PhysioWerk https://physiowerk-soest.de/ Praxis für Physiotherapie in Soest Mon, 23 Feb 2026 09:50:08 +0000 de hourly 1 Die Lendenwirbelsäule, das Kreuz mit dem Kreuz https://physiowerk-soest.de/die-lendenwirbelsaeule-das-kreuz-mit-dem-kreuz/ Mon, 23 Feb 2026 09:46:08 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2906 Zur Übersicht Die Lendenwirbelsäule, das Kreuz mit dem Kreuz 23 Februar, 2026 — PhysioWerk In unserem heutigen Blogbeitrag geht es um den unteren Abschnitt der Wirbelsäule, die sogenannte Lendenwirbelsäule. Dieser unterste Abschnitt unserer beweglichen Wirbelsäule besteht aus fünf kräftigen Lendenwirbeln. Sie trägt die Hauptlast unseres Oberkörpers und ist gleichzeitig extrem mobil, was sie allerdings auch […]

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Die Lendenwirbelsäule, das Kreuz mit dem Kreuz

— PhysioWerk
In unserem heutigen Blogbeitrag geht es um den unteren Abschnitt der Wirbelsäule, die sogenannte Lendenwirbelsäule. Dieser unterste Abschnitt unserer beweglichen Wirbelsäule besteht aus fünf kräftigen Lendenwirbeln. Sie trägt die Hauptlast unseres Oberkörpers und ist gleichzeitig extrem mobil, was sie allerdings auch anfällig für Verletzungen und Verschleiß macht.

Anatomie

Die Lendenwirbelsäule setzt sich aus fünf sehr stabilen Wirbelkörpern zusammen. Durch die hohe Last die sie tragen muss sind die Wirbelkörper höher als in den anderen Regionen der Wirbelsäule. Stabilität erlangt die Wirbelsäule wie in den oberen Regionen auch, durch straffe Bandstrukturen und Muskulatur. Zwischen den Wirbelkörpern gelagert finden wir als beweglichen Teil erneut die Bandscheiben. Diese dienen in der Lendenwirbelsäule mehr als in den anderen Abschnitten als eine Art Stoßdämpfer. Die Funktionsweise von Bandscheiben wird in einem weiteren Block noch näher erörtert. Im Anschluss an die Lendenwirbelsäule finden wir noch das Kreuzbein welches aus fünf miteinander verknöcherten Wirbelkörpern besteht und dem angeschlossen das Steißbein welches aus drei bis fünf ebenfalls miteinander verknöcherten Wirbelkörpern besteht.

 Im Vergleich zu den Hals- oder Brustwirbeln sind die Lendenwirbel besonders groß und massiv gebaut da sie den größten Druck aushalten müssen. Sie bestehen zum einen aus dem Wirbelkörpern einem zylindrischen tragenden Teil, den Wirbelbogen welcher den Wirbelkanal (Spinalkanal) in dem die Nervenfasern geschützt verlaufen und aus dem Fortsetzen welche man nach hinten als Dornfortsatz und seitlich als Querfortsätze erkennen kann.

Wie bereits erwähnt finden wir zwischen den Wirbelkörpern als beweglichen Teil die Bandscheiben. Ihre Aufgabe ist es Erschütterung abzufedern und die Beweglichkeit zwischen den Wirbeln zu ermöglichen. Genauso wie die Wirbelkörper finden wir in der Lendenwirbelsäule besonders dicke Bandscheiben die in der Lage sind den hohen Lasten standzuhalten und den entstehenden Druck optimal zu verteilen.

Als letzte Verbindung zwischen den Wirbelkörpern finden wir noch die sogenannten Facettgelenke. Diese Bestimmen die Richtung in die wir uns bewegen können. Ein komplexes System aus Bändern hält die gesamte Struktur zusammen und verhindert dass die Wirbel bei Belastung verrutschen. Die Facettgelenke bezeichnet man als echte Gelenke, da sie einen eigenen Kapselbandapparat besitzen.

Als letztes ist noch zu erwähnen dass immer zwei Wirbelkörper zusammen schräg seitlich nach hinten gerichtet ein wirbelloch bilden, aus denen die einzelnen Spinalnerven heraustreten und die dementsprechenden Regionen nerval versorgen.

Wie in allen Teilen des menschlichen Körpers darf man eine ganz besondere Struktur nicht vergessen, die Muskeln. Im Bereich der Lendenwirbelsäule finden wir zum einen die tief liegenden Muskeln und zum anderen die oberflächlichen Muskeln. Das tiefliegende System die Stabilisatoren setzen sich zum einen aus den muskuli multifidii, welche aus kleinen Muskeln direkt an der Wirbelsäule bestehen, dem Musculus transversus abdominis und der Beckenbodenmuskulatur zusammen. Diese in Einheit gesehen bilden ein natürliches Korsett zur Stabilisation der Wirbelsäule. Darüber gelegen finden wir das oberflächliche System die globalen Beweger. Zu ihnen gehören unter anderem der Musculus erector spine  (Rückenstrecker) der Musculus iliopsoas als Hüftbeuger und Verbindung zwischen Wirbelsäule und Oberschenkelknochen und der Musculus quadratus lumborum welcher das Becken mit den Rippen und der Lendenwirbelsäule vereint. Wichtig für die Stabilität aber auch für die Mobilität der Lendenwirbelsäule ist dabei ein Zusammenspiel der tiefen und oberflächlichen Muskeln. Bei chronischen Schmerzpatienten kommt es häufig dazu dass die tiefliegende Muskulatur, ihre Arbeit einstellt und zunehmend verkümmert. Oftmals wird dieser Muskelgruppe viel zu wenig Aufmerksamkeit im Bereich der Rehabilitation geschenkt.

Dies ist natürlich nur ein kurzer Exkurs in dem Bereich der Anatomie der Lendenwirbelsäule.

Krankheitsbilder

Bei den Krankheitsbildern der Lendenwirbelsäule unterscheiden wir zunächst angeborene Krankheitsbilder oder erworbene Krankheitsbilder. Zu den angeborenen zählen unter anderem die Spina bifida (offener Rücken eine Fehlbildung bei der sich der Wirbelbogen nicht vollständig schließt, eine angeborene Skoliose (seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule), sowie die sogenannten Blockwirbel bei dem die knöcherne Verschmelzung zweier oder mehrerer Wirbelkörper zu sehen ist.

Zu den erworbenen/degenerativen Erkrankungen, Verschleiß, finden wir als erstes natürlich den sogenannten Bandscheibenvorfall bzw. die Bandscheibenvorwölbung. Dabei kommt es zu einer Verschie des Gallertkerns. Als weiteres finden wir ein durch verschleißbedingte Verengung des Wirbels Kanals die sogenannte Spinalkanalstenose. Als wachstumsbedingte Erkrankung finden wir den sogenannten Morbus Scheuermann eine Wachstumsstörung in Jugendalter die zu einer verstärkten Rundrücken Bildung (Hyperkyphose) führt. Aber auch idiopathisches Skoliosen eine Wirbelsäulenverkrümmung die sich meist während der pubertären Wachstumsschübe ohne klare Ursache entwickelt. Des weiteren finden wir entzündliche und systematische Erkrankung wie denn morbus Bechterew ,die Osteoporose und nicht zuletzt die Spondylodiszitis(eine bakterielle Entzündung der Bandscheibe und der angrenzenden Wirbelkörper).

