn es zu osteoporotisch bedingten Frakturen an beispielsweise der Wirbels\u00e4ule oder der H\u00fcfte kommt, wird Osteoporose als Ursache erkannt.<\/p>\n

<h2><strong>Wie sollte die Therapie gestaltet werden und welchen Nutzen bietet Krafttraining im Zusammenhang mit Osteoporose?<\/strong><\/h2>\n

<p>Ein Blick in die Literatur zeigt, dass die Behandlung von Osteoporose auf einem multimodalen Ansatz basiert. Dabei werden mehrere Therapieans\u00e4tze kombiniert, um den individuellen Nutzen der einzelnen Anwendungen zusammenzuf\u00fchren und die beste Wirkung zu erzielen. Diese kombinierten Programme umfassen in der Regel medikament\u00f6se Therapie, Ern\u00e4hrungsumstellung und k\u00f6rperliche Bewegung.<\/p>\n

<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, werden Knochen st\u00e4ndig umgebaut. Mechanische Reize, wie sie beim Krafttraining oder in \u00dcbungstherapie auftreten, k\u00f6nnen diesen Umbau direkt beeinflussen. Sie f\u00f6rdern die Aktivit\u00e4t der knochenaufbauenden Osteoblasten und hemmen gleichzeitig den Abbau von Knochen durch Osteoklasten. Bei Menschen mit Osteoporose oder einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr diese Krankheit kann regelm\u00e4\u00dfige \u00dcbungstherapie den Knochenabbau verlangsamen und sogar teilweise kompensieren. Eine Studie von Maddalozzo et al. (2007) zeigte dazu, dass Krafttraining in Kombination mit Hormontherapie die Knochendichte in der Wirbels\u00e4ule erh\u00f6hen konnte. Im H\u00fcftbereich reduzierte sich die Abbaurate des Knochens im Vergleich zu den Teilnehmenden, die nur Hormontherapie erhielten oder keine dieser Therapien durchf\u00fchrten.<\/p>\n

<p>Doch die Vorteile von Trainingsprogrammen gehen \u00fcber ihre Wirkung auf die Knochendichte hinaus. Sie verbessern auch die Muskelkraft, das Gleichgewicht und die neuromuskul\u00e4re Koordination. Durch diese Effekte kann sich das Risiko von St\u00fcrzen und damit auch sturzbedingten Frakturen verringern, was besonders mit zunehmendem Alter von gro\u00dfer Bedeutung ist.<\/p>\n

<p>\u00dcbungsprogramme beinhalten im Wesentlichen folgende Punkte:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Muskelaufbau- und Krafttraining (z. B. mit Gewichten oder Therab\u00e4ndern)<\/li>\n

<li>Propriozeptives Training zur Sturzprophylaxe<\/li>\n

<li>Koordinations- und Gleichgewichtstraining<\/li>\n

<li>Gewichtsbelastende Aktivit\u00e4ten wie z\u00fcgiges Gehen, leichtes Joggen oder auch Tanzen<\/li>\n<\/ul>\n

<h2><strong>Beispielhafte \u00dcbungen f\u00fcr Ihren Alltag<\/strong><\/h2>\n

<p>Im Rahmen einer physiotherapeutisch begleiteten Osteoporosetherapie k\u00f6nnen folgende \u00dcbungen sinnvoll eingesetzt werden:<\/p>\n

<ol>\n

<li><strong>Fersenheben:<\/strong> Verbesserung der Bein- und Rumpfstabilit\u00e4t<\/li>\n

<li><strong>Isometrische Wandkniebeuge:<\/strong> St\u00e4rkung der Oberschenkelmuskulatur<\/li>\n

<li><strong>Einbeinstand:<\/strong> F\u00f6rderung der Gleichgewichtsf\u00e4higkeit und Propriozeption<\/li>\n

<li><strong>Biceps Curls mit Therab\u00e4ndern:<\/strong> Kr\u00e4ftigung der Armmuskulatur<\/li>\n<\/ol>\n

<p>Jede \u00dcbung sollte dabei individuell an die physischen Voraussetzungen und m\u00f6gliche Kontraindikationen der Patientinnen und Patienten angepasst werden. Wir im PhysioWerk Soest erarbeiten mit Ihnen einen personalisierten \u00dcbungsplan unter Ber\u00fccksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.<\/p>\n

<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n

<p>Osteoporose ist eine Herausforderung f\u00fcr die alternde Gesellschaft. Wissenschaftliche Erkenntnisse unterstreichen, dass eine strukturierte \u00dcbungstherapie nicht nur in der Pr\u00e4vention, sondern auch in der Therapie eine unverzichtbare Rolle einnimmt. Die positive Beeinflussung der Knochenstoffwechselprozesse, die Reduktion des Sturzrisikos und die Steigerung der Lebensqualit\u00e4t sind gut dokumentiert.<\/p>\n

<p>In unserer physiotherapeutischen Praxis im Herzen von Soest stehen wir Ihnen mit fachlicher Expertise zur Verf\u00fcgung, um gemeinsam mit Ihnen einen individuellen und effektiven Therapieansatz zu entwickeln. Eine fr\u00fchzeitige und konsequente \u00dcbungstherapie kann einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Gesunderhaltung Ihrer Knochen leisten. Vereinbaren Sie gerne ein Erstgespr\u00e4ch mit unserem Team \u2013 wir freuen uns auf Sie!<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2><strong>F\u00fcr die besonders Interessierten:<\/strong><\/h2>\n

<p><strong>Grote, C., Reinhardt, D., Zhang, M. &amp; Wang, J. (2019).<\/strong> Regulatory mechanisms and clinical manifestations of musculoskeletal aging. <em>Journal of Orthopaedic Research<\/em>, <em>37<\/em>(7), 1475\u20131488. Wiley. https:\/\/doi.org\/10.1002\/jor.24292<\/p>\n

<p><strong>Maddalozzo, G. F., Widrick, J. J., Cardinal, B. J., Winters-Stone, K. M., Hoffman, M. A. &amp; Snow, C. M. (2007).<\/strong> The effects of hormone replacement therapy and resistance training on spine bone mineral density in early postmenopausal women. <em>Bone<\/em>, <em>40<\/em>(5), 1244\u20131251. Elsevier BV. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.bone.2006.12.059<\/p>\n

<p><strong>Villareal, D. T. &amp; Holloszy, J. O. (2006).<\/strong> DHEA enhances effects of weight training on muscle mass and strength in elderly women and men. <em>Endocrinol Metab<\/em>, <em>291<\/em>.<\/p>\n

<p><strong>Xie, M., Zhong, Y., Xue, Q., Wu, M., Deng, X., O. Santos, H. et al. (2020). <\/strong>Impact of dehydroepiandrosterone (DHEA) supplementation on serum levels of insulin-like growth factor 1 (IGF-1): A dose-response meta-analysis of randomized controlled trials. <em>Experimental Gerontology<\/em>, <em>136<\/em>, 110949. Elsevier BV. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.exger.2020.110949<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Beratung. <br \/>Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem ges\u00fcnderen, aktiveren Lebensstil.<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Jetzt Ihren Weg zu besserer Fitness beginnen","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.24"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://physiowerk-soest.de/osteoporose-und-der-stellenwert-von-uebungstherapie-zur-verbesserung-der-knochendichte/">Osteoporose und der Stellenwert von Übungstherapie zur Verbesserung der Knochendichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://physiowerk-soest.de">PhysioWerk</a>.</p>
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		<title>Adhärenz in der Physiotherapie</title>
		<link>https://physiowerk-soest.de/adhaerenz-in-der-physiotherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 13:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Adhärenz in der Physiotherapie &#8211;warum Durchhalten (fast) alles ist 29 Mai, 2025 — PhysioWerk Einleitung: Wenn Mitmachen zum Heilen beiträgt Physiotherapie ist mehr als nur das bloße Abarbeiten von Übungen in der Praxis. Sie ist ein gemeinschaftlich gestalteter Prozess zwischen Patientin und Therapeutin. Der Begriff Adhärenz versucht diesen partnerschaftlichen Prozess zu erfassen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://physiowerk-soest.de/adhaerenz-in-der-physiotherapie/">Adhärenz in der Physiotherapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://physiowerk-soest.de">PhysioWerk</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><p>
        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
    </p>
</p>
<div>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/02/Ueber-uns-Physiotherapie-Soest.jpg" alt=""></p>
</div>
<h1>
<p>Adhärenz in der Physiotherapie &#8211;<br />warum Durchhalten (fast) alles ist</p>
</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">29 Mai, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
<div>
<h2>Einleitung: Wenn Mitmachen zum Heilen beiträgt</h2>
<p>Physiotherapie ist mehr als nur das bloße Abarbeiten von Übungen in der Praxis. Sie ist ein gemeinschaftlich gestalteter Prozess zwischen Patient<em>in und </em>Therapeut<em>in</em>. Der Begriff <strong>Adhärenz</strong> versucht diesen partnerschaftlichen Prozess zu erfassen und zu beschrieben. Vereinfacht ist damit die aktive, informierte und motivierte Mitarbeit an der eigenen Therapie gemeint. Gerade in der Physiotherapie, wo Veränderungen im Bewegungsverhalten und die Regelmäßigkeit von Übungen mitunter entscheidend sind, kann Adhärenz einen positiven Beitrag zum Therapieerfolg leisten.</p>
<h2>Was genau ist Adhärenz?</h2>
<p>In der medizinischen und therapeutischen Praxis beschreibt Adhärenz das Ausmaß, in dem Patient<em>innen</em> aktiv und verantwortungsvoll an der gemeinsam entwickelten Therapie teilnehmen und ihre individuellen Erfahrungen vor und während des Prozesses einbringen.</p>
<p>Anders als bei der Compliance, bei der Patient<em>innen</em> eher passiv Anweisungen der Therapeut<em>innen</em> folgen, steht bei der Adhärenz die partnerschaftliche Beziehung im Vordergrund. Das bedeutet: Therapeut<em>in</em> und Patient<em>in</em> entwickeln gemeinsam einen Plan, der realistisch, individuell und sinnvoll ist. Der oder die Patient<em>in</em> entscheidet sich bewusst dafür, diesen Plan umzusetzen.</p>
<p>Diese Herangehensweise fördert nicht nur das Verständnis für den eigenen Körper. Patient<em>innen</em> entwickeln darüber hinaus Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und fühlen sich bestärkt darin einen aktiven Beitrag zur Heilung leisten zu können.</p>
<h2>Warum ist Adhärenz so wichtig in der Physiotherapie?</h2>
<p>Physiotherapie wirkt nicht durch bloßes Anwesendsein. Viele der positiven Therapieeffekte entstehen durch die kontinuierliche Anwendung, die Einbindung in den eigenen Alltag und das regelmäßige Üben zwischen den Sitzungen.</p>
<p>Hier einige Gründe, warum Adhärenz eine so zentrale Rolle spielt:</p>
<ol>
<li><strong>Langfristige Veränderungen erfordern Regelmäßigkeit</strong><br />Der Körper verändert sich nicht über Nacht. Sehnen, Muskeln, Gelenke – sie alle reagieren auf wiederholte Reize. Wer Übungen nur sporadisch macht, bleibt oft hinter seinen Möglichkeiten zurück.</li>
<li><strong>Schmerzbewältigung durch Bewegung</strong><br />Besonders bei chronischen Schmerzen hilft Bewegung – aber nur, wenn sie dauerhaft integriert wird. Adhärenz hilft, Bewegungsangst zu überwinden und die Kontrolle über den eigenen Körper zurückzugewinnen.</li>
<li><strong>Vermeidung von Rückfällen</strong><br />Wer lernt, den eigenen Körper zu verstehen, kann Warnsignale besser deuten und frühzeitig gegensteuern.</li>
<li><strong>Eigenverantwortung statt Abhängigkeit</strong><br />Ziel der Physiotherapie ist immer auch, Patient<em>innen</em> in die Lage zu versetzen, selbst aktiv zu werden. Adhärenz stärkt die Selbstwirksamkeit.</li>
</ol>
<h2><strong>Welche Hürden fordern unsere Adhärenz heraus?</strong></h2>
<p>Trotz aller Vorteile fällt es vielen schwer, an ihrem Programm dranzubleiben. Die Gründe dafür sind vielseitig:</p>
<ul>
<li><strong>Zeitmangel</strong>: Der Alltag ist voll. Zwischen Job, Familie und anderen Verpflichtungen bleiben die Übungen oft auf der Strecke.</li>
<li><strong>Motivationsprobleme</strong>: Fortschritte sind manchmal nicht sofort sichtbar. Das kann frustrierend wirken.</li>
<li><strong>Schmerzen</strong>: Wenn eine Übung unangenehm ist, wird sie gemieden.</li>
<li><strong>Unklare Ziele</strong>: Wenn Patient<em>innen</em> nicht wissen, warum sie etwas tun, fehlt die innere Überzeugung.</li>
</ul>
<p>All das sind normale Stolpersteine. Wichtig ist, sie zu erkennen und aktiv anzugehen.</p>
<h2><strong>Tipps für mehr Adhärenz im Alltag</strong></h2>
<ol>
<li><strong>Transparente Kommunikation mit dem/der Therapeut<em>in</em></strong><br />Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Sagen Sie offen, wenn Ihnen etwas nicht hilft oder nicht umsetzbar ist. Nur so kann der Therapieplan angepasst werden.</li>
<li><strong>Ziele setzen – realistisch und motivierend</strong><br />Statt <em>„Ich will schmerzfrei sein“</em> können aktivitätsbezogene Ziele helfen, wie zum Beispiel<em>: „Ich will wieder Treppen steigen, ohne Pause machen zu müssen.“</em> Überlegen Sie sich kleine, erreichbare Ziele, denn kleine Schritte helfen dabei dranzubleiben.</li>
<li><strong>Routine schaffen</strong><br />Verknüpfen Sie die Übungen mit Gewohnheiten: z. B. immer nach dem Zähneputzen oder abends beim Fernsehen.</li>
<li><strong>Fortschritte dokumentieren</strong><br />Ein Häkchen im Kalender oder eine App können unterstützen und motivieren, in dem Sie die Erfolge sichtbar machen.</li>
<li><strong>Erfolge feiern</strong><br />Kleine Etappenziele zu erreichen ist ein Grund zur Freude! Gönnen Sie sich bewusst eine kleine Belohnung.</li>
</ol>
<h2>Die Rolle der Therapeut*innen</h2>
<p>Auch wir als Physiotherapeut<em>innen tragen Verantwortung für die Adhärenz unserer Patient</em>innen. Dazu gehört:</p>
<ul>
<li>Empathisches Zuhören</li>
<li>Realistische Therapieplanung</li>
<li>Individuelle Anpassung an Lebensumstände</li>
<li>Regelmäßige Rückmeldung und Motivation</li>
</ul>
<p>Ein gutes therapeutisches Team, bestehend aus Patient<em>in </em>und Therapeut<em>in</em>, erkennt Hürden frühzeitig und unterstützt dabei, sie zu überwinden.</p>
<h2>Fazit: Gemeinsam stark – Adhärenz als Therapieziel</h2>
<p>Adhärenz ist die Basis für den Erfolg jeder physiotherapeutischen Behandlung. Sie erfordert nicht Perfektion, sondern eine bewusste Entscheidung: „Ich will aktiv mitgestalten.“</p>
<p>Wenn Sie diese Entscheidung treffen, sind Sie nicht allein. Wir Therapeut<em>innen</em> vom PhysioWerk in Soest begleitet Sie auf Ihrem Weg, motivieren Sie, passen die Therapie an und helfen Ihnen, dranzubleiben. Denn am Ende zählt nicht, wie oft Sie einen Termin haben – sondern was Sie in der Zeit zwischen den Terminen daraus machen.</p>
</div>
<hr>
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<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns für eine persönliche Beratung. <br />Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem gesünderen, aktiveren Lebensstil.</strong></p>
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<p><a href="/index.php?page_id=1101">Jetzt Ihren Weg zu besserer Fitness beginnen</a></p>
</div>
<p><span id="more-2515"></span><br />
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<p>Adh\u00e4renz in der Physiotherapie -<br \/>warum Durchhalten (fast) alles ist<\/p>","text_align":"center","title_element":"h1","title_style":"heading-small"}},{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"<span class=\"uk-link-heading\"><time datetime=\"2019-08-19T09:55:29+00:00\">29 Mai, 2025<\/time> \u2014 PhysioWerk<\/span>","css":".el-element{\n    font-size:14px;\n    color:#778592!important;\n}","text_align":"center","title_color":"muted","title_element":"div","title_style":"h2"}}]}]}],"name":"Hero"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","props":{"column_gap":"large","row_gap":"large"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2>Einleitung: Wenn Mitmachen zum Heilen beitr\u00e4gt<\/h2>\n