Therapie

Für uns als Physio Werk Soest stehen natürlich die erworbenen Krankheitsbilder im Vordergrund. Zu jeder therapieform gehört eine sorgfältige Diagnostik in Form meist von bildgebenden Verfahren wie MRT, CT oder zumindest ein Röntgen. Die daraus sich ergebende Therapie erfolgt oft stufenweise. Sie beginnt mit der konservativen und begleitenden medikamentösen Schmerztherapie. Eine Operation wird in der Regel erst bei neurologischen Ausfällen oder Therapieresistenz in Betracht gezogen.

Im Physio Werk Soest wird man eine auf jedem Patienten abgestimmte Therapie nach sorgfältiger vorheriger Untersuchung, erstellen. Oberstes Gebot bei jeder Therapie sollte jedoch sein Bewegung zu fördern, Schmerzen zu reduzieren, um eine langfristige Gesunderhaltung zu erreichen.

Wir vom Physio   Werk Soest können dabei auf eine langjährige Erfahrung, sowie auf viele unterschiedliche therapieformen im Kollegenkreis zurückgreifen.

Fazit

Die Lendenwirbelsäule ist ein zugleich sehr widerstandsfähiger Abschnitt der Wirbelsäule, aber auch zugleich ein sehr anfälliger Anteil. Jedoch egal, um welche Art von Beschwerden es sich bei Ihnen handelt, wir vom Physio Werk Soest sind mit unserem über lange Jahre erworbenen Fachwissen und einer Menge an unterschiedlichen Behandlungsmethoden stets für Sie. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen!!


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Krafttraining https://physiowerk-soest.de/krafttraining/ Tue, 02 Dec 2025 13:13:19 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2744 Zur Übersicht Krafttraining 02 Dezember, 2025 — PhysioWerk Warum überhaupt sollte man ein Krafttraining absolvieren? Welchen Nutzen habe ich dadurch? Es gibt genug Fragen zu diesem Thema und genügend Mythen, aber auch mittlerweile genügen wissenschaftliche Untersuchungen. In diesem Blogbeitrag möchten wir uns nicht der Wissenschaft widmen, sondern Ihnen den positiven Effekt und den Nutzen eines […]

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Krafttraining

— PhysioWerk

Warum überhaupt sollte man ein Krafttraining absolvieren? Welchen Nutzen habe ich dadurch? Es gibt genug Fragen zu diesem Thema und genügend Mythen, aber auch mittlerweile genügen wissenschaftliche Untersuchungen.

In diesem Blogbeitrag möchten wir uns nicht der Wissenschaft widmen, sondern Ihnen den positiven Effekt und den Nutzen eines Krafttrainings aufzeigen.

Während man bereits in der Antike sich mit Krafttraining beschäftigte, um sich für Kämpfe und Kriege fit zu halten, dauerte es in Deutschland bis 1956 ehe in Schweinfurt durch einen Rückkehrer aus den USA das erste Fitnessstudio eröffnet wurde. Eine erste große Welle folgte nach der Mister Germany Wahl 1960 und in den 1970 er Jahren durch eine durch den Deutschen Sportbund geförderte Kampagne. Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 11700 Fitnessstudios.

Warum Krafttraining?

Den Mythos das Krafttraining nur Muskeln aufbaut und somit den Körper formt und für ein besseres Aussehen sorgt hat man schon lange widerlegt. Vielmehr dient ein gezieltes Training dazu die Gesundheit unserer Knochen zu verbessern den Stoffwechsel anzuregen und die mentale Verfassung positiv zu steigern. Des Weiteren unterstützt Krafttraining den Abbau von Überschüssigem Fett, stärkt das Bindegewebe und hilft dabei Fehlhaltung -/ Fehlstatiken sowie chronische Schmerzen zu beheben oder zumindest zu lindern. Krafttraining dient zudem präventiv bei Krankheiten wie Osteoporose oder Diabetes mellitus unter anderem.

Muskelaufbau

selbstverständlich wiegt dieser Aspekt bei einem Krafttraining am größten, denn durch ein gezieltes Training ist es möglich zum einen Muskulatur zu vergrößern, sprich einen Zuwachs zu erreichen, aber auch die Muskulatur stärker und leistungsfähiger zu machen. Zu dem wird durch die Stärkung der Muskeln, das umliegende Gewebe ebenfalls gestrafft.

Fettabbau

da Muskeln bekanntlich mehr Energie umsetzen als Fettgewebe, wird durch einen Muskelzuwachs auch der Grundumsatz des Trainierenden gesteigert, was wiederum auch bei der Reduzierung von Körpergewicht einen positiven Effekt mit sich bringt.

Knochen und Gelenke

Der Aufbau von Knochenzellen und die Stabilität der Knochen leben von einer gesunden Mischung von Be und Entlastung. Ein Krafttraining erfüllt dies und trägt somit zu einem stabilen Skelett bei und kann die Entstehung einer Osteoporose verhindern beziehungsweise verringern. Gelenke leben ebenfalls von Bewegung. Diese Anforderungen erfüllt ein Krafttraining ebenfalls.

Körperhaltung, Fehlstatik

Durch ein Krafttraining lassen sich angeborene bzw. erworbene  Fehlstatiken wie Wirbelsäulendeformitäten, Gelenkbeschwerden oder muskuläre Dysbalancen gezielt beheben oder zumindest reduzieren. Ein positiver zusätzlicher Nebeneffekt kann eine Reduktion von chronischen Schmerzen sein.

Weitere gesundheitliche Vorteile von Krafttraining können eine Verbesserung des Herz Kreislaufsystemes und eine Reduktion des Blutdrucks sein. Des Weiteren kann sich Krafttraining positiv auf die Insulinsensitivität bei Typ 2 Diabetiker: innen auswirken. Es kann zudem entzündungshemmend wirken und das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken senken. Nicht außer Acht zu lassen sind zudem die Steigerung der mentalen Verfassung, der Steigerung der Denk und Konzentrationsfähigkeit, sowie die Verbesserung der Schlafqualität und des Immunsystems.

Krafttraining nur für junge Menschen?!

Dazu gibt es ein klares „Nein!!“

Wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile, dass auch ein Training jenseits der 70er Jahre und höher noch einen positiven Effekt auf die Eiweißsynthese mit sich bringt, spricht den Abbau der Muskelmasse bei Inaktivität verhindert. Zudem fördert eine stabile Körperhaltung die Koordination und verringert somit einen Sturzrisiko.