<p>Physiotherapie ist mehr als nur das blo\u00dfe Abarbeiten von \u00dcbungen in der Praxis. Sie ist ein gemeinschaftlich gestalteter Prozess zwischen Patient<em>in und <\/em>Therapeut<em>in<\/em>. Der Begriff <strong>Adh\u00e4renz<\/strong> versucht diesen partnerschaftlichen Prozess zu erfassen und zu beschrieben. Vereinfacht ist damit die aktive, informierte und motivierte Mitarbeit an der eigenen Therapie gemeint. Gerade in der Physiotherapie, wo Ver\u00e4nderungen im Bewegungsverhalten und die Regelm\u00e4\u00dfigkeit von \u00dcbungen mitunter entscheidend sind, kann Adh\u00e4renz einen positiven Beitrag zum Therapieerfolg leisten.<\/p>\n

<h2>Was genau ist Adh\u00e4renz?<\/h2>\n

<p>In der medizinischen und therapeutischen Praxis beschreibt Adh\u00e4renz das Ausma\u00df, in dem Patient<em>innen<\/em> aktiv und verantwortungsvoll an der gemeinsam entwickelten Therapie teilnehmen und ihre individuellen Erfahrungen vor und w\u00e4hrend des Prozesses einbringen.<\/p>\n

<p>Anders als bei der Compliance, bei der Patient<em>innen<\/em> eher passiv Anweisungen der Therapeut<em>innen<\/em> folgen, steht bei der Adh\u00e4renz die partnerschaftliche Beziehung im Vordergrund. Das bedeutet: Therapeut<em>in<\/em> und Patient<em>in<\/em> entwickeln gemeinsam einen Plan, der realistisch, individuell und sinnvoll ist. Der oder die Patient<em>in<\/em> entscheidet sich bewusst daf\u00fcr, diesen Plan umzusetzen.<\/p>\n

<p>Diese Herangehensweise f\u00f6rdert nicht nur das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den eigenen K\u00f6rper. Patient<em>innen<\/em> entwickeln dar\u00fcber hinaus Vertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten und f\u00fchlen sich best\u00e4rkt darin einen aktiven Beitrag zur Heilung leisten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n

<h2>Warum ist Adh\u00e4renz so wichtig in der Physiotherapie?<\/h2>\n

<p>Physiotherapie wirkt nicht durch blo\u00dfes Anwesendsein. Viele der positiven Therapieeffekte entstehen durch die kontinuierliche Anwendung, die Einbindung in den eigenen Alltag und das regelm\u00e4\u00dfige \u00dcben zwischen den Sitzungen.<\/p>\n

<p>Hier einige Gr\u00fcnde, warum Adh\u00e4renz eine so zentrale Rolle spielt:<\/p>\n

<ol>\n

<li><strong>Langfristige Ver\u00e4nderungen erfordern Regelm\u00e4\u00dfigkeit<\/strong><br \/>Der K\u00f6rper ver\u00e4ndert sich nicht \u00fcber Nacht. Sehnen, Muskeln, Gelenke \u2013 sie alle reagieren auf wiederholte Reize. Wer \u00dcbungen nur sporadisch macht, bleibt oft hinter seinen M\u00f6glichkeiten zur\u00fcck.<\/li>\n

<li><strong>Schmerzbew\u00e4ltigung durch Bewegung<\/strong><br \/>Besonders bei chronischen Schmerzen hilft Bewegung \u2013 aber nur, wenn sie dauerhaft integriert wird. Adh\u00e4renz hilft, Bewegungsangst zu \u00fcberwinden und die Kontrolle \u00fcber den eigenen K\u00f6rper zur\u00fcckzugewinnen.<\/li>\n

<li><strong>Vermeidung von R\u00fcckf\u00e4llen<\/strong><br \/>Wer lernt, den eigenen K\u00f6rper zu verstehen, kann Warnsignale besser deuten und fr\u00fchzeitig gegensteuern.<\/li>\n

<li><strong>Eigenverantwortung statt Abh\u00e4ngigkeit<\/strong><br \/>Ziel der Physiotherapie ist immer auch, Patient<em>innen<\/em> in die Lage zu versetzen, selbst aktiv zu werden. Adh\u00e4renz st\u00e4rkt die Selbstwirksamkeit.<\/li>\n<\/ol>\n

<h2><strong>Welche H\u00fcrden fordern unsere Adh\u00e4renz heraus?<\/strong><\/h2>\n

<p>Trotz aller Vorteile f\u00e4llt es vielen schwer, an ihrem Programm dranzubleiben. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielseitig:<\/p>\n

<ul>\n

<li><strong>Zeitmangel<\/strong>: Der Alltag ist voll. Zwischen Job, Familie und anderen Verpflichtungen bleiben die \u00dcbungen oft auf der Strecke.<\/li>\n

<li><strong>Motivationsprobleme<\/strong>: Fortschritte sind manchmal nicht sofort sichtbar. Das kann frustrierend wirken.<\/li>\n

<li><strong>Schmerzen<\/strong>: Wenn eine \u00dcbung unangenehm ist, wird sie gemieden.<\/li>\n

<li><strong>Unklare Ziele<\/strong>: Wenn Patient<em>innen<\/em> nicht wissen, warum sie etwas tun, fehlt die innere \u00dcberzeugung.<\/li>\n<\/ul>\n

<p>All das sind normale Stolpersteine. Wichtig ist, sie zu erkennen und aktiv anzugehen.<\/p>\n

<h2><strong>Tipps f\u00fcr mehr Adh\u00e4renz im Alltag<\/strong><\/h2>\n

<ol>\n

<li><strong>Transparente Kommunikation mit dem\/der Therapeut<em>in<\/em><\/strong><br \/>Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Sagen Sie offen, wenn Ihnen etwas nicht hilft oder nicht umsetzbar ist. Nur so kann der Therapieplan angepasst werden.<\/li>\n

<li><strong>Ziele setzen \u2013 realistisch und motivierend<\/strong><br \/>Statt <em>\u201eIch will schmerzfrei sein\u201c<\/em> k\u00f6nnen aktivit\u00e4tsbezogene Ziele helfen, wie zum Beispiel<em>: \u201eIch will wieder Treppen steigen, ohne Pause machen zu m\u00fcssen.\u201c<\/em> \u00dcberlegen Sie sich kleine, erreichbare Ziele, denn kleine Schritte helfen dabei dranzubleiben.<\/li>\n

<li><strong>Routine schaffen<\/strong><br \/>Verkn\u00fcpfen Sie die \u00dcbungen mit Gewohnheiten: z.\u202fB. immer nach dem Z\u00e4hneputzen oder abends beim Fernsehen.<\/li>\n

<li><strong>Fortschritte dokumentieren<\/strong><br \/>Ein H\u00e4kchen im Kalender oder eine App k\u00f6nnen unterst\u00fctzen und motivieren, in dem Sie die Erfolge sichtbar machen.<\/li>\n

<li><strong>Erfolge feiern<\/strong><br \/>Kleine Etappenziele zu erreichen ist ein Grund zur Freude! G\u00f6nnen Sie sich bewusst eine kleine Belohnung.<\/li>\n<\/ol>\n

<h2>Die Rolle der Therapeut*innen<\/h2>\n

<p>Auch wir als Physiotherapeut<em>innen tragen Verantwortung f\u00fcr die Adh\u00e4renz unserer Patient<\/em>innen. Dazu geh\u00f6rt:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Empathisches Zuh\u00f6ren<\/li>\n

<li>Realistische Therapieplanung<\/li>\n

<li>Individuelle Anpassung an Lebensumst\u00e4nde<\/li>\n

<li>Regelm\u00e4\u00dfige R\u00fcckmeldung und Motivation<\/li>\n<\/ul>\n

<p>Ein gutes therapeutisches Team, bestehend aus Patient<em>in <\/em>und Therapeut<em>in<\/em>, erkennt H\u00fcrden fr\u00fchzeitig und unterst\u00fctzt dabei, sie zu \u00fcberwinden.<\/p>\n

<h2>Fazit: Gemeinsam stark \u2013 Adh\u00e4renz als Therapieziel<\/h2>\n

<p>Adh\u00e4renz ist die Basis f\u00fcr den Erfolg jeder physiotherapeutischen Behandlung. Sie erfordert nicht Perfektion, sondern eine bewusste Entscheidung: \u201eIch will aktiv mitgestalten.\u201c<\/p>\n