Da in unserer sich immer schneller drehenden Welt die Zeit auch immer knapper wird, ist für viele Menschen dies häufig ein Grund erst gar nicht sich mit einem Training zu beschäftigen, geschweige denn ein solches zu beginnen. Dabei ist es nicht notwendig sich jeden Tag einen solchen zu widmen. Studien zeigen, dass ein Muskelzuwachs bis zu 48 Stunden nach einem Training anhält und somit ein zwei bis dreimaliges Ganzkörpertraining wöchentlich völlig ausreichend ist. Natürlich gibt es auch Trainierende welche jeden Tag den Weg an die Geräte finden. Diese trainieren dann jedoch häufig einzelne und stetig wechselnde Muskeln.

Fazit

Ein Krafttraining stählert nicht nur die Muskeln, sondern bringt eine ganze Reihe positiver Nebeneffekte für ein gesundes und längeres Leben mit sich. Dabei spielen Alter und Zeit keinerlei Rolle.

Wir vom Physio Werk Soest, beraten Sie gerne über unsere Möglichkeiten, welche unsere Praxis ihnen bietet, um präventiv oder aber auch rehabilitativ, trainieren zu können. Bei uns können Sie unter fachlicher Anleitung gezielt an Geräten trainieren oder aber auch ab Januar einen unserer Kurse belegen.


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Das Knie https://physiowerk-soest.de/das-knie/ Mon, 17 Nov 2025 09:06:09 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2717 Zur Übersicht Das Knie 17 November, 2025 — PhysioWerk Das Kniegelenk, das größte, komplexeste, aber somit auch anfälligste Gelenk des menschlichen Körpers, welches täglich die gesamte Last des Körpergewichts tragen muss. In diesem Blog möchten wir einen kurzen Einblick in die Anatomie, mögliche Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten des Kniegelenkes geben. Anatomie Das Kniegelenk besteht zunächst aus […]

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Das Knie

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Das Kniegelenk, das größte, komplexeste, aber somit auch anfälligste Gelenk des menschlichen Körpers, welches täglich die gesamte Last des Körpergewichts tragen muss.

In diesem Blog möchten wir einen kurzen Einblick in die Anatomie, mögliche Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten des Kniegelenkes geben.

Anatomie

Das Kniegelenk besteht zunächst aus den beiden Hauptgelenkpartnern der Tibia (Schienbein) beziehungsweise dem Tibiaplateau mit seinen beiden Einbuchtungen, in denen sich auch die Menisken befinden. Der zweite Gelenkpartner befindet sich am unteren Oberschenkelknochen und bildet sich aus den beiden Femurcondylen. Auf dem Schienbeinplateau liegen außen und innen in den Ausbuchtungen halbmondförmig die Menisken. Verbunden werden die beiden Gelenkpartner durch die sogenannten Collateralbänder (Innenband, Außenband) welche an beiden Seiten vom Oberschenkel zum Unterschenkel hin verlaufen und bei ca. 90° Beugung „locker“ sind. Zusätzliche Stabilisation vor allem in der Streckung erhält das Kniegelenk durch die Kreuzbänder (ligamentum cruciatum anterior und posterior), welche zwischen Oberschenkel und Unterschenkel verlaufen. Die Kreuzbänder bestehen jeweils aus zwei Bündeln, wodurch das vordere Kreuzband ein nach vorne rutschen und das hintere ein nach hinten rutschen des Unterschenkels verhindert. Bei der vollständigen Extension wickeln diese sich umeinander und geben dem Gelenk zusätzlichen Halt. Umgeben werden die ganzen Strukturen, wie bei jedem anderen Gelenk auch, von der Gelenkkapsel. Diese umschließt das gesamte Gelenk und ist an der Rückseite in der Kniekehle „eingeschlagen“ wodurch das hintere Kreuzband sich außerhalb des Kniegelenkes befindet. Eine weitere Besonderheit ist die in die Kapsel eingebettete Kniescheibe, welche in der „Rille“, die sich durch die beiden Oberschenkelcondylen ergibt, läuft.

Zum Verständnis für komplexe Verletzungsmuster des Kniegelenkes ist es noch wichtig zu wissen, dass das Innenband mit dem Innenmeniskus zusätzlich verwachsen ist.

Bewegungsausmaß Kniegelenk

Extension (Streckung): 0°

Flexion(Beugung): 135°- 150°

Innenrotation: ca. 10°

Aussenrotation: ca. 30°

Verletzungen, Pathologie

Wie bereits erwähnt handelt es sich beim Kniegelenk um eines der komplexesten und am meisten belasteten Gelenke des menschlichen Körpers. Dies wiederum bringt mit sich das ist eine Reihe von Schäden, darunter Bänder- und Sehnenrisse (zum Beispiel Kreuzband oder Innenband Risse), Meniskusschäden und Knorpelverschleiß (Arthrose oder Chondromalazie), erleiden kann. Diese Verletzungen können durch akute, wie Verdrehen des Knies bei Sportunfällen oder durch degenerative Prozesse wie altersbedingten Verschleiß entstehen. Die Symptome reichen dabei von Schmerzen und Schwellungen bis hin zu Instabilität, wobei auch , Kombinations-Verletzungen wie die “Unhappy Triad“(vordere Kreuzband, Innenband und Meniskus) auftreten können.

Häufige Knieverletzungen

  • Vorderer Kreuzbandriss, oft auch als Kombinationsverletzung mit Innenband und Innenmeniskusverletzung
  • Hinterer Kreuzbandriss
  • Innen-/ Außenbandriss
  • Meniskusverletzungen, Meniskusriss
  • Knorpelschäden, wie der Chondromalazie (Aufweichen des Knorpels), Arthrose (degenerativer Verschleiß), Osteochondrosis dissecans (Lösen von Knorpel aufgrund von Durchblutungsstörungen)
  • Bursitis (Entzündung von Schleimbeuteln)
  • Sehnenverletzungen wie Risse (Quadrizepssehnenriss) oder Entzündungen (durch Reizung bei Über-/ Fehlbelastung)
  • Baker Zyste (in der Kniekehle sammelt sich Flüssigkeit)
  • Patellaluxationen (meistens nach außen, in seltenen Fällen nach innen)

Diagnose:

Bei der Diagnose erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung mit Messung der Bewegungsgrade und bestimmten Tests, welche eine eingeschränkte Beweglichkeit, so wie eine Instabilität des Knies zeigen können. Des Weiteren können Meniskus-verletzungen oder Bandverletzungen ausgetestet werden. Bei einem Verdacht sollten dann um genaue Verletzungsmuster erkennen zu können, bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen.

Therapie, Behandlung:

Die Art der Behandlung variiert je nach Art und Schwere der Verletzung. Dabei kann von einer konservativen bis hin zu einer operativen Behandlung alles erforderlich sein.

Bei einer konservativen Therapie steht ihnen Ihr Physiotherapeut nützlich mit Ratschlägen und einem für sie angepassten Therapieplan zur Seite. Aber auch vor einem operativen Eingriff es ist zwingend notwendig ihr Kniegelenk unter therapeutischer Aufsicht für diese OP vorzubereiten. Die angewendeten Techniken dafür hängen natürlich zum einen von der Verletzung oder dem Grad des Verschleißes und dem Erscheinungsbild des Kniegelenkes ab. Das heißt das zunächst ein Abbau einer vorhandenen Schwellung im Vordergrund stehen kann, aber auch eine Schmerz- abhängige Mobilisation sowie der Erhalt der Muskelkraft von Nöten ist.