<p>Wenn Sie diese Entscheidung treffen, sind Sie nicht allein. Wir Therapeut<em>innen<\/em> vom PhysioWerk in Soest begleitet Sie auf Ihrem Weg, motivieren Sie, passen die Therapie an und helfen Ihnen, dranzubleiben. Denn am Ende z\u00e4hlt nicht, wie oft Sie einen Termin haben \u2013 sondern was Sie in der Zeit zwischen den Terminen daraus machen.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Beratung. <br \/>Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem ges\u00fcnderen, aktiveren Lebensstil.<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Jetzt Ihren Weg zu besserer Fitness beginnen","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.3"} --></p>
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		<title>Den Kopf unter dem Arm tragen….Die Halswirbelsäule (HWS)</title>
		<link>https://physiowerk-soest.de/den-kopf-unter-dem-arm-tragen-die-halswirbelsaeule-hws/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 07:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Den Kopf unter dem Arm tragenDie Halswirbelsäule (HWS) 08 Mai, 2025 — PhysioWerk Den Kopf unter dem Arm tragen….Die Halswirbelsäule (HWS) Den Kopf unter dem Arm tragen braucht man als Mensch zum Glück nicht. Dafür haben wir die Halswirbelsäule mit ihren sieben Wirbelkörpern (im Weiteren mit WK benannt), welche den Kopf mit den [&#8230;]</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
    </p>
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<h1>Den Kopf unter dem Arm tragen<br />Die Halswirbelsäule (HWS)</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">08 Mai, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
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<h2><strong>Den Kopf unter dem Arm tragen….Die Halswirbelsäule (HWS)</strong></h2>
<p>Den Kopf unter dem Arm tragen braucht man als Mensch zum Glück nicht. Dafür haben wir die Halswirbelsäule mit ihren sieben Wirbelkörpern (im Weiteren mit WK benannt), welche den Kopf mit den Kopfgelenken trägt und als Verbindung zur Brustwirbelsäule dient. In diesem Blog erfahren Sie mehr über diesen ersten Abschnitt der Wirbelsäule, ihren Aufbau, Funktion und Krankheitsbilder, so wie auch über mögliche Behandlungsformen.</p>
</div>
<div>
<h2><strong>Aufbau</strong><strong> ….</strong></h2>
<p>Den Anfang von oben gesehen machen nach der Schädelbasis der erste Halswirbel, auch Atlas genannt, welchem noch sechs weitere Wirbel folgen. Die Halswirbelsäule endet mit dem Wirbel Prominenz, welcher deutlich aus der Reihe der Wirbelkörper, als siebter und letzter herausragt. Als erste Besonderheit bei der HWS muss man die zwei ersten WK sehen, welche als eine funktionelle Einheit (Drehwirbel) anzusehen ist. Der Atlas besitzt(C1)hat keinen Wirbelkörper und mit dem Axis (C2) zusammen im Zwischenraum keine Bandscheibe. Aus dem Axis heraus ist ein knöcherner Vorsprung gewachsen (Dens Axis), welcher in den Atlas hereinragt und dort eine gelenkige Verbindung zum Atlas eingeht und durch Bandstrukturen gehalten wird. Kommt es zu einer Fraktur bzw. Verletzung in diesem Bereich, spricht man im Volksmund von einem Genickbruch (mehr dazu später). Beide zusammen tragen den Kopf durch eine gelenkige Verbindung und ermöglichen diesen sich in Flexion, Extension, Rotation und Seitneigung (Lateralflexion) zu bewegen. Ab dem Segment C2/C3 besitzen die WK in ihrem Zwischenraum auch wieder Bandscheiben. Gehalten werden die Strukturen durch straffe Bänder (siehe Blogbeitrag WS). In der Mitte der WK verläuft vom Hirnstamm ausgehend das Rückenmark, aus dem heraus wiederum die Spinalnerven in den einzelnen Regionen entspringen und die Muskel, die Haut und andere Gewebe versorgen. Die genauere Zugehörigkeit wird später erörtert.</p>
<p>Eine weitere Besonderheit der Wirbel ist es, dass seitlich durch die Querfortsätze jeweils ein Loch rechts und links verläuft, durch welche die Ateria vertebralis sowie die für sie begleitenden Venen laufen, um den Blutfluss für die Kopf und Hirngegend zu gewährleisten. Insgesamt haben die Wirbel der HWS ein kleineres Erscheinungsbild als die der anderen Regionen, wobei jeder für sich eine eigene Aufgabe zu erfüllen hat.</p>
<p>Damit die HWS richtig funktionieren kann und in der Gesamtheit ihre Aufgabe erfüllt, hat jeder einzelne WK eine bestimmte Funktion zu erfüllen. Der erste WK (C1) hat dabei das Gewicht des Kopfes zu tragen und zu stützen, während der zweite (C2) die Drehung des Schädels ermöglicht. Die WK C3 bis C5 sorgen für Stabilität und Schutz der HWS. Dem sechsten WK (C6) kommt dann wiederum die Aufgabe der Bewegung zu, aber auch die wichtige Funktion der Stabilisation. Der herausragende siebte WK ist dann der Übergang zur Brustwirbelsäule (BWS), welche in einem späteren Block besprochen wird.</p>
<p>Wie bereits erwähnt haben die WK der HWS die Aufgabe die blutversorgenden Gefäße zu schützen. Des Weiteren treten aus der HWS acht Nervenpaare heraus. Generell unterscheidet man im vorderen Bereich jedoch eine oberflächliche (M. Platysma für die Mimik und M. sternocleidomastoideus als Atemhilfsmuskel), eine mittlere und eine tiefe (wie z.B. der Skalenusgruppe). So komplex die Muskulatur der HWS auch ist, sie dient immer dazu den Kopf zu bewegen, die HWS zu bewegen und zu stabilisieren und die Atmung zu unterstützen.</p>
<p>Neben der sensorischen und der motorischen Zuordnung der einzelnen Segmente der HWS, kann man diesen auch seelische Probleme und mögliche Beschwerden bei Fehlstellungen, zuordnen.</p>
<p>Aus der Halswirbelsäule heraus entspringen wie auch in anderen Regionen der WS in den einzelnen Etagen die Spinalnerven, insgesamt acht Nervenpaare bei sieben Halswirbeln, von denen jedes Paar verschiedene Bereiche des Kopfes, Nacken, Schultern, Arme und Hände mit motorischen und sensorischen Informationen versorgen. So ist es anhand von Symptomen möglich eine Zuordnung zu den einzelnen Etagen bzw. Nerven zu treffen.</p>
<ul>
<li>So steuern die ersten drei Nerven C1-C3 den Kopf und Nacken einschließlich der Bewegung nach vorne.</li>
<li>C4 hingegen ist für die Aufwärtsbewegung der Schultern verantwortlich und kann mit C4/5 zusammen auch an der Steuerung des Zwerchfell beteiligt sein.</li>
<li>C5 trägt zur Steuerung des Deltamuskels und des M. Bizeps bei.</li>
<li>C6 ist an der Steuerung der Handgelenksmuskeln der Streckung beteiligt und an der Innervation des M. Bizeps.</li>
<li>C7 findet eine Beteiligung an der Innervation des M.Trizeps</li>
</ul>
<p>Des Weiteren kann man bestimmten Etagen der HWS auch bestimmte innere Probleme, wie auch Symptome, bei Fehlstellung der WK zuordnen und natürlich auch behandeln. Eine solche Auflistung finden Sie folgend :</p>
<ul>
<li>Atlas C1: fehlende Übersicht, will alles mit dem Kopf erfassen<br />Kopfschmerz, Bluthochdruck, Migräne, Gedächnisschwund,chronische Müdigkeit, Schwindel, ungleichmäßige Durchblutung der Hirnhälften</li>
<li>Axis C2:  will nicht hinsehen, überfordert den Sehsinn<br />Nebenhöhlenbeschwerden, Augenleiden, Ohrenschmerzen, Taubheit</li>
<li>C3/C4: Schuldgefühle, will nicht zuhören, schwankend (keinen festen Standpunkt),verliert schnell den Halt Tinitus, Zahnproblematiken (Bluten, Karies..), Pickel, Akne, Ohrenschmerzen, Neuralgien</li>
<li>C4: Dauerschnupfen, Gehörverlust, aufgeplatzte Lippen, verkrampfte Lippenmuskeln</li>
<li>C5/C6: Kloß im Hals, kann nicht gut reden, kann sich nicht durchbeißen, Heiserkeit, Halsschmerzen, chr. Erkältung, Mandelentzündungen, steifes Genick, Oberarmschmerzen</li>
<li>C7: wehrt sich nicht, lässt sich demütigen, fühlt sich unterdrückt, leidet still</li>
</ul>
<p>Dies sind jedoch lediglich grobe Anhalte für eine mögliche Ursache. Um eine Diagnose erhalten zu können, ersetzt dies nicht den Gang zum Arzt.</p>
<h2><strong>Muskeln der Halswirbelsäule….</strong></h2>
<p>Wer kennt ihn nicht, den steifen Nacken nach langer ungewohnter Arbeit, wie z.B. das Streichen der Wohnzimmerdecke? Dies hat seinen Ursprung natürlich darin, dass es auch an der HWS eine Menge an Muskeln gibt, die eine Stabilisation, aber auch eine Beweglichkeit überhaupt erst ermöglichen. Um alle hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, deshalb erfolgt hier nur ein kurzer Auszug, um überhaupt einen groben Einblick in die Komplexität der Halswirbelsäule zu erlangen.</p>
<p>Die vorderen Muskeln lassen sich grob in eine oberflächliche, eine  mittlere und in eine tiefe Schicht einteilen. Im hinteren Bereich finden wir zwei große Muskel, den M.  Trapezius und den M. Levator scapulae, welche häufig zu Nackenverspannungen führen. Seitlich findet man die Scalenigruppe die an der ersten und zweiten Rippe ansetzen und unter anderen die Atmung mit unterstützen. Des Weiteren finden an der Rückseite eine Vielzahl an Muskeln die den Kopf seine Bewegung ermöglichen. Ebenso finden ein Teil der Kaumuskeln, Muskeln die für das schlucken notwendig sind, ihren Ursprung an der HWS. Dies zeigt Ihnen schon, wie kompliziert die HWS aufebaut ist.</p>
<h2><strong>Krankheitsbilder der HWS ..</strong></h2>
<p>Neben den bereits erwähnten muskulären Problemen durch Fehl-/Überbelastung, welche sich z.B. durch Kopfschmerzen oder Schwindel zeigen und den möglichen Symptomen bei Fehlstellungen der WK, gibt es an der HWS noch eine Menge an weiteren Problematiken. So können degenerative Veränderungen an den WK (Osteophyten) imselber und aber auch an den Gelenken (Facettgelenksarthrose) der WK untereinander,  auftreten. Des Weiteren können wie auch in den anderen Bereichen der Wirbelsäule im HWS Bereich der Spinalkanal verengen und zu Missempfindungen und Gang-Unsicherheit, bis hin zu Lähmungs-erscheinungen, führen. Auch können Problematiken durch Bandscheiben-veränderungen hervorgerufen werden, welche zu unterschiedlichen Symptomen führen können. Nicht außer Acht zu lassen sind Kieferproblematiken und eine verspannte Kaumuskulatur, welche sich ebenfalls negativ auf die Schulter-/Nackenmuskulatur auswirken kann oder ggf. auch anders herum.</p>
<p>Wie am gesamten Körper können äußere Einwirkungen, wie Stürze und andere Unfälle zu Verletzungen an und um die HWS führen. Ein Auffahrunfall führt häufig zu einem Schleudertrauma, beidem der Körper sich schützt, in dem er die Muskeln feststellt. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Genickbruch. Dies sind knöcherne Brüche der WK, welche nicht selten zu Verletzungen des Rückenmarks führen. Jedoch bedeutet eine solche Verletzung nicht gleich den Tod, wie häufig angenommen. Eine Vielzahl der Verletzungen heilen ohne bleibende Schäden aus.</p>
<h2><strong>Was kann ich selber tun?</strong></h2>
<p>Wie immer im Leben ist eine Krankheit häufig eine Folge aus vielen unterschiedlichen negativen Einflüssen. Einzig bei einem Unfall, weiß man das eine äußere Einwirkung zu einer systemischen Störung geführt hat. Bei allen anderen ist es häufig eine Folge von mehreren Ursachen die zur Störung führen.</p>
<p>Damit es erst gar nicht zu einer solchen kommt, können die folgenden einfachen Tips ggf. das Risiko einer Störung im HWS Bereich verringern.</p>
<ul>
<li>Halten Sie die Muskel der HWS warm, das heißt, tragen Sie einen Schal/Tuch;</li>
</ul>
<p>die Muskeln liegen stets im freien und sind damit sehr anfällig gegen Wind und Kälte</p>
<ul>
<li>Achten Sie auf eine gute Haltung, halten Sie den Kopf nicht zu lange in einer Position/ Zwangshaltung</li>
<li>stellen Sie sich um die Muskulatur zu aktivieren an eine Wand und halten mit ihrem Rücken Kontakt zu dieser; ziehen Se die Schulterblätter nach hinten /unten und ziehen Sie ihr Kinn nach hinten, so dass der Hinterkopf ebenfalls Kontakt zur Wand bekommt; halten Sie diese Position für ca. 20 sec.; Wiederholen Sie dies für 5- 8 Mal</li>
<li>Nehmen Sie ihr Kinn auf das Brustbein, legen den Kopf seitlich nach rechts und drehen den Kopf zur linken Schulter und schieben dabei den linken Arm nach unter heraus, bis ein leichtes Ziehen im Nackenbereich entsteht; halte Sie dies für 5 Atemzüge und wiederholen nach einer Pause das Ganze ca. 5 Mal; für die rechte Seite das ganze umgekehrt</li>
<li>Dies sind nur kleine Beispiele, um etwas für seine HWS zu tun</li>
</ul>
<p>Egal ist jedoch, welches Symptom sich bei Ihnen bemerkbar macht. Suchen Sie zunächst einen Arzt auf, um eine Diagnose zu erhalten. In den meisten Fällen reicht dann eine physiotherapeutische Behandlung aus. Diese sollte darin bestehen, dass der Therapeut mit eine umfangreiche Befundung durchführt, um dann einen auf ihre Problematik gestimmten Therapieplan erstellen zu können. Denn gleiche Symptome haben nicht immer die gleiche Ursache.</p>
</div>
<hr>
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<p><strong>Wir vom Physiowerk Soest, sind natürlich auch in Fragen HWS für Sie da und stehen Ihnen mit einem kompetenten Team, im ganzheitlichen Sinne zur Seite!</strong></p>
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<p><a href="/index.php?page_id=1101">Jetzt Kontakt aufnehmen</a></p>
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<p><span id="more-2508"></span><br />
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<h2><strong>Den Kopf unter dem Arm tragen\u2026.Die Halswirbels\u00e4ule (HWS)<\/strong><\/h2>\n

<p>Den Kopf unter dem Arm tragen braucht man als Mensch zum Gl\u00fcck nicht. Daf\u00fcr haben wir die Halswirbels\u00e4ule mit ihren sieben Wirbelk\u00f6rpern (im Weiteren mit WK benannt), welche den Kopf mit den Kopfgelenken tr\u00e4gt und als Verbindung zur Brustwirbels\u00e4ule dient. In diesem Blog erfahren Sie mehr \u00fcber diesen ersten Abschnitt der Wirbels\u00e4ule, ihren Aufbau, Funktion und Krankheitsbilder, so wie auch \u00fcber m\u00f6gliche Behandlungsformen.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]},{"type":"row","props":{"css":"@media only screen and (max-width: 600px) {\n .el-row{\n     margin-top:60px;\n}\n}"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2><strong>Aufbau<\/strong><strong> \u2026.<\/strong><\/h2>\n

<p>Den Anfang von oben gesehen machen nach der Sch\u00e4delbasis der erste Halswirbel, auch Atlas genannt, welchem noch sechs weitere Wirbel folgen. Die Halswirbels\u00e4ule endet mit dem Wirbel Prominenz, welcher deutlich aus der Reihe der Wirbelk\u00f6rper, als siebter und letzter herausragt. Als erste Besonderheit bei der HWS muss man die zwei ersten WK sehen, welche als eine funktionelle Einheit (Drehwirbel) anzusehen ist. Der Atlas besitzt(C1)hat keinen Wirbelk\u00f6rper und mit dem Axis (C2) zusammen im Zwischenraum keine Bandscheibe. Aus dem Axis heraus ist ein kn\u00f6cherner Vorsprung gewachsen (Dens Axis), welcher in den Atlas hereinragt und dort eine gelenkige Verbindung zum Atlas eingeht und durch Bandstrukturen gehalten wird. Kommt es zu einer Fraktur bzw. Verletzung in diesem Bereich, spricht man im Volksmund von einem Genickbruch (mehr dazu sp\u00e4ter). Beide zusammen tragen den Kopf durch eine gelenkige Verbindung und erm\u00f6glichen diesen sich in Flexion, Extension, Rotation und Seitneigung (Lateralflexion) zu bewegen. Ab dem Segment C2\/C3 besitzen die WK in ihrem Zwischenraum auch wieder Bandscheiben. Gehalten werden die Strukturen durch straffe B\u00e4nder (siehe Blogbeitrag WS). In der Mitte der WK verl\u00e4uft vom Hirnstamm ausgehend das R\u00fcckenmark, aus dem heraus wiederum die Spinalnerven in den einzelnen Regionen entspringen und die Muskel, die Haut und andere Gewebe versorgen. Die genauere Zugeh\u00f6rigkeit wird sp\u00e4ter er\u00f6rtert.<\/p>\n

<p>Eine weitere Besonderheit der Wirbel ist es, dass seitlich durch die Querforts\u00e4tze jeweils ein Loch rechts und links verl\u00e4uft, durch welche die Ateria vertebralis sowie die f\u00fcr sie begleitenden Venen laufen, um den Blutfluss f\u00fcr die Kopf und Hirngegend zu gew\u00e4hrleisten. Insgesamt haben die Wirbel der HWS ein kleineres Erscheinungsbild als die der anderen Regionen, wobei jeder f\u00fcr sich eine eigene Aufgabe zu erf\u00fcllen hat.<\/p>\n

<p>Damit die HWS richtig funktionieren kann und in der Gesamtheit ihre Aufgabe erf\u00fcllt, hat jeder einzelne WK eine bestimmte Funktion zu erf\u00fcllen. Der erste WK (C1) hat dabei das Gewicht des Kopfes zu tragen und zu st\u00fctzen, w\u00e4hrend der zweite (C2) die Drehung des Sch\u00e4dels erm\u00f6glicht. Die WK C3 bis C5 sorgen f\u00fcr Stabilit\u00e4t und Schutz der HWS. Dem sechsten WK (C6) kommt dann wiederum die Aufgabe der Bewegung zu, aber auch die wichtige Funktion der Stabilisation. Der herausragende siebte WK ist dann der \u00dcbergang zur Brustwirbels\u00e4ule (BWS), welche in einem sp\u00e4teren Block besprochen wird.<\/p>\n

<p>Wie bereits erw\u00e4hnt haben die WK der HWS die Aufgabe die blutversorgenden Gef\u00e4\u00dfe zu sch\u00fctzen. Des Weiteren treten aus der HWS acht Nervenpaare heraus. Generell unterscheidet man im vorderen Bereich jedoch eine oberfl\u00e4chliche (M. Platysma f\u00fcr die Mimik und M. sternocleidomastoideus als Atemhilfsmuskel), eine mittlere und eine tiefe (wie z.B. der Skalenusgruppe). So komplex die Muskulatur der HWS auch ist, sie dient immer dazu den Kopf zu bewegen, die HWS zu bewegen und zu stabilisieren und die Atmung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n

<p>Neben der sensorischen und der motorischen Zuordnung der einzelnen Segmente der HWS, kann man diesen auch seelische Probleme und m\u00f6gliche Beschwerden bei Fehlstellungen, zuordnen.<\/p>\n

<p>Aus der Halswirbels\u00e4ule heraus entspringen wie auch in anderen Regionen der WS in den einzelnen Etagen die Spinalnerven, insgesamt acht Nervenpaare bei sieben Halswirbeln, von denen jedes Paar verschiedene Bereiche des Kopfes, Nacken, Schultern, Arme und H\u00e4nde mit motorischen und sensorischen Informationen versorgen. So ist es anhand von Symptomen m\u00f6glich eine Zuordnung zu den einzelnen Etagen bzw. Nerven zu treffen.<\/p>\n

<ul>\n

<li>So steuern die ersten drei Nerven C1-C3 den Kopf und Nacken einschlie\u00dflich der Bewegung nach vorne.<\/li>\n

<li>C4 hingegen ist f\u00fcr die Aufw\u00e4rtsbewegung der Schultern verantwortlich und kann mit C4\/5 zusammen auch an der Steuerung des Zwerchfell beteiligt sein.<\/li>\n

<li>C5 tr\u00e4gt zur Steuerung des Deltamuskels und des M. Bizeps bei.<\/li>\n

<li>C6 ist an der Steuerung der Handgelenksmuskeln der Streckung beteiligt und an der Innervation des M. Bizeps.<\/li>\n