Dies gilt nicht nur für Verletzungen im Kniegelenk, sondern gleichermaßen auch für den künstlichen Gelenkersatz. Denn zieht man in Betracht, dass es sich bei einem künstlichen Gelenk in erster Linie darum handelt dass nur die Gelenkflächen ausgetauscht werden und die restlichen Strukturen bis auf das vordere Kreuzband, weitestgehend erhalten bleiben. So ist es nur logisch im Vorfeld einer solchen Operation zunächst einmal den richtigen Zeitpunkt zu wählen, das heißt nicht zu früh und aus Bequemlichkeit einen Gelenkersatz bevorzugen, sondern auch den vorherigen Erhalt der Beweglichkeit sowie den Erhalt der Muskelkraft nicht zu vernachlässigen.

Wir vom PhysioWerk Soest stehen stetig im Austausch mit den dafür notwendigen niedergelassenen Fachärzten und Operateuren und stehen Ihnen mit Fachkompetenz ratend zur Seite.

Sollte es dennoch unabdingbar sein und Sie haben einen Gelenkersatz bekommen, so haben Sie ebenfalls die Möglichkeit sich bei uns zu melden, um die nötige Fitness für Ihren Alltag zurückzuerlangen.

Fazit

Das Kniegelenk als eines der komplexesten Gelenke des menschlichen Körpers, bietet bei all seiner Stabilität natürlich auch eine Menge an Verschleißmöglichkeiten und Verletzungsmustern. Wir vom PhysioWerk Soest bieten Ihnen als Patient jedoch für alle diese möglichen Fälle eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten und ein auf Sie und Ihr Problem abgestimmten Therapieplan. Sprechen Sie uns einfach rechtzeitig an!


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Die Hüfte https://physiowerk-soest.de/die-huefte/ Tue, 11 Nov 2025 09:43:30 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2704 Zur Übersicht Die Hüfte 11 November, 2025 — PhysioWerk In diesem Blogbeitrag geht es um ein zentrales Gelenk des menschlichen Körpers, die Hüfte. Da es sich dabei um ein reines Kugelgelenk handelt, gibt es ähnlich wie bei einem Schultergelenk eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten, wie die Flexion, die Extension, die Abduktion, die Adduktion und auch eine […]

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Die Hüfte

— PhysioWerk

In diesem Blogbeitrag geht es um ein zentrales Gelenk des menschlichen Körpers, die Hüfte. Da es sich dabei um ein reines Kugelgelenk handelt, gibt es ähnlich wie bei einem Schultergelenk eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten, wie die Flexion, die Extension, die Abduktion, die Adduktion und auch eine Außen-/Innenrotation. Es ist nach dem Kniegelenk das zweitgrößte Gelenk der Säugetiere.

Anatomie

Anders als z.B. bei der Schulter handelt es sich bei der Hüfte um ein Gelenk, welches eine knöcherne Führung besitzt. Das heißt, dass bei der Hüfte der Hüftkopf in der Hüftpfanne sitzt und dort eine knöcherne Begrenzung findet. Die Gelenkpartner finden wir am Ende des Femurs (Oberschenkelknochen) in Form des Hüftkopfes (caput femoris) und als Hüftpfanne, dem Acetabelum, welches sich aus den drei Beckenknochen, dem os ilium, dem os pubis und dem os ischii, bildet. Seine Stabilität für unseren aufrechten Gang erhält das Gelenk durch seine Kapsel mit seinen starken und straffen Bändern. Zu diesen zählen das Ligamentum capitis femoris, welches Kopf und Pfanne direkt verbindet, das Ligamentum iliofemorale, ischiofemorale und pubofemorale. Die drei letztgenannten bilden von den einzelnen Beckenknochen ausgehend ein “Bandgeflecht” und wirken sich somit stabilisierend auf das Gelenk aus, so dass eine Luxation (herausspringen) des Hüftkopfes aus der Pfanne kaum möglich ist.

Lediglich das Ligamentum capitis femoris ist beim Erwachsenen Menschen häufig verkümmert und hat keine mechanische Funktion mehr, sondern dient maßgeblich der Blutversorgung, da an ihm Blutgefäße entlang laufen.

Die Versorgung des Hüftkopfes mit Blut erfolgt über die arteria circumflexia femoris lateralis und medialis und der arteria obturatoria. Das acetabelum hingegen wird durch die arteria obturatoria, glutea superior und inferior und der arteria pudenda interna versorgt.

Wie bereits zum Anfang erwähnt, besitzt das Hüftgelenk eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten, welches ebenso eine Vielzahl an Muskeln bedarf, um diese ausführen zu können. Alle möglichen werden wir hier jedoch nicht aufzählen. Die Abkürzung M. steht für Muskulus.

Hüftbeuger (Flexoren):
M. iliopsoas, M. rectus femoris, M. tensor fasciae late, M. sartorius

Hüftstrecker (Extensoren):
M. gluteus maximus, medius und minimus (hintere Anteile), M. semitendinosus, M. semimembranosus, M. biceps femoris, M. adduktor magnus

Hüftabspreizer (Abduktoren):
M. gluteus maximus, medius, minimus, M. piriformis

Hüftheranführer (Adduktion):
M. adductor longus, brevis, magnus, M. gracillis, M. pectineus

Hüfteindreher (Innenrotator):
M. gluteus medius,minimus, M. adductor longus, brevis und magnus, M. pectineus

Hüftausdreher (Aussenrotator):
M. piriformis, M. gemellus superior, M. obturator internus, M. gemellus inferior, M. quadratus femoris

Wie man sieht, eine ganze Menge an Muskeln, welche dem Gelenk zusätzliche Stabilität und aber auch die nötige Beweglichkeit geben. Manche von ihnen besitzen je nach Stellung des Gelenkes auch eine doppelte bzw. umgekehrte Funktion. Alle diese Muskeln haben ihren Ursprung in der Nähe des Hüftgelenkes und ebenso auch ihren Ansatz. Manche ziehen auch bis über das Kniegelenk. Zwei knöcherne Strukturen springen durch den Ansatz und dem Zug der Muskeln noch einmal hervor. Der sogenannte trochanter major, welcher sich an der oberen Aussenseite des Oberschenkels befindet und der trochanter minor, welcher sich an der Oberschenkelinnenseite befindet.

Als letzte noch erwähnenswerte Struktur, finden wir an der Hüfte eine Gelenkkapsel, welche das Gelenk wie jedes Andere auch umschließt und den Gelenk zusätzliche Stabilität, Geschmeidigkeit und Schutz gibt, aber auch die nötigen Nervenfasern enthält, welche jegliche Informationen über Stellung, Schmerz, Bewegung etc. weiterleitet.

Sicherlich gäbe es anatomisch noch viele weitere Dinge zu besprechen. Dies würde jedoch den Rahmen sprengen und eine Menge an Grundkenntnissen im Bereich der Anatomie voraussetzen.