<li>C7 findet eine Beteiligung an der Innervation des M.Trizeps<\/li>\n<\/ul>\n

<p>Des Weiteren kann man bestimmten Etagen der HWS auch bestimmte innere Probleme, wie auch Symptome, bei Fehlstellung der WK zuordnen und nat\u00fcrlich auch behandeln. Eine solche Auflistung finden Sie folgend :<\/p>\n

<ul>\n

<li>Atlas C1: fehlende \u00dcbersicht, will alles mit dem Kopf erfassen<br \/>Kopfschmerz, Bluthochdruck, Migr\u00e4ne, Ged\u00e4chnisschwund,chronische M\u00fcdigkeit, Schwindel, ungleichm\u00e4\u00dfige Durchblutung der Hirnh\u00e4lften<\/li>\n

<li>Axis C2:\u00a0 will nicht hinsehen, \u00fcberfordert den Sehsinn<br \/>Nebenh\u00f6hlenbeschwerden, Augenleiden, Ohrenschmerzen, Taubheit<\/li>\n

<li>C3\/C4: Schuldgef\u00fchle, will nicht zuh\u00f6ren, schwankend (keinen festen Standpunkt),verliert schnell den Halt Tinitus, Zahnproblematiken (Bluten, Karies..), Pickel, Akne, Ohrenschmerzen, Neuralgien<\/li>\n

<li>C4: Dauerschnupfen, Geh\u00f6rverlust, aufgeplatzte Lippen, verkrampfte Lippenmuskeln<\/li>\n

<li>C5\/C6: Klo\u00df im Hals, kann nicht gut reden, kann sich nicht durchbei\u00dfen, Heiserkeit, Halsschmerzen, chr. Erk\u00e4ltung, Mandelentz\u00fcndungen, steifes Genick, Oberarmschmerzen<\/li>\n

<li>C7: wehrt sich nicht, l\u00e4sst sich dem\u00fctigen, f\u00fchlt sich unterdr\u00fcckt, leidet still<\/li>\n<\/ul>\n

<p>Dies sind jedoch lediglich grobe Anhalte f\u00fcr eine m\u00f6gliche Ursache. Um eine Diagnose erhalten zu k\u00f6nnen, ersetzt dies nicht den Gang zum Arzt.<\/p>\n

<h2><strong>Muskeln der Halswirbels\u00e4ule\u2026.<\/strong><\/h2>\n

<p>Wer kennt ihn nicht, den steifen Nacken nach langer ungewohnter Arbeit, wie z.B. das Streichen der Wohnzimmerdecke? Dies hat seinen Ursprung nat\u00fcrlich darin, dass es auch an der HWS eine Menge an Muskeln gibt, die eine Stabilisation, aber auch eine Beweglichkeit \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen. Um alle hier aufzuz\u00e4hlen w\u00fcrde den Rahmen sprengen, deshalb erfolgt hier nur ein kurzer Auszug, um \u00fcberhaupt einen groben Einblick in die Komplexit\u00e4t der Halswirbels\u00e4ule zu erlangen.<\/p>\n

<p>Die vorderen Muskeln lassen sich grob in eine oberfl\u00e4chliche, eine\u00a0 mittlere und in eine tiefe Schicht einteilen. Im hinteren Bereich finden wir zwei gro\u00dfe Muskel, den M.\u00a0 Trapezius und den M. Levator scapulae, welche h\u00e4ufig zu Nackenverspannungen f\u00fchren. Seitlich findet man die Scalenigruppe die an der ersten und zweiten Rippe ansetzen und unter anderen die Atmung mit unterst\u00fctzen. Des Weiteren finden an der R\u00fcckseite eine Vielzahl an Muskeln die den Kopf seine Bewegung erm\u00f6glichen. Ebenso finden ein Teil der Kaumuskeln, Muskeln die f\u00fcr das schlucken notwendig sind, ihren Ursprung an der HWS. Dies zeigt Ihnen schon, wie kompliziert die HWS aufebaut ist.<\/p>\n

<h2><strong>Krankheitsbilder der HWS ..<\/strong><\/h2>\n

<p>Neben den bereits erw\u00e4hnten muskul\u00e4ren Problemen durch Fehl-\/\u00dcberbelastung, welche sich z.B. durch Kopfschmerzen oder Schwindel zeigen und den m\u00f6glichen Symptomen bei Fehlstellungen der WK, gibt es an der HWS noch eine Menge an weiteren Problematiken. So k\u00f6nnen degenerative Ver\u00e4nderungen an den WK (Osteophyten) imselber und aber auch an den Gelenken (Facettgelenksarthrose) der WK untereinander,\u00a0 auftreten. Des Weiteren k\u00f6nnen wie auch in den anderen Bereichen der Wirbels\u00e4ule im HWS Bereich der Spinalkanal verengen und zu Missempfindungen und Gang-Unsicherheit, bis hin zu L\u00e4hmungs-erscheinungen, f\u00fchren. Auch k\u00f6nnen Problematiken durch Bandscheiben-ver\u00e4nderungen hervorgerufen werden, welche zu unterschiedlichen Symptomen f\u00fchren k\u00f6nnen. Nicht au\u00dfer Acht zu lassen sind Kieferproblematiken und eine verspannte Kaumuskulatur, welche sich ebenfalls negativ auf die Schulter-\/Nackenmuskulatur auswirken kann oder ggf. auch anders herum.<\/p>\n

<p>Wie am gesamten K\u00f6rper k\u00f6nnen \u00e4u\u00dfere Einwirkungen, wie St\u00fcrze und andere Unf\u00e4lle zu Verletzungen an und um die HWS f\u00fchren. Ein Auffahrunfall f\u00fchrt h\u00e4ufig zu einem Schleudertrauma, beidem der K\u00f6rper sich sch\u00fctzt, in dem er die Muskeln feststellt. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Genickbruch. Dies sind kn\u00f6cherne Br\u00fcche der WK, welche nicht selten zu Verletzungen des R\u00fcckenmarks f\u00fchren. Jedoch bedeutet eine solche Verletzung nicht gleich den Tod, wie h\u00e4ufig angenommen. Eine Vielzahl der Verletzungen heilen ohne bleibende Sch\u00e4den aus.<\/p>\n

<h2><strong>Was kann ich selber tun?<\/strong><\/h2>\n

<p>Wie immer im Leben ist eine Krankheit h\u00e4ufig eine Folge aus vielen unterschiedlichen negativen Einfl\u00fcssen. Einzig bei einem Unfall, wei\u00df man das eine \u00e4u\u00dfere Einwirkung zu einer systemischen St\u00f6rung gef\u00fchrt hat. Bei allen anderen ist es h\u00e4ufig eine Folge von mehreren Ursachen die zur St\u00f6rung f\u00fchren.<\/p>\n

<p>Damit es erst gar nicht zu einer solchen kommt, k\u00f6nnen die folgenden einfachen Tips ggf. das Risiko einer St\u00f6rung im HWS Bereich verringern.<\/p>\n

<ul>\n

<li>Halten Sie die Muskel der HWS warm, das hei\u00dft, tragen Sie einen Schal\/Tuch;<\/li>\n<\/ul>\n

<p>die Muskeln liegen stets im freien und sind damit sehr anf\u00e4llig gegen Wind und K\u00e4lte<\/p>\n

<ul>\n

<li>Achten Sie auf eine gute Haltung, halten Sie den Kopf nicht zu lange in einer Position\/ Zwangshaltung<\/li>\n

<li>stellen Sie sich um die Muskulatur zu aktivieren an eine Wand und halten mit ihrem R\u00fccken Kontakt zu dieser; ziehen Se die Schulterbl\u00e4tter nach hinten \/unten und ziehen Sie ihr Kinn nach hinten, so dass der Hinterkopf ebenfalls Kontakt zur Wand bekommt; halten Sie diese Position f\u00fcr ca. 20 sec.; Wiederholen Sie dies f\u00fcr 5- 8 Mal<\/li>\n

<li>Nehmen Sie ihr Kinn auf das Brustbein, legen den Kopf seitlich nach rechts und drehen den Kopf zur linken Schulter und schieben dabei den linken Arm nach unter heraus, bis ein leichtes Ziehen im Nackenbereich entsteht; halte Sie dies f\u00fcr 5 Atemz\u00fcge und wiederholen nach einer Pause das Ganze ca. 5 Mal; f\u00fcr die rechte Seite das ganze umgekehrt<\/li>\n

<li>Dies sind nur kleine Beispiele, um etwas f\u00fcr seine HWS zu tun<\/li>\n<\/ul>\n

<p>Egal ist jedoch, welches Symptom sich bei Ihnen bemerkbar macht. Suchen Sie zun\u00e4chst einen Arzt auf, um eine Diagnose zu erhalten. In den meisten F\u00e4llen reicht dann eine physiotherapeutische Behandlung aus. Diese sollte darin bestehen, dass der Therapeut mit eine umfangreiche Befundung durchf\u00fchrt, um dann einen auf ihre Problematik gestimmten Therapieplan erstellen zu k\u00f6nnen. Denn gleiche Symptome haben nicht immer die gleiche Ursache.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Wir vom Physiowerk Soest, sind nat\u00fcrlich auch in Fragen HWS f\u00fcr Sie da und stehen Ihnen mit einem kompetenten Team, im ganzheitlichen Sinne zur Seite!<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Jetzt Kontakt aufnehmen","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.3"} --></p>
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		<title>Neue Ansätze bei CRPS</title>
		<link>https://physiowerk-soest.de/neue-ansaetze-bei-crps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2025 08:48:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Wenn das Gehirn den Schmerz steuert: Neue Ansätze bei CRPS 07 März, 2025 — PhysioWerk In unserem Blogbeitrag vom 04.02.25 haben wir darüber berichtet, wie Schmerzen entstehen. Dabei haben wir auch kurz das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom (CRPS) erwähnt. Heute vertiefen wir das Thema chronischer Schmerzen und werfen einen genaueren Blick darauf, wie moderne [&#8230;]</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
    </p>
</p>
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<h1>Wenn das Gehirn den Schmerz steuert: <br />Neue Ansätze bei CRPS</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">07 März, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
<div>
<p>In unserem Blogbeitrag vom 04.02.25 haben wir darüber berichtet, wie Schmerzen entstehen. Dabei haben wir auch kurz das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom (CRPS) erwähnt. Heute vertiefen wir das Thema chronischer Schmerzen und werfen einen genaueren Blick darauf, wie moderne physiotherapeutische Ansätze – allen voran die Graded Motor Imagery (GMI) – dabei helfen können, Schmerzen zu lindern.<br />CRPS ist besonders tückisch: Nach einer Verletzung treten Schmerzen auf, die in ihrer Intensität nicht mit der ursprünglichen Verletzung übereinstimmen. Doch warum passiert das? Und was hat das Gehirn damit zu tun? In diesem Beitrag nehmen wir Sie mit in die faszinierende Welt der Neuroplastizität und zeigen, wie unser Gehirn Schmerz beeinflusst – und wie wir uns diesen Mechanismus therapeutisch zunutze machen können.</p>
<h2>Was ist CRPS?</h2>
<p>CRPS tritt häufig nach Verletzungen wie Knochenbrüchen oder Operationen auf, kann aber auch ohne erkennbare Ursache entstehen. Betroffene klagen über intensive Schmerzen, die von Begleiterscheinungen wie Schwellungen, Hautveränderungen und Bewegungseinschränkungen begleitet werden. Besonders auffällig ist, dass der Schmerz oft deutlich stärker ist, als es die ursprüngliche Verletzung vermuten ließe.<br />Ein Beispiel: Eine Patientin verstaucht sich leicht den Knöchel. Während die Verletzung normalerweise nach wenigen Wochen ausheilen sollte, entwickelt sich ein intensiver, anhaltender Schmerz. Das Nervensystem ist überempfindlich geworden und interpretiert harmlose Reize als Bedrohung.<br />CRPS wirkt sich nicht nur auf den Körper aus, sondern hat auch psychische Auswirkungen. Viele Betroffene entwickeln eine Angst vor Bewegung oder vermeiden bestimmte Aktivitäten aus Furcht vor Schmerzen. Dadurch verstärken sich die Symptome, und ein Teufelskreis aus Schmerz und Schonhaltung entsteht. Genau hier setzt die moderne Physiotherapie an: Sie hilft, den Schmerz zu reduzieren und die ursprüngliche Körperwahrnehmung wiederherzustellen.</p>
<h2>Der Trick mit der Gummihand – Wie unser Gehirn Körpergrenzen wahrnimmt</h2>
<p>Ein spannender neurologischer Effekt kann helfen, CRPS besser zu verstehen: die Gummihand-Illusion. Dabei wird eine realistische Gummihand so platziert, dass sie wie die eigene aussieht. Während die echte Hand außer Sichtweite liegt, streicht ihr Therapeut, ihre Therapeutin gleichzeitig über die Gummihand und die verdeckte echte Hand. Nach kurzer Zeit entsteht das Gefühl, die Gummihand gehöre zum eigenen Körper.<br />Was hat das mit Schmerzen zu tun? Das Gehirn nutzt Sinneseindrücke, um eine innere Landkarte des Körpers zu erstellen – eine sogenannte Körperkarte. Diese kann sich verändern, wenn die Wahrnehmung eines Körperteils gestört ist. Genau das passiert bei chronischen Schmerzen: Das Gehirn interpretiert die betroffene Region verzerrt und kann dadurch Schmerzen aufrechterhalten, obwohl die ursprüngliche Verletzung längst verheilt ist.</p>
<h2>Graded Motor Imagery (GMI) – Bewegung beginnt im Kopf</h2>
<p>Ein vielversprechender Therapieansatz zur Behandlung von CRPS ist die Graded Motor Imagery (GMI). Diese Methode besteht aus drei aufeinander aufbauenden Schritten:</p>
<ol>
<li>Links-Rechts-Unterscheidung: Betroffene sehen Bilder von Händen oder Füßen und müssen angeben, ob es sich um die linke oder rechte Seite handelt. Klingt einfach, ist es bei CRPS aber nicht immer. Diese Übung hilft, die gestörte Wahrnehmung des betroffenen Körperteils zu verbessern. Das regelmäßige Training fördert die Reorganisation im Gehirn.</li>
<li>Bewegungsvorstellung: Hier stellt sich die Patientin oder der Patient vor, wie das betroffene Körperteil bewegt wird – ganz ohne echte Bewegung. Das aktiviert die motorischen Zentren im Gehirn und bereitet sie auf reale Bewegungen vor. Studien zeigen, dass diese mentale Aktivität nicht nur das Vertrauen in den eigenen Körper stärkt, sondern auch die Schmerzintensität senken kann.</li>
<li>Spiegeltherapie: Mit Hilfe eines Spiegels wird der gesunde Körperteil gespiegelt, sodass es aussieht, als bewege sich der erkrankte. Diese Illusion kann Schmerzen lindern und die Bewegungsfähigkeit verbessern. Der Blick auf das Spiegelbild täuscht dem Gehirn schmerzfreie Bewegung vor und hilft so, die gestörte Schmerzverarbeitung zu normalisieren.</li>
</ol>
<h2>Warum wirkt das? Die Rolle des Homunculus und der Körperkarten</h2>
<p>Unser Gehirn speichert eine detaillierte Karte unseres Körpers – den sensorischen Homunculus. Dieses Modell zeigt, wie viel Platz verschiedene Körperregionen im Gehirn einnehmen. Hände und Gesicht sind beispielsweise überproportional groß dargestellt, weil sie besonders viele Sinnesrezeptoren besitzen.<br />Bei chronischen Schmerzpatient*innen können diese Körperkarten verzerrt sein. Betroffene empfinden ihr schmerzendes Körperteil oft als vergrößert oder fremd. Diese Fehlinformationen im Gehirn tragen dazu bei, dass der Schmerz bestehen bleibt. GMI kann diese Karten reorganisieren und schärfen, wodurch das Schmerzempfinden positiv beeinflusst wird.</p>
<h2>Neuroplastizität – Die erstaunliche Anpassungsfähigkeit des Gehirns</h2>
<p>Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich anzupassen und zu verändern. Neuronale Netzwerke sind nicht statisch, sondern passen sich an neue Erfahrungen an. Dies geschieht durch das Bilden, Verändern oder Verstärken von Verbindungen zwischen Nervenzellen, den sogenannten Synapsen.<br />Bei CRPS sind die neuronalen Muster im Gehirn gestört. Schmerzen, die ursprünglich als Schutzmechanismus dienten, bleiben bestehen, obwohl die eigentliche Verletzung längst ausgeheilt ist. Die GMI-Therapie nutzt diese Plastizität gezielt: Durch mentale Übungen und sensorische Reize werden neue, schmerzfreie Bewegungsmuster im Gehirn angelegt. Studien deuten darauf hin, dass diese Methode die Schmerzwahrnehmung verändern und die Lebensqualität von Betroffenen verbessern kann.<br />Interessanterweise kann Neuroplastizität nicht nur negative Veränderungen hervorrufen, wie bei chronischen Schmerzen, sondern auch positiv genutzt werden. Durch gezielte Therapien wird das Gehirn regelrecht trainiert, den Schmerz zu „verlernen“ und eine gesunde Körperwahrnehmung wiederherzustellen.<br />Alltagstipps für Betroffene<br />Neben der Therapie gibt es einige Tipps, die den Umgang mit CRPS im Alltag erleichtern können:</p>
<ul>
<li>Bewegung trotz Schmerz: Schonende Bewegungsübungen halten die Muskulatur aktiv und verhindern Versteifungen.</li>
<li>Achtsamkeitstraining: Entspannungstechniken wie Meditation helfen, den Stresspegel zu senken und das Schmerzempfinden zu verringern.</li>
<li>Temperaturreize nutzen: Wechselbäder können helfen, die Durchblutung zu fördern und das Nervensystem positiv zu beeinflussen.</li>
</ul>
<h2>Fazit: Hoffnung durch moderne Therapie</h2>
<p>Chronische Schmerzen sind komplex, aber moderne physiotherapeutische Ansätze wie die Graded Motor Imagery bieten neue Hoffnung. Unser Gehirn ist formbar und kann auch nach langer Schmerzgeschichte wieder lernen, den Körper korrekt wahrzunehmen – und den Schmerz loszulassen.<br />Wenn Sie mehr darüber erfahren oder eine individuelle Beratung möchten, sprechen Sie uns gerne im PhysioWerk in Soest an.</p>
</div>
<hr>
<div>
<h2>Für die besonders Interessierten:</h2>
<p>Bellan, V., Braithwaite, F. A., Wilkinson, E. M., Stanton, T. R., &amp; Moseley, G. L. (2021). Where is my arm? Investigating the link between complex regional pain syndrome and poor localisation of the affected limb. PeerJ, 9, e11882. https://doi.org/10.7717/peerj.11882</p>
<p>Bowering, K. J., O’Connell, N. E., Tabor, A., Catley, M. J., Leake, H. B., Moseley, G. L., &amp; Stanton, T. R. (2013). The Effects of Graded Motor Imagery and Its Components on Chronic Pain: A Systematic Review and Meta-Analysis. The Journal of Pain, 14(1), 3–13. https://doi.org/10.1016/j.jpain.2012.09.007</p>
<p>Grande, L. A., Loeser, J. D., Ozuna, J., Ashleigh, A., &amp; Samii, A. (2004). Complex regional pain syndrome as a stress response. Pain, 110(1), 495–498. https://doi.org/10.1016/j.pain.2004.03.032</p>
<p>Liepelt, R., &amp; Brooks, J. (2017). The Mind-Body Connection. The Scientist, 31.</p>
<p>Moseley, G. L., Gallace, A., &amp; Spence, C. (2012). Bodily illusions in health and disease: Physiological and clinical perspectives and the concept of a cortical ‘body matrix.’ Neuroscience &amp; Biobehavioral Reviews, 36(1), 34–46. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2011.03.013</p>
<p>Moseley, L. G. (2004). Graded motor imagery is effective for long-standing complex regional pain syndrome: A randomised controlled trial. Pain, 108(1), 192–198. https://doi.org/10.1016/j.pain.2004.01.006</p>
<p>Ramakonar, H., Franz, E. A., &amp; Lind, C. R. P. (2011). The rubber hand illusion and its application to clinical neuroscience. Journal of Clinical Neuroscience, 18(12), 1596–1601. https://doi.org/10.1016/j.jocn.2011.05.008</p>
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<hr>
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<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns für eine persönliche Beratung. <br />Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem gesünderen, aktiveren Lebensstil.</strong></p>
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<p><span id="more-2425"></span><br />
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<p>In unserem Blogbeitrag vom 04.02.25 haben wir dar\u00fcber berichtet, wie Schmerzen entstehen. Dabei haben wir auch kurz das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom (CRPS) erw\u00e4hnt. Heute vertiefen wir das Thema chronischer Schmerzen und werfen einen genaueren Blick darauf, wie moderne physiotherapeutische Ans\u00e4tze \u2013 allen voran die Graded Motor Imagery (GMI) \u2013 dabei helfen k\u00f6nnen, Schmerzen zu lindern.<br \/>CRPS ist besonders t\u00fcckisch: Nach einer Verletzung treten Schmerzen auf, die in ihrer Intensit\u00e4t nicht mit der urspr\u00fcnglichen Verletzung \u00fcbereinstimmen. Doch warum passiert das? Und was hat das Gehirn damit zu tun? In diesem Beitrag nehmen wir Sie mit in die faszinierende Welt der Neuroplastizit\u00e4t und zeigen, wie unser Gehirn Schmerz beeinflusst \u2013 und wie wir uns diesen Mechanismus therapeutisch zunutze machen k\u00f6nnen.<\/p>\n

<h2>Was ist CRPS?<\/h2>\n

<p>CRPS tritt h\u00e4ufig nach Verletzungen wie Knochenbr\u00fcchen oder Operationen auf, kann aber auch ohne erkennbare Ursache entstehen. Betroffene klagen \u00fcber intensive Schmerzen, die von Begleiterscheinungen wie Schwellungen, Hautver\u00e4nderungen und Bewegungseinschr\u00e4nkungen begleitet werden. Besonders auff\u00e4llig ist, dass der Schmerz oft deutlich st\u00e4rker ist, als es die urspr\u00fcngliche Verletzung vermuten lie\u00dfe.<br \/>Ein Beispiel: Eine Patientin verstaucht sich leicht den Kn\u00f6chel. W\u00e4hrend die Verletzung normalerweise nach wenigen Wochen ausheilen sollte, entwickelt sich ein intensiver, anhaltender Schmerz. Das Nervensystem ist \u00fcberempfindlich geworden und interpretiert harmlose Reize als Bedrohung.<br \/>CRPS wirkt sich nicht nur auf den K\u00f6rper aus, sondern hat auch psychische Auswirkungen. Viele Betroffene entwickeln eine Angst vor Bewegung oder vermeiden bestimmte Aktivit\u00e4ten aus Furcht vor Schmerzen. Dadurch verst\u00e4rken sich die Symptome, und ein Teufelskreis aus Schmerz und Schonhaltung entsteht. Genau hier setzt die moderne Physiotherapie an: Sie hilft, den Schmerz zu reduzieren und die urspr\u00fcngliche K\u00f6rperwahrnehmung wiederherzustellen.<\/p>\n

<h2>Der Trick mit der Gummihand \u2013 Wie unser Gehirn K\u00f6rpergrenzen wahrnimmt<\/h2>\n

<p>Ein spannender neurologischer Effekt kann helfen, CRPS besser zu verstehen: die Gummihand-Illusion. Dabei wird eine realistische Gummihand so platziert, dass sie wie die eigene aussieht. W\u00e4hrend die echte Hand au\u00dfer Sichtweite liegt, streicht ihr Therapeut, ihre Therapeutin gleichzeitig \u00fcber die Gummihand und die verdeckte echte Hand. Nach kurzer Zeit entsteht das Gef\u00fchl, die Gummihand geh\u00f6re zum eigenen K\u00f6rper.<br \/>Was hat das mit Schmerzen zu tun? Das Gehirn nutzt Sinneseindr\u00fccke, um eine innere Landkarte des K\u00f6rpers zu erstellen \u2013 eine sogenannte K\u00f6rperkarte. Diese kann sich ver\u00e4ndern, wenn die Wahrnehmung eines K\u00f6rperteils gest\u00f6rt ist. Genau das passiert bei chronischen Schmerzen: Das Gehirn interpretiert die betroffene Region verzerrt und kann dadurch Schmerzen aufrechterhalten, obwohl die urspr\u00fcngliche Verletzung l\u00e4ngst verheilt ist.<\/p>\n

<h2>Graded Motor Imagery (GMI) \u2013 Bewegung beginnt im Kopf<\/h2>\n

<p>Ein vielversprechender Therapieansatz zur Behandlung von CRPS ist die Graded Motor Imagery (GMI). Diese Methode besteht aus drei aufeinander aufbauenden Schritten:<\/p>\n

<ol>\n

<li>Links-Rechts-Unterscheidung: Betroffene sehen Bilder von H\u00e4nden oder F\u00fc\u00dfen und m\u00fcssen angeben, ob es sich um die linke oder rechte Seite handelt. Klingt einfach, ist es bei CRPS aber nicht immer. Diese \u00dcbung hilft, die gest\u00f6rte Wahrnehmung des betroffenen K\u00f6rperteils zu verbessern. Das regelm\u00e4\u00dfige Training f\u00f6rdert die Reorganisation im Gehirn.<\/li>\n

<li>Bewegungsvorstellung: Hier stellt sich die Patientin oder der Patient vor, wie das betroffene K\u00f6rperteil bewegt wird \u2013 ganz ohne echte Bewegung. Das aktiviert die motorischen Zentren im Gehirn und bereitet sie auf reale Bewegungen vor. Studien zeigen, dass diese mentale Aktivit\u00e4t nicht nur das Vertrauen in den eigenen K\u00f6rper st\u00e4rkt, sondern auch die Schmerzintensit\u00e4t senken kann.<\/li>\n

<li>Spiegeltherapie: Mit Hilfe eines Spiegels wird der gesunde K\u00f6rperteil gespiegelt, sodass es aussieht, als bewege sich der erkrankte. Diese Illusion kann Schmerzen lindern und die Bewegungsf\u00e4higkeit verbessern. Der Blick auf das Spiegelbild t\u00e4uscht dem Gehirn schmerzfreie Bewegung vor und hilft so, die gest\u00f6rte Schmerzverarbeitung zu normalisieren.<\/li>\n<\/ol>\n

<h2>Warum wirkt das? Die Rolle des Homunculus und der K\u00f6rperkarten<\/h2>\n

<p>Unser Gehirn speichert eine detaillierte Karte unseres K\u00f6rpers \u2013 den sensorischen Homunculus. Dieses Modell zeigt, wie viel Platz verschiedene K\u00f6rperregionen im Gehirn einnehmen. H\u00e4nde und Gesicht sind beispielsweise \u00fcberproportional gro\u00df dargestellt, weil sie besonders viele Sinnesrezeptoren besitzen.<br \/>Bei chronischen Schmerzpatient*innen k\u00f6nnen diese K\u00f6rperkarten verzerrt sein. Betroffene empfinden ihr schmerzendes K\u00f6rperteil oft als vergr\u00f6\u00dfert oder fremd. Diese Fehlinformationen im Gehirn tragen dazu bei, dass der Schmerz bestehen bleibt. GMI kann diese Karten reorganisieren und sch\u00e4rfen, wodurch das Schmerzempfinden positiv beeinflusst wird.<\/p>\n

<h2>Neuroplastizit\u00e4t \u2013 Die erstaunliche Anpassungsf\u00e4higkeit des Gehirns<\/h2>\n

<p>Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Neuroplastizit\u00e4t \u2013 die F\u00e4higkeit des Gehirns, sich anzupassen und zu ver\u00e4ndern. Neuronale Netzwerke sind nicht statisch, sondern passen sich an neue Erfahrungen an. Dies geschieht durch das Bilden, Ver\u00e4ndern oder Verst\u00e4rken von Verbindungen zwischen Nervenzellen, den sogenannten Synapsen.<br \/>Bei CRPS sind die neuronalen Muster im Gehirn gest\u00f6rt. Schmerzen, die urspr\u00fcnglich als Schutzmechanismus dienten, bleiben bestehen, obwohl die eigentliche Verletzung l\u00e4ngst ausgeheilt ist. Die GMI-Therapie nutzt diese Plastizit\u00e4t gezielt: Durch mentale \u00dcbungen und sensorische Reize werden neue, schmerzfreie Bewegungsmuster im Gehirn angelegt. Studien deuten darauf hin, dass diese Methode die Schmerzwahrnehmung ver\u00e4ndern und die Lebensqualit\u00e4t von Betroffenen verbessern kann.<br \/>Interessanterweise kann Neuroplastizit\u00e4t nicht nur negative Ver\u00e4nderungen hervorrufen, wie bei chronischen Schmerzen, sondern auch positiv genutzt werden. Durch gezielte Therapien wird das Gehirn regelrecht trainiert, den Schmerz zu \u201everlernen\u201c und eine gesunde K\u00f6rperwahrnehmung wiederherzustellen.<br \/>Alltagstipps f\u00fcr Betroffene<br \/>Neben der Therapie gibt es einige Tipps, die den Umgang mit CRPS im Alltag erleichtern k\u00f6nnen:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Bewegung trotz Schmerz: Schonende Bewegungs\u00fcbungen halten die Muskulatur aktiv und verhindern Versteifungen.<\/li>\n

<li>Achtsamkeitstraining: Entspannungstechniken wie Meditation helfen, den Stresspegel zu senken und das Schmerzempfinden zu verringern.<\/li>\n

<li>Temperaturreize nutzen: Wechselb\u00e4der k\u00f6nnen helfen, die Durchblutung zu f\u00f6rdern und das Nervensystem positiv zu beeinflussen.<\/li>\n<\/ul>\n

<h2>Fazit: Hoffnung durch moderne Therapie<\/h2>\n

<p>Chronische Schmerzen sind komplex, aber moderne physiotherapeutische Ans\u00e4tze wie die Graded Motor Imagery bieten neue Hoffnung. Unser Gehirn ist formbar und kann auch nach langer Schmerzgeschichte wieder lernen, den K\u00f6rper korrekt wahrzunehmen \u2013 und den Schmerz loszulassen.<br \/>Wenn Sie mehr dar\u00fcber erfahren oder eine individuelle Beratung m\u00f6chten, sprechen Sie uns gerne im PhysioWerk in Soest an.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2>F\u00fcr die besonders Interessierten:<\/h2>\n