Winkel

Zur biomechanischen Beurteilung des Hüftgelenkes werden häufig röntgenologisch ermittelte Winkel herangezogen. Der Wichtigste hierbei ist der sogenannte CCD Winkel (centrum-collum- diaphysen Winkel), welcher den Winkel zwischen Oberschenkel-knochen und dem Oberschenkelhals, beziffert. Dieser verändert sich im Laufe des Alters wie folgt:

  • Kind 140°
  • Erwachsener 120° bis 130°
  • Senioren 115°

Veränderungen im Bereich des Winkels führen unweigerlich zu einer Gelenkfehlstellung und Fehlbelastung, welche wiederum zu pathologischen Veränderungen führen kann und häufig wird. Die Winkel spielen jedoch auch bei der Diagnostik eine große Rolle.

Erkrankungen

Bei den Erkrankungen im Bereich des Hüftgelenkes unterscheiden wir zum einen die angeborenen Fehlbildungen der Hüfte wie zum Beispiel die Hüftdysplasie oder auch angeborene Luxationen. Die Häufigkeit dieser Erkrankung ist dank einer verbesserten Früherkennung ab der Geburt und durch daraus resultierende konservative Behandlungen deutlich zurückgegangen. Des Weiteren kennen wir im Bereich des Hüftgelenkes die erworbenen Krankheitsbilder, wie zum Beispiel eine Hüftarthrose oder auch Coxarthrose genannt. Dabei handelt es sich um eine Verschleißerscheinung, die den Gelenkknorpel rissig macht oder verformt und letztlich zu einer Auflösung führt. Meistens tritt diese Erkrankung bei älteren Menschen auf oder bei Menschen mit einer unzureichenden Untersuchung im kindlichen Alter. Als weitere Erkrankungen im Bereich des Hüftgelenkes kennen wir entzündliche Prozesse. Dazu gehören Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Entzündungen durch genetische oder hormonelle Einflüsse, aber auch durch Umweltfaktoren. Auch im Bereich von Sehnenansätzen, Schleimbeuteln, Muskeln und Knochenhaut beziehungsweise Knochen kennen wir durch Über-/ und oder  Fehlbelastung entzündliche Prozesse. Als letztes kennen wir im Bereich der Hüfte, Erkrankung infolge eines Unfalls. Solche meist durch große Krafteinwirkung hervorgerufene Verletzungen können der sogenannte Oberschenkelhalsbruch, die Acetabulumfraktur, eine Luxation aber auch Abrisse von Muskel und Sehnen, nach sich ziehen.

Wie bei allen Verletzungen und Beschwerdebildern bleibt Ihnen als Betroffener nur der Gang zum Arzt. Dieser wird durch eine ausreichende Diagnostik mittels Bewegungsanalyse, bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall etc., letztendlich zu einer Diagnose kommen.

Therapie

Ganz egal zu welchem Ergebnis eine solche Diagnostik führt. Innerhalb einer physiotherapeutischen Behandlung ist es grundsätzlich möglich Beschwerden zu therapieren, um diese gänzlich zu beheben oder zumindest eine Linderung zu erreichen.

Ihr Therapeut wird sie dabei von Kopf bis Fuß oder von Fuß bis Kopf betrachten, um mögliche Fehlerquellen herauszufinden. Im Anschluss wird er einen auf sie abgestimmten Therapieplan erstellen, diesen mit Ihnen besprechen und zusammen durchführen. Dabei ist es egal ob es sich um eine prophylaktische Therapie oder um eine Therapie vor oder nach einer OP handelt.

Wir vom Physio Werk  Soest handeln stehts nach einem ganzheitlichen Prinzip, und wählen dabei häufig eine Vielzahl an unterschiedlichen Therapien.

Prophylaxe

Damit es erst gar nicht zu einem Beschwerdebild kommt und sie ärztlichen oder therapeutischen Beistand benötigen, gibt es eine Vielzahl an prophylaktischen Möglichkeiten, dem Ganzen entgegenzuwirken.

Durch eine ausgewogene Ernährung, eine gute Mischung aus Be und Entlastung, so wie Vermeidung von wiederkehrenden fehlerhaften Bewegungsabläufen, können Fehlerquellen bereits reduziert werden. Ebenso sind richtige und ausreichende Bewegung und das Reduzieren von Körpergewicht und das Vermeiden von tragen schwerer Lasten, unabdingbar. Auch können Yoga, Gymnastik und Entspannungstechniken zu einer guten Beweglichkeit und einer langlebigen gesunden Hüfte beitragen.

Auch dazu sind wir im Physio Werk Soest geschult und helfen Ihnen gerne, damit es erst gar nicht zu einem Beschwerdebild kommt.


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Rücken-Fit https://physiowerk-soest.de/ruecken-fit/ Mon, 20 Oct 2025 08:36:52 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2657 Zur Übersicht Kraft durch funktionelles Training Rücken-Fit Trainiere gezielt – spüre den Unterschied im Alltag. Dieser Kurs stärkt deine Rückenmuskulatur, verbessert Beweglichkeit und beugt Schmerzen effektiv vor. Durch funktionelles Ganzkörpertraining lernst du, deinen Rücken im Alltag bewusst einzusetzen – für mehr Stabilität, Balance und Energie. Start: ab Januar 2026 Ort: PhysioWerk Soest Zeit: dienstags, 18:00 […]

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Kraft durch funktionelles Training

Rücken-Fit

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Aquafitness/Wassergymnastik https://physiowerk-soest.de/aquafitness-wassergymnastik/ Mon, 20 Oct 2025 08:36:11 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2655 Zur Übersicht Knie, Rücken oder Hüfte? Wasser hilft immer. Aquafitness / Wassergymnastik Bewegung im Wasser entlastet Gelenke, kräftigt Muskeln und fördert die Durchblutung. Ob zur Prävention, Rehabilitation oder einfach für mehr Wohlbefinden – unser Aquafitness-Kurs kombiniert Spaß, Musik und effektive Übungen im brusttiefen Wasser. Start: ab Januar 2026 Ort: Aquafun Soest Zeit: donnerstags, 17:00 und […]

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Knie, Rücken oder Hüfte? Wasser hilft immer.

Aquafitness / Wassergymnastik

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10 Jahre PhysioWerk – Wir feiern Jubiläum! https://physiowerk-soest.de/10-jahre-physiowerk/ Mon, 15 Sep 2025 13:22:08 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2621 Zur Übersicht 10 Jahre PhysioWerk Soest Wir feiern Jubiläum! 15 September, 2025 — PhysioWerk Wir haben Grund zur Freude: Das PhysioWerk Soest wird 10 Jahre alt!Zu diesem besonderen Anlass laden wir Sie herzlich ein zu unserem Tag der offenen Tür am Samstag, 27. September 2025 von 10 bis 13 Uhr. Freuen Sie sich auf eine […]

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10 Jahre PhysioWerk Soest
Wir feiern Jubiläum!