<p>Bellan, V., Braithwaite, F. A., Wilkinson, E. M., Stanton, T. R., &amp; Moseley, G. L. (2021). Where is my arm? Investigating the link between complex regional pain syndrome and poor localisation of the affected limb. PeerJ, 9, e11882. https:\/\/doi.org\/10.7717\/peerj.11882<\/p>\n

<p>Bowering, K. J., O\u2019Connell, N. E., Tabor, A., Catley, M. J., Leake, H. B., Moseley, G. L., &amp; Stanton, T. R. (2013). The Effects of Graded Motor Imagery and Its Components on Chronic Pain: A Systematic Review and Meta-Analysis. The Journal of Pain, 14(1), 3\u201313. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jpain.2012.09.007<\/p>\n

<p>Grande, L. A., Loeser, J. D., Ozuna, J., Ashleigh, A., &amp; Samii, A. (2004). Complex regional pain syndrome as a stress response. Pain, 110(1), 495\u2013498. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.pain.2004.03.032<\/p>\n

<p>Liepelt, R., &amp; Brooks, J. (2017). The Mind-Body Connection. The Scientist, 31.<\/p>\n

<p>Moseley, G. L., Gallace, A., &amp; Spence, C. (2012). Bodily illusions in health and disease: Physiological and clinical perspectives and the concept of a cortical \u2018body matrix.\u2019 Neuroscience &amp; Biobehavioral Reviews, 36(1), 34\u201346. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.neubiorev.2011.03.013<\/p>\n

<p>Moseley, L. G. (2004). Graded motor imagery is effective for long-standing complex regional pain syndrome: A randomised controlled trial. Pain, 108(1), 192\u2013198. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.pain.2004.01.006<\/p>\n

<p>Ramakonar, H., Franz, E. A., &amp; Lind, C. R. P. (2011). The rubber hand illusion and its application to clinical neuroscience. Journal of Clinical Neuroscience, 18(12), 1596\u20131601. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jocn.2011.05.008<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}\n\n.el-element{\n    font-size:14px;\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder besuchen Sie uns f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Beratung. <br \/>Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem ges\u00fcnderen, aktiveren Lebensstil.<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Jetzt Ihren Weg zu besserer Fitness beginnen","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.3"} --></p>
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		<title>Die Wirbelsäule</title>
		<link>https://physiowerk-soest.de/die-wirbelsaeule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 07:39:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Die Wirbelsäule 17 Februar, 2025 — PhysioWerk &#8222;Rückgrat zeigen&#8220; ist ein bekanntes Sprichwort, das für Standhaftigkeit und Haltung steht. In diesem Kontext widmen wir uns jedoch der anatomischen Struktur der Wirbelsäule, die als zentraler Bestandteil des Rückgrates fungiert und das Fundament unseres Körpers bildet. Aufbau der Wirbelsäule Die Wirbelsäule (columna vertebralis) ist die [&#8230;]</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
    </p>
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<h1>Die Wirbelsäule</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">17 Februar, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
<div>
<p>&#8222;Rückgrat zeigen&#8220; ist ein bekanntes Sprichwort, das für Standhaftigkeit und Haltung steht. In diesem Kontext widmen wir uns jedoch der anatomischen Struktur der Wirbelsäule, die als zentraler Bestandteil des Rückgrates fungiert und das Fundament unseres Körpers bildet.</p>
<h2><strong>Aufbau der Wirbelsäule</strong></h2>
<p>Die Wirbelsäule (columna vertebralis) ist die knöcherne Struktur der Wirbeltiere, die das Rückenmark umgibt und als Stütze für den Kopf sowie als Verbindung zum Becken und den unteren Extremitäten dient. Sie setzt sich aus verschiedenen Abschnitten zusammen: der Halswirbelsäule (HWS) mit sieben Wirbelkörpern, der Brustwirbelsäule (BWS) mit zwölf Wirbelkörpern, der Lendenwirbelsäule (LWS) mit fünf Wirbelkörpern, dem Os Sacrum (Kreuzbein) mit fünf verknöcherten Wirbelkörpern und dem Os Coccygis (Steißbein) mit 3-5 verknöcherten Wirbelkörpern.</p>
<p>Die Wirbelkörper sind gelenkig miteinander verbunden, wobei zwischen ihnen Bandscheiben (discus intervertebralis) liegen, die vom zweiten Halswirbel bis zum Übergang am Sacrum insgesamt 23 Stück umfassen und nach unten hin an Dicke zunehmen. Die Struktur der Wirbelsäule ist so gestaltet, dass die Wirbelkörper im unteren Abschnitt dicker sind als im Halsbereich, um das Gewicht besser zu tragen. Die doppelte S-Form der Wirbelsäule ermöglicht eine effektive Stoßdämpfung: Die HWS ist nach vorn (Lordose) und die BWS nach hinten (Kyphose) gekrümmt, während die LWS erneut eine Biegung nach vorne aufweist. Das Kreuz- und Steißbein zeigt eine kyphotische Stellung.</p>
<p>Das Rückgrat, das wir bei Menschen sehen, besteht aus den sichtbaren und tastbaren Dornfortsätzen der einzelnen Wirbelkörper<strong>.</strong></p>
<h2><strong>Aufbau der Wirbelkörper </strong></h2>
<p>Die Wirbelkörper der verschiedenen Abschnitte der Wirbelsäule haben unterschiedliche Formen, sind jedoch im allgemeinen Aufbau ähnlich. Ein kompakter Wirbelkörper wird von einem knöchernen Wirbelbogen umschlossen. Der erste Wirbelkörper (Atlas) bildet eine Ausnahme, da er keinen Wirbelkörper besitzt und zusammen mit dem Dens des zweiten Wirbelkörpers eine funktionelle Einheit bildet.</p>
<p>Die Wirbelbögen bilden die schützende Hülle für das Rückenmark und seine umgebenden Häute. Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich Bandscheiben, die als unechte Gelenke (Symphysen) fungieren und aus einem äußeren Faserknorpelring sowie einem gallertartigen Kern bestehen. Diese Strukturen ermöglichen Beweglichkeit und dämpfen Bewegungen, Drücke und Stöße. Seitlich und rückwärtig sind knöcherne Ausbildungen, die Quer- und Dornfortsätze, vorhanden. Gelenkflächen an den seitlichen Flächen der Wirbelkörper bilden Facettgelenke. Im Hals- und Brustwirbelsäulenbereich sind die Rippen gelenkig mit den kompakten Wirbelkörpern verbunden. An den Dornfortsätzen setzen Bänder und Muskeln an.</p>
<h2><strong>Bänder der Wirbelsäule</strong></h2>
<p>Die Wirbelsäule wird durch sechs Bandstrukturen stabilisiert, die gleichzeitig Bewegung ermöglichen:</p>
<ol>
<li>Das vordere Längsband (ligamentum longitudinale anterior) erstreckt sich von der Halsregion bis zum Becken an der Vorderseite der Wirbelkörper.</li>
<li>Das hintere Längsband (ligamentum longitudinale posterior) verläuft an der Rückseite der Wirbelkörper und kleidet den vorderen Bereich des Wirbelkanals aus.</li>
<li>Die gelben Bänder (ligamenta flava) befinden sich zwischen den einzelnen Wirbelbögen.</li>
<li>Das über die Dornfortsätze verlaufende Band (ligamentum supraspinale) hat eine stabilisierende Funktion.</li>
<li>Feste Bänder verbinden die Querfortsätze (ligamenti intertransversaria) und die Dornfortsätze (ligamenti interspinalia).</li>
</ol>
<p>Die Stabilität der Wirbelsäule wird durch die Unterstützung der Muskeln gewährleistet, die in den folgenden Abschnitten behandelt werden.</p>
<h2><strong>Bewegung in der Wirbelsäule</strong></h2>
<p>Die Wirbelsäule ermöglicht neben der Flexion (Vorbeugen) auch die Extension (Rückbeugen), Seitneigung (Lateralflexion) und Rotation. Die Bewegungen sind in den einzelnen Abschnitten, im unterschiedlichen Ausmaß, möglich.</p>
<h2><strong>Erkrankungen der Wirbelsäule</strong></h2>
<p>Da es in diesem Beitrag eher um den Aufbau der Wirbelsäule geht, werden Erkrankungen des Systems auch nur global angesprochen. In weiteren Beiträgen werden die einzelnen Abschnitte noch einmal genauer unter die Lupe genommen und dort auch über die möglichen Erkrankungen genauer eingegangen.</p>
<p>Wie bei allen knöchernen Strukturen können an der Wirbelsäule durch Unfälle, Frakturen entstehen, die bis hin zu einer Querschnittslähmung führen können, wenn das Rückenmark betroffen oder geschädigt wird.</p>
<p>Des Weiteren kennt man die Verschleißerscheinungen der Symphysengelenke zwischen den Wirbelkörpern, die sogenannten Bandscheibenvorwölbungen bzw. Bandscheibenvorfälle (Protrusion bzw. Prolaps).</p>
<p>Wie bei anderen Körperteilen und Gelenken gibt es auch an der Wirbelsäule entzündliche Erkrankungen (z.B. Morbus Bechterew), angeborenen Erkrankungen oder Fehlbildungen wie Spina bifida occulta oder Spina bifida aperta, erworbene Deformitäten, Instabilitäten und Verschleißerscheinungen.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, werden wir in weiteren Beiträgen noch einmal speziell über Erkrankungen der Wirbelsäule schreiben.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Wie auch alle anderen menschlichen Körperteile bietet die Wirbelsäule eine Menge an Potential durch Fehl-/ Überbelastung zu erkranken.</p>
</div>
<hr>
<div>
<div>
<p><strong>Wir vom Physiowerk Soest bieten Ihnen hierzu eine Menge an unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten, um vorbeugend, aber auch im Krankheitsfall, Ihrem Körper unterstützend zur Seite zu stehen.</strong></p>
</div>
<p><a href="/index.php?page_id=1101">Nehmen Sie jetzt Kontakt auf</a></p>
</div>
<p><span id="more-2417"></span><br />
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<p>\"R\u00fcckgrat zeigen\" ist ein bekanntes Sprichwort, das f\u00fcr Standhaftigkeit und Haltung steht. In diesem Kontext widmen wir uns jedoch der anatomischen Struktur der Wirbels\u00e4ule, die als zentraler Bestandteil des R\u00fcckgrates fungiert und das Fundament unseres K\u00f6rpers bildet.<\/p>\n

<h2><strong>Aufbau der Wirbels\u00e4ule<\/strong><\/h2>\n

<p>Die Wirbels\u00e4ule (columna vertebralis) ist die kn\u00f6cherne Struktur der Wirbeltiere, die das R\u00fcckenmark umgibt und als St\u00fctze f\u00fcr den Kopf sowie als Verbindung zum Becken und den unteren Extremit\u00e4ten dient. Sie setzt sich aus verschiedenen Abschnitten zusammen: der Halswirbels\u00e4ule (HWS) mit sieben Wirbelk\u00f6rpern, der Brustwirbels\u00e4ule (BWS) mit zw\u00f6lf Wirbelk\u00f6rpern, der Lendenwirbels\u00e4ule (LWS) mit f\u00fcnf Wirbelk\u00f6rpern, dem Os Sacrum (Kreuzbein) mit f\u00fcnf verkn\u00f6cherten Wirbelk\u00f6rpern und dem Os Coccygis (Stei\u00dfbein) mit 3-5 verkn\u00f6cherten Wirbelk\u00f6rpern.<\/p>\n

<p>Die Wirbelk\u00f6rper sind gelenkig miteinander verbunden, wobei zwischen ihnen Bandscheiben (discus intervertebralis) liegen, die vom zweiten Halswirbel bis zum \u00dcbergang am Sacrum insgesamt 23 St\u00fcck umfassen und nach unten hin an Dicke zunehmen. Die Struktur der Wirbels\u00e4ule ist so gestaltet, dass die Wirbelk\u00f6rper im unteren Abschnitt dicker sind als im Halsbereich, um das Gewicht besser zu tragen. Die doppelte S-Form der Wirbels\u00e4ule erm\u00f6glicht eine effektive Sto\u00dfd\u00e4mpfung: Die HWS ist nach vorn (Lordose) und die BWS nach hinten (Kyphose) gekr\u00fcmmt, w\u00e4hrend die LWS erneut eine Biegung nach vorne aufweist. Das Kreuz- und Stei\u00dfbein zeigt eine kyphotische Stellung.<\/p>\n

<p>Das R\u00fcckgrat, das wir bei Menschen sehen, besteht aus den sichtbaren und tastbaren Dornforts\u00e4tzen der einzelnen Wirbelk\u00f6rper<strong>.<\/strong><\/p>\n

<h2><strong>Aufbau der Wirbelk\u00f6rper <\/strong><\/h2>\n

<p>Die Wirbelk\u00f6rper der verschiedenen Abschnitte der Wirbels\u00e4ule haben unterschiedliche Formen, sind jedoch im allgemeinen Aufbau \u00e4hnlich. Ein kompakter Wirbelk\u00f6rper wird von einem kn\u00f6chernen Wirbelbogen umschlossen. Der erste Wirbelk\u00f6rper (Atlas) bildet eine Ausnahme, da er keinen Wirbelk\u00f6rper besitzt und zusammen mit dem Dens des zweiten Wirbelk\u00f6rpers eine funktionelle Einheit bildet.<\/p>\n

<p>Die Wirbelb\u00f6gen bilden die sch\u00fctzende H\u00fclle f\u00fcr das R\u00fcckenmark und seine umgebenden H\u00e4ute. Zwischen den Wirbelk\u00f6rpern befinden sich Bandscheiben, die als unechte Gelenke (Symphysen) fungieren und aus einem \u00e4u\u00dferen Faserknorpelring sowie einem gallertartigen Kern bestehen. Diese Strukturen erm\u00f6glichen Beweglichkeit und d\u00e4mpfen Bewegungen, Dr\u00fccke und St\u00f6\u00dfe. Seitlich und r\u00fcckw\u00e4rtig sind kn\u00f6cherne Ausbildungen, die Quer- und Dornforts\u00e4tze, vorhanden. Gelenkfl\u00e4chen an den seitlichen Fl\u00e4chen der Wirbelk\u00f6rper bilden Facettgelenke. Im Hals- und Brustwirbels\u00e4ulenbereich sind die Rippen gelenkig mit den kompakten Wirbelk\u00f6rpern verbunden. An den Dornforts\u00e4tzen setzen B\u00e4nder und Muskeln an.<\/p>\n

<h2><strong>B\u00e4nder der Wirbels\u00e4ule<\/strong><\/h2>\n

<p>Die Wirbels\u00e4ule wird durch sechs Bandstrukturen stabilisiert, die gleichzeitig Bewegung erm\u00f6glichen:<\/p>\n

<ol>\n

<li>Das vordere L\u00e4ngsband (ligamentum longitudinale anterior) erstreckt sich von der Halsregion bis zum Becken an der Vorderseite der Wirbelk\u00f6rper.<\/li>\n

<li>Das hintere L\u00e4ngsband (ligamentum longitudinale posterior) verl\u00e4uft an der R\u00fcckseite der Wirbelk\u00f6rper und kleidet den vorderen Bereich des Wirbelkanals aus.<\/li>\n

<li>Die gelben B\u00e4nder (ligamenta flava) befinden sich zwischen den einzelnen Wirbelb\u00f6gen.<\/li>\n

<li>Das \u00fcber die Dornforts\u00e4tze verlaufende Band (ligamentum supraspinale) hat eine stabilisierende Funktion.<\/li>\n