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Wir haben Grund zur Freude: Das PhysioWerk Soest wird 10 Jahre alt!
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Das Lymphsystem. Alles im Fluss? https://physiowerk-soest.de/das-lymphsystem-alles-im-fluss/ Mon, 01 Sep 2025 08:19:40 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2599 Zur Übersicht Das Lymphsystem 01 September, 2025 — PhysioWerk Alles im Fluss? In diesen Blockbeitrag geht es um das Lymphsystem, seine Bedeutung, die Wichtigkeit der manuelle Lymphdrainage und die Folgen bei Nichtbeachtung. Anatomie Das Lymphsystem  ist eines der wichtigsten Systeme welche eine große Bedeutung in der Unterstützung unseres Immunsystems darstellt. Es bezeichnet ein zum Blutkreislauf […]

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Das Lymphsystem

— PhysioWerk

Alles im Fluss?

In diesen Blockbeitrag geht es um das Lymphsystem, seine Bedeutung, die Wichtigkeit der manuelle Lymphdrainage und die Folgen bei Nichtbeachtung.

Anatomie

Das Lymphsystem  ist eines der wichtigsten Systeme welche eine große Bedeutung in der Unterstützung unseres Immunsystems darstellt. Es bezeichnet ein zum Blutkreislauf parallel laufendes Gefäßsystem, welches für die Reinigung des Körpers im Zwischenzellraum zuständig ist. Die Lymphflüssigkeit gelangt mit dem normalen Blutkreislauf (dem arteriellen Blut) zu seinem Bestimmungsort, dem interzellulären Raum. Dieser Austausch basiert auf einem kolloidosmotischen Druck, dass heißt, das Eiweiß vorhanden sein muss, welches das Wasser anzieht. Und genau darin liegt der wichtige Faktor. Man könnte der Meinung sein das dieses „Reinigungswasser“ nun auch wieder über den venösen Kreislauf zurückgelangt. Da die Lymphflüssigkeit jedoch dann eiweißhaltig ist und die Eiweißmoleküle nicht durch die Wände der Venen passen, kann die Lymphe auch nur über das Lymphsystem abtransportiert werden.

Dieses System besteht in erster Linie aus ganz feinen Gefäßen, welche den gesamten Köperdurchziehen. Innerhalb der Gefäße befinden sich die sogenannten Lymphknoten, welche als Filter für die mitgenommenen Abfallstoffe fungieren. Auf seinem Weg zurück muss die Lymphflüssigkeit mindestens drei dieser Knotenpunkte passieren, um nach einem Sammelgefäß im Bauchraum dann gereinigt wieder dem normalen Körperkreislauf, kurz vor dem Herzen zugefügt zu werden.

Zu dem Lymphsystem gehören jedoch noch eine Anzahl von Organen, welche eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr und der Rückgewinnung von Eiweißen beteiligt sind. Dazu gehören die Milz, Thymus (lymphatische Organ im oberen Brustraum), Mandeln, Appendix und Peyer Plaques (lymphatisches Gewebe im Dünndarm), welche für die Reifung und Produktion von Immunzellen wichtig sind.

Für den Abbau und Wiederaufbau von Eiweißen besitzt der Körper dann ein eigenes ausgeklügeltes System, welches ebenfalls wichtig bei dem Erhalt unser Gesundheit ist.

Als letztes ist noch wichtig zu erwähnen das unser Lymphsystem am Transport von Fetten aus dem Verdauungstrakt beteiligt ist.

Funktionsweise…

Wie bereits erwähnt gelangt das „Reinigungswasser“ mit dem normalen arteriellen Blut bis in den Intrazellulären Raum. Dabei wird Flüssigkeit aus dem Blutplasma durch die Kapillare ins Gewebe filtriert. Diese Flüssigkeit ist dort bestimmt, um Stoffwechselprodukte etc. mit in die Lymphkapillare zu nehmen, welche dort beginnen. Sie besitzt in sich Fette, Proteine und Abwehrzellen. Nach der Aufnahme in die Lymphkapillare fließt die Lymphe durch ein Netzwerk von größer werdenden Lymphgefäßen, ähnlich wie beim Blutkreislauf. Dabei werden die Lymphe und ihre Bestandteile zu den Lymphknoten geleitet in welchen sich Fresszellen und Lymphozyten befinden durch welche die Lymphe von Bakterien, Viren, Zellresten und anderen Schadstoffen gereinigt wird. Auf ihrem Weg zurück zum normalen Kreislauf muss die Lymphe mindesten drei Lymphknoten passiert haben, um genügend gereinigt zu sein. Danach fließt sie zu den großen Lymphsammelstellen, dem ductus thoracicus und dem dutus lymphaticus, welche sich im unterem Thoraxbereich befinden. Von den Sammelstellen aus fließt die gereinigte Lymphe dann durch den linken Venenwinkel in Nähe des Schlüsselbeines, dem Blutkreislauf zu und wird dann über die Nieren ausgeschieden.

Nun wird sich ein jeder fragen, warum das Wasser nicht direkt in den venösen Kreislauf gelangt und ausgeschieden wird. Berechtigt, aber wie aufgeführt ist Lymphe mit Bakterien und Viren und anderen Abfall-/Schadstoffen belastet und würde so über den Blutweg nur im gesamten Körper verteilt werden. Des Weiteren und das ist der Wichtigste Unterschied zu anderen Körperflüssigkeiten, enthält die Lymphe Eiweißstoffe, welche nicht durch die Wände der venösen Gefäße passen. Hier liegt auch häufig der Fehler in der Gabe von Diuretikern. Es mag ja zunächst richtig sein das Gewebe mit Wasserentziehenden Mitteln zu entlasten, jedoch wenn es sich um ein Lymphöden handelt, führt dies dazu, dass die Eiweißmoleküle im Gewebe liegen bleiben. Dies führt zum einem dazu, dass sich wieder mehr Wasser im Gewebe ansammelt, da Eiweiß die Eigenschaft besitzt Wasser zu binden und auf Dauer führt Eiweiß zu Gewebeschädigungen.

Diagnose, Arten…

Um ein Lymphödem genau zu diagnostizieren ist der Gang zu einem Facharzt (Lymphologe, Angiologe; Gefäßchirurg) unabdingbar. Bei unklarer Gewichtszunahme, schweren Beinen und oder Armen, bei Umfangsvergrößerung an Extremitäten, Hautveränderungen und Spannungsgefühl, sollte der Arzt aufgesucht werden.

Bei unklarer Lage kann dieser mit verschiedenen Untersuchungen und ggf. mit einem bildgebenden Verfahren eine genaue Diagnose stellen. Diese ist notwendig, um dann gezielt handeln zu können.

Bei Lymphödemen unterscheidet man zunächst die primären und die sekundären. Die primären sind durch eine angeborene Komponente begleitet, das heißt das die Lymphanlage ausgebildet ist und auch funktioniert, es im System jedoch  Fehler gibt, welche irgendwann einmal dazu führen können das das Lymphsystem überfordert ist und nicht mehr ausreichend agiert oder aber es auch sofort zu Ödembildung kommt. Beim sekundären Lymphödem führt ein äußerer oder auch ein innerer Einfluss zu einer Ödembildung. Das heißt der Körper versucht zu reparieren und benötigt viel Lymphflüssigkeit und das System ist dann mit dem Abtransport überfordert und es kommt zu einer Ödembildung.