<li>Feste B\u00e4nder verbinden die Querforts\u00e4tze (ligamenti intertransversaria) und die Dornforts\u00e4tze (ligamenti interspinalia).<\/li>\n<\/ol>\n

<p>Die Stabilit\u00e4t der Wirbels\u00e4ule wird durch die Unterst\u00fctzung der Muskeln gew\u00e4hrleistet, die in den folgenden Abschnitten behandelt werden.<\/p>\n

<h2><strong>Bewegung in der Wirbels\u00e4ule<\/strong><\/h2>\n

<p>Die Wirbels\u00e4ule erm\u00f6glicht neben der Flexion (Vorbeugen) auch die Extension (R\u00fcckbeugen), Seitneigung (Lateralflexion) und Rotation. Die Bewegungen sind in den einzelnen Abschnitten, im unterschiedlichen Ausma\u00df, m\u00f6glich.<\/p>\n

<h2><strong>Erkrankungen der Wirbels\u00e4ule<\/strong><\/h2>\n

<p>Da es in diesem Beitrag eher um den Aufbau der Wirbels\u00e4ule geht, werden Erkrankungen des Systems auch nur global angesprochen. In weiteren Beitr\u00e4gen werden die einzelnen Abschnitte noch einmal genauer unter die Lupe genommen und dort auch \u00fcber die m\u00f6glichen Erkrankungen genauer eingegangen.<\/p>\n

<p>Wie bei allen kn\u00f6chernen Strukturen k\u00f6nnen an der Wirbels\u00e4ule durch Unf\u00e4lle, Frakturen entstehen, die bis hin zu einer Querschnittsl\u00e4hmung f\u00fchren k\u00f6nnen, wenn das R\u00fcckenmark betroffen oder gesch\u00e4digt wird.<\/p>\n

<p>Des Weiteren kennt man die Verschlei\u00dferscheinungen der Symphysengelenke zwischen den Wirbelk\u00f6rpern, die sogenannten Bandscheibenvorw\u00f6lbungen bzw. Bandscheibenvorf\u00e4lle (Protrusion bzw. Prolaps).<\/p>\n

<p>Wie bei anderen K\u00f6rperteilen und Gelenken gibt es auch an der Wirbels\u00e4ule entz\u00fcndliche Erkrankungen (z.B. Morbus Bechterew), angeborenen Erkrankungen oder Fehlbildungen wie Spina bifida occulta oder Spina bifida aperta, erworbene Deformit\u00e4ten, Instabilit\u00e4ten und Verschlei\u00dferscheinungen.<\/p>\n

<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, werden wir in weiteren Beitr\u00e4gen noch einmal speziell \u00fcber Erkrankungen der Wirbels\u00e4ule schreiben.<\/p>\n

<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n

<p>Wie auch alle anderen menschlichen K\u00f6rperteile bietet die Wirbels\u00e4ule eine Menge an Potential durch Fehl-\/ \u00dcberbelastung zu erkranken.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Wir vom Physiowerk Soest bieten Ihnen hierzu eine Menge an unterschiedlichen Therapiem\u00f6glichkeiten, um vorbeugend, aber auch im Krankheitsfall, Ihrem K\u00f6rper unterst\u00fctzend zur Seite zu stehen.<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_text":"Nehmen Sie jetzt Kontakt auf","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.3"} --></p>
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		<title>Barfußlaufen bei Achillessehnen-Tendinopathie</title>
		<link>https://physiowerk-soest.de/barfusslaufen-bei-achillessehnen-tendinopathie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Physiowerk1530]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 11:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen & Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Übersicht Barfußlaufen bei Achillessehnen-Tendinopathie: Chance oder Risiko? 10 Februar, 2025 — PhysioWerk In unserem Blogbeitrag vom 17. Januar haben wir bereits über das Thema Achillessehnen-Tendinopathie (AT) bei Läuferinnen und Läufern berichtet. Die Betroffenen suchen oft nach Wegen, um die Beschwerden zu lindern, die Sehne nachhaltig zu stärken. Aktive und nicht Betroffene wiederum machen sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://physiowerk-soest.de/barfusslaufen-bei-achillessehnen-tendinopathie/">Barfußlaufen bei Achillessehnen-Tendinopathie</a> erschien zuerst auf <a href="https://physiowerk-soest.de">PhysioWerk</a>.</p>
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        <a href="/blog/">Zur Übersicht</a>
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<h1>Barfußlaufen bei Achillessehnen-Tendinopathie: Chance oder Risiko?</h1>
<div><span class="uk-link-heading"><time datetime="2019-08-19T09:55:29+00:00">10 Februar, 2025</time> — PhysioWerk</span></div>
<div>
<p>In unserem Blogbeitrag vom 17. Januar haben wir bereits über das Thema Achillessehnen-Tendinopathie (AT) bei Läuferinnen und Läufern berichtet. Die Betroffenen suchen oft nach Wegen, um die Beschwerden zu lindern, die Sehne nachhaltig zu stärken. Aktive und nicht Betroffene wiederum machen sich Gedanken über präventive Trainingsmethoden. Ein viel diskutierter Ansatz ist das Barfußlaufen. Befürworter argumentieren, dass es biomechanische Vorteile bietet, die mit etablierten physiotherapeutischen Methoden wie exzentrischem Training vergleichbar sind. Aber kann Barfußlaufen wirklich helfen, oder birgt es eher Risiken? Dieser Beitrag hat die Ziele, die theoretischen Zusammenhänge zu beleuchten und gibt praxisnahe Empfehlungen.</p>
</div>
<div>
<h2>Die Achillessehne und ihre Belastung</h2>
<p>Zunächst eine kurze Wiederholung zur Achillessehne. Sie ist die stärkste Sehne des Körpers und verbindet die Ferse mit der Wadenmuskulatur. Durch sie können wir zum Beispiel schnell Sprinten und kraftvoll Springen. Wollen wir beim Laufen zu schnell zu viel, kann es passieren, dass die Achillessehne überlastet. Eine Achillessehnen-Tendinopathie kann darauf folgen. Sie entsteht oft durch wiederholte Mikroverletzungen, die nicht ausreichend heilen. Symptome sind Schmerzen, Schwellungen und eine verminderte Belastbarkeit. Die physiotherapeutische Behandlung zielt darauf ab die Sehne durch ein angepasstes Belastungsmanagement und individuelle Übungen zu stärken, ohne sie weiter zu schädigen.</p>
<p>Langfristig unbehandelte AT kann zu einer verminderten mechanischen Belastbarkeit der Sehne führen, wodurch das Risiko für Sehnenrupturen steigt. Teils passen Betroffene ihre Bewegungsmuster an die Schmerzen an, um sie zu vermeiden. Diese Anpassung wird auch als Schonhaltung bezeichnet.</p>
</p>
<h2>Barfußlaufen: Was steckt dahinter?</h2>
<p>Barfußlaufen verändert die Art, wie der Fuß aufsetzt. Während viele Läufer mit Schuhen über die Ferse abrollen fördert das Laufen ohne Schuhe eher den Vorfuß- oder Mittelfußlauf. In der Theorie hat dies mehrere biomechanische Konsequenzen:</p>
<ul>
<li><strong>Geringere Aufprallkräfte</strong>: Der direkte Bodenkontakt ermöglicht eine bessere Stoßdämpfung durch die Muskulatur.</li>
<li><strong>Veränderte Achillessehnenbelastung</strong>: Studien zeigen, dass Barfußlaufen die Sehne ähnlich belastet wie exzentrisches Training – ein etablierter Therapieansatz bei AT.</li>
<li><strong>Anpassung der Laufmechanik</strong>: Durch eine veränderte Kraftverteilung kann möglicherweise das Risiko für Fehlbelastungen verringert werden.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie mit dem Gedanken spielen Barfußlaufen auszuprobieren, ist es nicht notwendig komplett auf das Tragen von Laufschuhen zu verzichten. Vielmehr kann es als Übung in einen umfassenden Therapieplan integriert werden. Beispielsweise könnte eine langsame Steigerung der Barfußlauf-Dauer kombiniert mit physiotherapeutischen Übungen den Heilungsprozess unterstützen.</p>
</p>
<h2>Welche Vorteile könnte Barfußlaufen bieten?</h2>
<ol>
<li><strong>Verbesserte Sehnenanpassung</strong></li>
</ol>
<p>Die Belastung der Achillessehne durch Barfußlaufen ähnelt der durch exzentrisches Training. Dies könnte eine positive Anpassung der Sehne fördern und langfristig die Belastbarkeit erhöhen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass gezieltes Barfußlaufen die Kollagenproduktion der Sehne unterstützen kann, wodurch die strukturelle Integrität verbessert wird.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Natürlichere Biomechanik</strong></li>
</ol>
<p>Studien zeigen, dass Barfußläufer eine biomechanisch günstigere Lauftechnik entwickeln, die eine gleichmäßigere Belastung der Sehne ermöglicht. Dies könnte dazu beitragen, Überlastungsspitzen zu reduzieren. Besonders interessant ist, dass die Aktivierung der Fußmuskulatur durch Barfußlaufen intensiver erfolgt, was zu einer besseren Stabilität und Kontrolle beim Laufen führen kann.</p>
<ol start="3">
<li><strong>Reduzierte Bremskräfte</strong></li>
</ol>
<p>Schuhe mit stark gedämpften Sohlen können zu einer erhöhten Bremskraft beim Bodenkontakt, was zusätzliche Belastungen auf die Sehne ausüben kann. Barfußläufer setzen den Fuß vorsichtiger auf, was diesen Effekt reduziert. Eine geringere Bremskraft bedeutet auch, dass weniger Energie in den unteren Extremitäten verloren geht, was zu einer effizienteren Laufökonomie führt.</p>
<h2>Welche Risiken birgt Barfußlaufen?</h2>
<ol>
<li><strong>Überlastung durch plötzlichen Wechsel</strong></li>
</ol>
<p>Ein abrupter Wechsel zum Barfußlaufen kann problematisch sein. Die Muskulatur und Sehnenstrukturen benötigen Zeit, um sich an die neue Belastung anzupassen. Wer ohne Vorbereitung wechselt, riskiert eine Überlastung. Empfehlenswert ist eine schrittweise Integration von Barfußlaufen in das Training, beginnend mit kurzen Strecken auf weichem Untergrund.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Erhöhte Belastung bei älteren Patienten</strong></li>
</ol>
<p>Ältere Läufer oder Menschen mit bereits geschwächter Sehnenstruktur könnten stärker auf die veränderten Belastungen reagieren. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Eine ärztliche oder physiotherapeutische Begleitung kann helfen, den richtigen Umfang und die Intensität des Barfußtrainings festzulegen.</p>
<ol start="3">
<li><strong>Lauftechnik</strong></li>
</ol>
<p>Die Bedeutung der Lauftechnik wird immer wieder heiß diskutiert. Kann sie helfen, Verletzungen zu vermeiden, oder ist sie nur eine individuelle Angelegenheit? Die Forschung liefert dazu keine eindeutige Antwort. Einige Studien zeigen, dass eine veränderte Lauftechnik die Achillessehne entlasten könnte, während andere darauf hinweisen, dass die natürliche Variabilität so groß ist, dass es keine allgemeingültige &#8218;richtige&#8216; Technik gibt. Statt sich zwanghaft an ein bestimmtes Muster anzupassen, ist es sinnvoller, auf eine ökonomische, für den eigenen Körper angenehme Laufweise zu achten. Wer Beschwerden hat oder sich unsicher fühlt, kann von einer professionellen Laufanalyse profitieren – nicht als starre Vorgabe, sondern als Möglichkeit, individuelle Anpassungen zu finden.</p>
<p>Bei den vorgestellten Theorien, Vorteilen und Risiken ist es wichtig zu berücksichtigen, dass die Studienlage gemischt ist. Das heißt, es gibt Studien, die die biomechanischen Theorien, diskutierten Vorteilen und Risiken unterstützen, während es ebenso Studien gibt, die keine oder wenig aussagekräftige Zusammenhänge nachweisen konnten.</p>
</p>
<h2>Praktische Tipps zur sicheren Integration von Barfußlaufen</h2>
<ul>
<li><strong>Langsame Anpassung</strong>: Beginnen Sie mit kurzen Barfuß-Einheiten auf weichen Untergründen wie Gras oder Sand.</li>
<li><strong>Techniktraining</strong>: Achten Sie auf eine sanfte Landung auf dem Vor- oder Mittelfuß, um die Bremskräfte zu reduzieren.</li>
<li><strong>Kräftigungsübungen</strong>: Ergänzen Sie Ihr Training mit Übungen für die Fuß- und Wadenmuskulatur, um die Stabilität zu verbessern.</li>
<li><strong>Schmerzkontrolle</strong>: Treten Schmerzen auf, reduzieren Sie die Barfußlauf-Dauer oder legen Sie eine Pause ein.</li>
</ul>
<h2>Fazit: Muss es immer Barfußlaufen sein?</h2>
<p>Barfußlaufen kann eine spannende Ergänzung in der Behandlung von AT sein – wenn sie ein paar Dinge in der praktischen Umsetzung beachten. Aber: Es ist kein Muss. Wer mit seinem aktuellen Laufstil beschwerdefrei ist, hat keinen Grund, etwas zu ändern. Nach dem Motto: &#8218;Never change a winning team!&#8216; Läufer, die gut mit Schuhen zurechtkommen, müssen nicht auf Barfußlaufen umsteigen, denn es gibt viele Alternativen, um die Achillessehne zu stärken, zum Beispiel exzentrisches Training oder gezielte Kräftigungsübungen.</p>
<p>Die Studienlage zeigt, dass Verletzungen und ihre Prävention viel komplexer sind, als es einfache Empfehlungen nahelegen. Barfußlaufen kann positive Effekte haben, aber es ist kein Wundermittel. Wer diesen Ansatz ausprobieren möchte, sollte sich beraten lassen und die eigenen Symptome genau beobachten. Eine Begleitung durch einen Sportmediziner oder Physiotherapeuten kann helfen, den optimalen Nutzen aus dem Barfußlaufen zu ziehen.</p>
</div>
<hr>
<div>
<h2>Für die besonders Interessierten:</h2>
<p>Lorimer, A.V., &amp; Hume, P.A. (2014). Achilles Tendon Injury Risk Factors Associated with Running. <em>Sports Medicine, 44</em>, 1459–1472. <a href="https://doi.org/10.1007/s40279-014-0209-3">https://doi.org/10.1007/s40279-014-0209-3</a></p>
<p>Murphy, K., Curry, E.J., &amp; Matzkin, E.G. (2013). Barefoot Running: Does It Prevent Injuries? <em>Sports Medicine, 43</em>, 1131–1138. <a href="https://doi.org/10.1007/s40279-013-0093-2">https://doi.org/10.1007/s40279-013-0093-2</a></p>
<p>Prudêncio, D.A., Maffulli, N., Migliorini, F., et al. (2023). Eccentric exercise is more effective than other exercises in the treatment of mid-portion Achilles tendinopathy: systematic review and meta-analysis. <em>BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation, 15</em>, 9. <a href="https://doi.org/10.1186/s13102-023-00618-2">https://doi.org/10.1186/s13102-023-00618-2</a></p>
<p>Tam, N., Astephen Wilson, J.L., Noakes, T.D., et al. (2014). Barefoot running: an evaluation of current hypotheses, future research, and clinical applications. <em>British Journal of Sports Medicine, 48</em>, 349-355.</p>
<p>Van Ginckel, A., Thijs, Y., Hesar, N.G., Mahieu, N., De Clercq, D., Roosen, P., &amp; Witvrouw, E. (2009). Intrinsic gait-related risk factors for Achilles tendinopathy in novice runners: a prospective study. <em>Gait &amp; Posture, 29</em>(3), 387-391. <a href="https://doi.org/10.1016/j.gaitpost.2008.10.058">https://doi.org/10.1016/j.gaitpost.2008.10.058</a>.</p>
</div>
<hr>
<div>
<div>
<p><strong>Natürlich bieten wir Ihnen in unserer Physiowerk Praxis in Soest auch eine Reihe von Maßnahmen an, um Sie im Falle eines Falles zu unterstützen.</strong></p>
<p><strong>Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.</strong></p>
</div>
<p><a href="/index.php?page_id=1101">Wir sind gerne für Sie da</a></p>
</div>
<p><span id="more-2335"></span><br />
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<p>In unserem Blogbeitrag vom 17. Januar haben wir bereits \u00fcber das Thema Achillessehnen-Tendinopathie (AT) bei L\u00e4uferinnen und L\u00e4ufern berichtet. Die Betroffenen suchen oft nach Wegen, um die Beschwerden zu lindern, die Sehne nachhaltig zu st\u00e4rken. Aktive und nicht Betroffene wiederum machen sich Gedanken \u00fcber pr\u00e4ventive Trainingsmethoden. Ein viel diskutierter Ansatz ist das Barfu\u00dflaufen. Bef\u00fcrworter argumentieren, dass es biomechanische Vorteile bietet, die mit etablierten physiotherapeutischen Methoden wie exzentrischem Training vergleichbar sind. Aber kann Barfu\u00dflaufen wirklich helfen, oder birgt es eher Risiken? Dieser Beitrag hat die Ziele, die theoretischen Zusammenh\u00e4nge zu beleuchten und gibt praxisnahe Empfehlungen.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}","dropcap":false,"margin":"default"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2>Die Achillessehne und ihre Belastung<\/h2>\n