Bei einem primären handelt es sich um eine chronische Erkrankung, welche dann häufig einer stetigen Behandlung bedarf. Das sekundäre kann nach Behandlung  und ausheilen der Ursache wieder vollständig ausheilen.

Als heutzutage weitere Formen des Lymphödem kennen wir das Lipolymphödem und das Lipödem.

Bei einem Lipolymphödem führen eine Stoffwechselstörung der Fette dazu, dass Lymphgefäße komprimiert werden und das es dadurch zu einer vermehrten Ansammlung von Gewebewasser kommt.

Beim Lipödem handelt es sich um eine chronische Fettstoffwechselerkrankung mit einhergehender Wasseransammlung. Diese Patienten haben häufig einen längeren Leidensweg hinter sich, da diese Erkrankung noch nicht vollständig verbreitet und anerkannt ist und mit vielen Begleitsymptomen wie Schmerzen, schweren Beinen etc. einhergeht.

Therapie, Prophylaxe…

Generell muss man sagen, dass bei einem diagnostiziertem Lymphödem und bei einem Lipolymphödem nur eine manuelle Lymphdrainage, eine Kompressionstherapie und ausreichende Bewegung zu einer Linderung bzw. zu einer kompletten Ausheilung führen. Zudem können medikamentöse Unterstützungen und eine Ernährungsschulung die Heilung positiv beeinflussen.

Nun fragen Sie sich bestimmt zu Recht, was mit einer elektronischen Lymphdrainage ist?

Aus therapeutischer Sicht muss man sagen, dass es bei Sportlern zur Verbesserung der Regenerationszeit gut eingesetzt werden kann. Ebenso nach der Anwendung der manuellen Lymphdrainage, um nochmals das Ergebnis zu stabilisieren. Ebenso bei leichten lymphatischen Beschwerden. Bei reinen Lymphödemen im fortgeschrittenen Stadium jedoch ist eine manuelle Lymphdrainage unabdingbar.

Fazit…

Bei jeglicher Art von lymphatischen Störungen und bei jedem Verdacht einer lymphatischen Störung ist es notwendig den Gang zum Arzt nicht zu scheuen. Bei einer stehenden Diagnose sollten Sie dann schnellstmöglich einen Therapeuten mit der Qualifikation zur MLD aufsuchen. Dieser wird Sie ausreichend Untersuchen und Sie zudem zu nötigen zusätzlichen unterstützenden Hilfsmitteln und Therapien beraten.

Denn nur ein unbehandeltes Lymphödem führt zu folgeschweren Komplikationen und zu Langzeitschäden.


Wir vom  Physiowerk Soest stehen Ihnen natürlich auch gerne mit kompetenten Therpeut:innen in allen Fragen zu lymphatischen Störungen beratend zur Seite. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen. Je eher, desto besser!!

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Osteoporose und der Stellenwert von Übungstherapie zur Verbesserung der Knochendichte https://physiowerk-soest.de/osteoporose-und-der-stellenwert-von-uebungstherapie-zur-verbesserung-der-knochendichte/ Mon, 28 Jul 2025 09:06:11 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2567 Zur Übersicht Osteoporose und der Stellenwert von Übungstherapie zur Verbesserung der Knochendichte 28 Juli, 2025 — PhysioWerk Einleitung Unsere Knochen sind kein starres System. Ganz im Gegenteil – Knochengewebe unterliegt einem ständigen Umbau. Gemeint ist damit das Wechselspiel von knochenaufbauenden (Osteoblasten) und -abbauenden (Osteoklasten) Zellen. Dieses Wechselspiel ist in der Regel in Balance, kann jedoch […]

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Osteoporose und der Stellenwert
von Übungstherapie zur Verbesserung der Knochendichte

— PhysioWerk

Einleitung

Unsere Knochen sind kein starres System. Ganz im Gegenteil – Knochengewebe unterliegt einem ständigen Umbau. Gemeint ist damit das Wechselspiel von knochenaufbauenden (Osteoblasten) und -abbauenden (Osteoklasten) Zellen. Dieses Wechselspiel ist in der Regel in Balance, kann jedoch mit zunehmendem Alter aus dem Gleichgewicht geraten. Kommt es in der Folge zu einem vermehrten Abbau von Knochenmasse, spricht man von Osteoporose. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen des Skelettsystems. Betroffen sind insbesondere Frauen sowie ältere Menschen. Neben einer Reduktion von Knochenmasse verändert sich die mikroarchitektonische Knochenstruktur. Durch diese Veränderungen wird die Knochenstruktur geschwächt – sie werden instabiler und weniger belastbar, was das Risiko für Knochenbrüche erhöht.

In diesem Beitrag schauen wir uns den Nutzen von Übungstherapie und Krafttraining in der Prävention und Behandlung von Osteoporose an und welche Rolle sie als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Therapie spielt.

Wie entwickelt sich Osteoporose? Gibt es Risikofaktoren, die die Entstehung von Osteoporose begünstigen?

Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die vermutliche eine Rolle bei der Entstehung von Osteoporose spielen. Diese umfassen unter anderem erbliche Anlagen, hormonelle Veränderungen sowie Bewegungsmangel.

Insbesondere bei Frauen spielt der sinkende Östrogenspiegel um die Menopause herum eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Osteoporose. Neben der Wirkung von Östrogen wird der Einfluss von Dehydroepiandrosteron, kurz DHEA, diskutiert. Hierbei handelt es sich um ein Steroidhormon, das im menschlichen Körper wie eine Art Vorstufe für die weiblichen und männlichen Sexualhormone Östrogen und Testosteron wirkt. Zudem wird vermutet, dass DHEA die Osteoblastenaktivität stimuliert und damit den Aufbau von Knochenmasse fördert. Mit zunehmendem Alter sinkt die Konzentration von DHEA, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Das führt vermutlich zu einer Abnahme der Knochenmasse-aufbauenden Aktivität der Osteoblasten. Bei gleichbleibender Aktivität der Osteoklasten führt das dazu, dass die Knochendichte stetig abnimmt.

Eine Herausforderung im Zusammenhang mit Osteoporose ist, dass die Erkrankung lange Zeit frei von Symptomen verlaufen und daher zunächst unerkannt bleiben kann. Erst wenn es zu osteoporotisch bedingten Frakturen an beispielsweise der Wirbelsäule oder der Hüfte kommt, wird Osteoporose als Ursache erkannt.

Wie sollte die Therapie gestaltet werden und welchen Nutzen bietet Krafttraining im Zusammenhang mit Osteoporose?

Ein Blick in die Literatur zeigt, dass die Behandlung von Osteoporose auf einem multimodalen Ansatz basiert. Dabei werden mehrere Therapieansätze kombiniert, um den individuellen Nutzen der einzelnen Anwendungen zusammenzuführen und die beste Wirkung zu erzielen. Diese kombinierten Programme umfassen in der Regel medikamentöse Therapie, Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung.