<p>Zun\u00e4chst eine kurze Wiederholung zur Achillessehne. Sie ist die st\u00e4rkste Sehne des K\u00f6rpers und verbindet die Ferse mit der Wadenmuskulatur. Durch sie k\u00f6nnen wir zum Beispiel schnell Sprinten und kraftvoll Springen. Wollen wir beim Laufen zu schnell zu viel, kann es passieren, dass die Achillessehne \u00fcberlastet. Eine Achillessehnen-Tendinopathie kann darauf folgen. Sie entsteht oft durch wiederholte Mikroverletzungen, die nicht ausreichend heilen. Symptome sind Schmerzen, Schwellungen und eine verminderte Belastbarkeit. Die physiotherapeutische Behandlung zielt darauf ab die Sehne durch ein angepasstes Belastungsmanagement und individuelle \u00dcbungen zu st\u00e4rken, ohne sie weiter zu sch\u00e4digen.<\/p>\n

<p>Langfristig unbehandelte AT kann zu einer verminderten mechanischen Belastbarkeit der Sehne f\u00fchren, wodurch das Risiko f\u00fcr Sehnenrupturen steigt. Teils passen Betroffene ihre Bewegungsmuster an die Schmerzen an, um sie zu vermeiden. Diese Anpassung wird auch als Schonhaltung bezeichnet.<\/p>\n

<p><\/p>\n

<h2>Barfu\u00dflaufen: Was steckt dahinter?<\/h2>\n

<p>Barfu\u00dflaufen ver\u00e4ndert die Art, wie der Fu\u00df aufsetzt. W\u00e4hrend viele L\u00e4ufer mit Schuhen \u00fcber die Ferse abrollen f\u00f6rdert das Laufen ohne Schuhe eher den Vorfu\u00df- oder Mittelfu\u00dflauf. In der Theorie hat dies mehrere biomechanische Konsequenzen:<\/p>\n

<ul>\n

<li><strong>Geringere Aufprallkr\u00e4fte<\/strong>: Der direkte Bodenkontakt erm\u00f6glicht eine bessere Sto\u00dfd\u00e4mpfung durch die Muskulatur.<\/li>\n

<li><strong>Ver\u00e4nderte Achillessehnenbelastung<\/strong>: Studien zeigen, dass Barfu\u00dflaufen die Sehne \u00e4hnlich belastet wie exzentrisches Training \u2013 ein etablierter Therapieansatz bei AT.<\/li>\n

<li><strong>Anpassung der Laufmechanik<\/strong>: Durch eine ver\u00e4nderte Kraftverteilung kann m\u00f6glicherweise das Risiko f\u00fcr Fehlbelastungen verringert werden.<\/li>\n<\/ul>\n

<p>Wenn Sie mit dem Gedanken spielen Barfu\u00dflaufen auszuprobieren, ist es nicht notwendig komplett auf das Tragen von Laufschuhen zu verzichten. Vielmehr kann es als \u00dcbung in einen umfassenden Therapieplan integriert werden. Beispielsweise k\u00f6nnte eine langsame Steigerung der Barfu\u00dflauf-Dauer kombiniert mit physiotherapeutischen \u00dcbungen den Heilungsprozess unterst\u00fctzen.<\/p>\n

<p><\/p>\n

<h2>Welche Vorteile k\u00f6nnte Barfu\u00dflaufen bieten?<\/h2>\n

<ol>\n

<li><strong>Verbesserte Sehnenanpassung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n

<p>Die Belastung der Achillessehne durch Barfu\u00dflaufen \u00e4hnelt der durch exzentrisches Training. Dies k\u00f6nnte eine positive Anpassung der Sehne f\u00f6rdern und langfristig die Belastbarkeit erh\u00f6hen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass gezieltes Barfu\u00dflaufen die Kollagenproduktion der Sehne unterst\u00fctzen kann, wodurch die strukturelle Integrit\u00e4t verbessert wird.<\/p>\n

<ol start=\"2\">\n

<li><strong>Nat\u00fcrlichere Biomechanik<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n

<p>Studien zeigen, dass Barfu\u00dfl\u00e4ufer eine biomechanisch g\u00fcnstigere Lauftechnik entwickeln, die eine gleichm\u00e4\u00dfigere Belastung der Sehne erm\u00f6glicht. Dies k\u00f6nnte dazu beitragen, \u00dcberlastungsspitzen zu reduzieren. Besonders interessant ist, dass die Aktivierung der Fu\u00dfmuskulatur durch Barfu\u00dflaufen intensiver erfolgt, was zu einer besseren Stabilit\u00e4t und Kontrolle beim Laufen f\u00fchren kann.<\/p>\n

<ol start=\"3\">\n

<li><strong>Reduzierte Bremskr\u00e4fte<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n

<p>Schuhe mit stark ged\u00e4mpften Sohlen k\u00f6nnen zu einer erh\u00f6hten Bremskraft beim Bodenkontakt, was zus\u00e4tzliche Belastungen auf die Sehne aus\u00fcben kann. Barfu\u00dfl\u00e4ufer setzen den Fu\u00df vorsichtiger auf, was diesen Effekt reduziert. Eine geringere Bremskraft bedeutet auch, dass weniger Energie in den unteren Extremit\u00e4ten verloren geht, was zu einer effizienteren Lauf\u00f6konomie f\u00fchrt.<\/p>\n

<h2>Welche Risiken birgt Barfu\u00dflaufen?<\/h2>\n

<ol>\n

<li><strong>\u00dcberlastung durch pl\u00f6tzlichen Wechsel<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n

<p>Ein abrupter Wechsel zum Barfu\u00dflaufen kann problematisch sein. Die Muskulatur und Sehnenstrukturen ben\u00f6tigen Zeit, um sich an die neue Belastung anzupassen. Wer ohne Vorbereitung wechselt, riskiert eine \u00dcberlastung. Empfehlenswert ist eine schrittweise Integration von Barfu\u00dflaufen in das Training, beginnend mit kurzen Strecken auf weichem Untergrund.<\/p>\n

<ol start=\"2\">\n

<li><strong>Erh\u00f6hte Belastung bei \u00e4lteren Patienten<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n

<p>\u00c4ltere L\u00e4ufer oder Menschen mit bereits geschw\u00e4chter Sehnenstruktur k\u00f6nnten st\u00e4rker auf die ver\u00e4nderten Belastungen reagieren. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Eine \u00e4rztliche oder physiotherapeutische Begleitung kann helfen, den richtigen Umfang und die Intensit\u00e4t des Barfu\u00dftrainings festzulegen.<\/p>\n

<ol start=\"3\">\n

<li><strong>Lauftechnik<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n

<p>Die Bedeutung der Lauftechnik wird immer wieder hei\u00df diskutiert. Kann sie helfen, Verletzungen zu vermeiden, oder ist sie nur eine individuelle Angelegenheit? Die Forschung liefert dazu keine eindeutige Antwort. Einige Studien zeigen, dass eine ver\u00e4nderte Lauftechnik die Achillessehne entlasten k\u00f6nnte, w\u00e4hrend andere darauf hinweisen, dass die nat\u00fcrliche Variabilit\u00e4t so gro\u00df ist, dass es keine allgemeing\u00fcltige 'richtige' Technik gibt. Statt sich zwanghaft an ein bestimmtes Muster anzupassen, ist es sinnvoller, auf eine \u00f6konomische, f\u00fcr den eigenen K\u00f6rper angenehme Laufweise zu achten. Wer Beschwerden hat oder sich unsicher f\u00fchlt, kann von einer professionellen Laufanalyse profitieren \u2013 nicht als starre Vorgabe, sondern als M\u00f6glichkeit, individuelle Anpassungen zu finden.<\/p>\n

<p>Bei den vorgestellten Theorien, Vorteilen und Risiken ist es wichtig zu ber\u00fccksichtigen, dass die Studienlage gemischt ist. Das hei\u00dft, es gibt Studien, die die biomechanischen Theorien, diskutierten Vorteilen und Risiken unterst\u00fctzen, w\u00e4hrend es ebenso Studien gibt, die keine oder wenig aussagekr\u00e4ftige Zusammenh\u00e4nge nachweisen konnten.<\/p>\n

<p><\/p>\n

<h2>Praktische Tipps zur sicheren Integration von Barfu\u00dflaufen<\/h2>\n

<ul>\n

<li><strong>Langsame Anpassung<\/strong>: Beginnen Sie mit kurzen Barfu\u00df-Einheiten auf weichen Untergr\u00fcnden wie Gras oder Sand.<\/li>\n

<li><strong>Techniktraining<\/strong>: Achten Sie auf eine sanfte Landung auf dem Vor- oder Mittelfu\u00df, um die Bremskr\u00e4fte zu reduzieren.<\/li>\n

<li><strong>Kr\u00e4ftigungs\u00fcbungen<\/strong>: Erg\u00e4nzen Sie Ihr Training mit \u00dcbungen f\u00fcr die Fu\u00df- und Wadenmuskulatur, um die Stabilit\u00e4t zu verbessern.<\/li>\n

<li><strong>Schmerzkontrolle<\/strong>: Treten Schmerzen auf, reduzieren Sie die Barfu\u00dflauf-Dauer oder legen Sie eine Pause ein.<\/li>\n<\/ul>\n

<p><\/p>\n

<h2>Fazit: Muss es immer Barfu\u00dflaufen sein?<\/h2>\n

<p>Barfu\u00dflaufen kann eine spannende Erg\u00e4nzung in der Behandlung von AT sein \u2013 wenn sie ein paar Dinge in der praktischen Umsetzung beachten. Aber: Es ist kein Muss. Wer mit seinem aktuellen Laufstil beschwerdefrei ist, hat keinen Grund, etwas zu \u00e4ndern. Nach dem Motto: 'Never change a winning team!' L\u00e4ufer, die gut mit Schuhen zurechtkommen, m\u00fcssen nicht auf Barfu\u00dflaufen umsteigen, denn es gibt viele Alternativen, um die Achillessehne zu st\u00e4rken, zum Beispiel exzentrisches Training oder gezielte Kr\u00e4ftigungs\u00fcbungen.<\/p>\n

<p>Die Studienlage zeigt, dass Verletzungen und ihre Pr\u00e4vention viel komplexer sind, als es einfache Empfehlungen nahelegen. Barfu\u00dflaufen kann positive Effekte haben, aber es ist kein Wundermittel. Wer diesen Ansatz ausprobieren m\u00f6chte, sollte sich beraten lassen und die eigenen Symptome genau beobachten. Eine Begleitung durch einen Sportmediziner oder Physiotherapeuten kann helfen, den optimalen Nutzen aus dem Barfu\u00dflaufen zu ziehen.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}\n\nli::marker {\n  font-weight: 600;\n}","dropcap":false,"margin":"default"}},{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h2>F\u00fcr die besonders Interessierten:<\/h2>\n

<p>Lorimer, A.V., &amp; Hume, P.A. (2014). Achilles Tendon Injury Risk Factors Associated with Running. <em>Sports Medicine, 44<\/em>, 1459\u20131472. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s40279-014-0209-3\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s40279-014-0209-3<\/a><\/p>\n

<p>Murphy, K., Curry, E.J., &amp; Matzkin, E.G. (2013). Barefoot Running: Does It Prevent Injuries? <em>Sports Medicine, 43<\/em>, 1131\u20131138. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s40279-013-0093-2\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s40279-013-0093-2<\/a><\/p>\n

<p>Prud\u00eancio, D.A., Maffulli, N., Migliorini, F., et al. (2023). Eccentric exercise is more effective than other exercises in the treatment of mid-portion Achilles tendinopathy: systematic review and meta-analysis. <em>BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation, 15<\/em>, 9. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1186\/s13102-023-00618-2\">https:\/\/doi.org\/10.1186\/s13102-023-00618-2<\/a><\/p>\n

<p>Tam, N., Astephen Wilson, J.L., Noakes, T.D., et al. (2014). Barefoot running: an evaluation of current hypotheses, future research, and clinical applications. <em>British Journal of Sports Medicine, 48<\/em>, 349-355.<\/p>\n

<p>Van Ginckel, A., Thijs, Y., Hesar, N.G., Mahieu, N., De Clercq, D., Roosen, P., &amp; Witvrouw, E. (2009). Intrinsic gait-related risk factors for Achilles tendinopathy in novice runners: a prospective study. <em>Gait &amp; Posture, 29<\/em>(3), 387-391. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.gaitpost.2008.10.058\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.gaitpost.2008.10.058<\/a>.<\/p>","css":"@media(min-width: 960px) {\n    .el-element > p > img:only-child { \n        margin-left: -150px;\n        margin-right: -150px;\n        max-width: calc(100% + 300px);\n    }\n}\n\n.el-element p{\n    font-size:14px;\n}\n\n\n    ","dropcap":false,"margin":"default"}}]}]}],"name":"Post"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","animation_delay":"200","image_position":"center-center","padding_remove_top":true,"style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":"xsmall"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"divider","props":{"divider_element":"hr"}},{"type":"panel","props":{"content":"

<p><strong>Nat\u00fcrlich bieten wir Ihnen in unserer Physiowerk Praxis in Soest auch eine Reihe von Ma\u00dfnahmen an, um Sie im Falle eines Falles zu unterst\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n

<p><strong>Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.<\/strong><\/p>","content_column_breakpoint":"m","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","link":"index.php?page_id=1101","link_style":"default","link_target":true,"link_text":"Wir sind gerne f\u00fcr Sie da","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","text_align":"center","title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"}}]}]}]}],"version":"4.5.3"} --></p>
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