Wie bereits erwähnt, werden Knochen ständig umgebaut. Mechanische Reize, wie sie beim Krafttraining oder in Übungstherapie auftreten, können diesen Umbau direkt beeinflussen. Sie fördern die Aktivität der knochenaufbauenden Osteoblasten und hemmen gleichzeitig den Abbau von Knochen durch Osteoklasten. Bei Menschen mit Osteoporose oder einem erhöhten Risiko für diese Krankheit kann regelmäßige Übungstherapie den Knochenabbau verlangsamen und sogar teilweise kompensieren. Eine Studie von Maddalozzo et al. (2007) zeigte dazu, dass Krafttraining in Kombination mit Hormontherapie die Knochendichte in der Wirbelsäule erhöhen konnte. Im Hüftbereich reduzierte sich die Abbaurate des Knochens im Vergleich zu den Teilnehmenden, die nur Hormontherapie erhielten oder keine dieser Therapien durchführten.

Doch die Vorteile von Trainingsprogrammen gehen über ihre Wirkung auf die Knochendichte hinaus. Sie verbessern auch die Muskelkraft, das Gleichgewicht und die neuromuskuläre Koordination. Durch diese Effekte kann sich das Risiko von Stürzen und damit auch sturzbedingten Frakturen verringern, was besonders mit zunehmendem Alter von großer Bedeutung ist.

Übungsprogramme beinhalten im Wesentlichen folgende Punkte:

  • Muskelaufbau- und Krafttraining (z. B. mit Gewichten oder Therabändern)
  • Propriozeptives Training zur Sturzprophylaxe
  • Koordinations- und Gleichgewichtstraining
  • Gewichtsbelastende Aktivitäten wie zügiges Gehen, leichtes Joggen oder auch Tanzen

Beispielhafte Übungen für Ihren Alltag

Im Rahmen einer physiotherapeutisch begleiteten Osteoporosetherapie können folgende Übungen sinnvoll eingesetzt werden:

  1. Fersenheben: Verbesserung der Bein- und Rumpfstabilität
  2. Isometrische Wandkniebeuge: Stärkung der Oberschenkelmuskulatur
  3. Einbeinstand: Förderung der Gleichgewichtsfähigkeit und Propriozeption
  4. Biceps Curls mit Therabändern: Kräftigung der Armmuskulatur

Jede Übung sollte dabei individuell an die physischen Voraussetzungen und mögliche Kontraindikationen der Patientinnen und Patienten angepasst werden. Wir im PhysioWerk Soest erarbeiten mit Ihnen einen personalisierten Übungsplan unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Fazit

Osteoporose ist eine Herausforderung für die alternde Gesellschaft. Wissenschaftliche Erkenntnisse unterstreichen, dass eine strukturierte Übungstherapie nicht nur in der Prävention, sondern auch in der Therapie eine unverzichtbare Rolle einnimmt. Die positive Beeinflussung der Knochenstoffwechselprozesse, die Reduktion des Sturzrisikos und die Steigerung der Lebensqualität sind gut dokumentiert.

In unserer physiotherapeutischen Praxis im Herzen von Soest stehen wir Ihnen mit fachlicher Expertise zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihnen einen individuellen und effektiven Therapieansatz zu entwickeln. Eine frühzeitige und konsequente Übungstherapie kann einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Gesunderhaltung Ihrer Knochen leisten. Vereinbaren Sie gerne ein Erstgespräch mit unserem Team – wir freuen uns auf Sie!

Für die besonders Interessierten:

Grote, C., Reinhardt, D., Zhang, M. & Wang, J. (2019). Regulatory mechanisms and clinical manifestations of musculoskeletal aging. Journal of Orthopaedic Research, 37(7), 1475–1488. Wiley. https://doi.org/10.1002/jor.24292

Maddalozzo, G. F., Widrick, J. J., Cardinal, B. J., Winters-Stone, K. M., Hoffman, M. A. & Snow, C. M. (2007). The effects of hormone replacement therapy and resistance training on spine bone mineral density in early postmenopausal women. Bone, 40(5), 1244–1251. Elsevier BV. https://doi.org/10.1016/j.bone.2006.12.059

Villareal, D. T. & Holloszy, J. O. (2006). DHEA enhances effects of weight training on muscle mass and strength in elderly women and men. Endocrinol Metab, 291.

Xie, M., Zhong, Y., Xue, Q., Wu, M., Deng, X., O. Santos, H. et al. (2020). Impact of dehydroepiandrosterone (DHEA) supplementation on serum levels of insulin-like growth factor 1 (IGF-1): A dose-response meta-analysis of randomized controlled trials. Experimental Gerontology, 136, 110949. Elsevier BV. https://doi.org/10.1016/j.exger.2020.110949


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Neues Therapieangebot: Gangschule & Prothesentraining für Beinamputierte https://physiowerk-soest.de/neues-therapieangebot-gangschule-prothesentraining-fuer-beinamputierte/ Mon, 07 Jul 2025 08:11:52 +0000 https://physiowerk-soest.de/?p=2529 Zur Übersicht Gangschule & Prothesentrainingfür Beinamputierte 01 Juli, 2025 — PhysioWerk Eine Amputation verändert das Leben eines Menschen grundlegend – körperlich, emotional und im Alltag. Umso wichtiger ist eine kompetente und individuelle therapeutische Begleitung auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Mit unserem neuen Therapieangebot bieten wir gezieltes Prothesentraining und Gangschulung für Menschen mit […]

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Gangschule & Prothesentraining
für Beinamputierte

— PhysioWerk
Eine Amputation verändert das Leben eines Menschen grundlegend – körperlich, emotional und im Alltag. Umso wichtiger ist eine kompetente und individuelle therapeutische Begleitung auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Mit unserem neuen Therapieangebot bieten wir gezieltes Prothesentraining und Gangschulung für Menschen mit Beinamputation an.

Der erste Schritt: Vorbereitung ist alles

Nach einer Amputation steht zunächst die Versorgung und Vorbereitung des Stumpfes im Vordergrund. Eine wichtige Maßnahme ist hier die manuelle Lymphdrainage, um Schwellungen zu reduzieren und die Durchblutung zu fördern. Auch das richtige Wickeln des Stumpfes ist entscheidend, um eine optimale Form für die spätere Prothesenversorgung zu schaffen.

Diese Phase wird oft unterschätzt – dabei bildet sie die Basis für eine gute Passform und spätere Funktionalität der Prothese. Eine gut vorbereitete Stumpfregion sorgt nicht nur für weniger Schmerzen, sondern auch für eine bessere Mobilität im späteren Alltag.

Training für Körper & Geist: Die Gewöhnung an die Prothese

Das Gehen mit einer Prothese erfordert nicht nur körperliche Kraft, sondern auch eine neue Art der Wahrnehmung und Bewegung. Viele alltägliche Bewegungen müssen neu gelernt und angepasst werden. Gezieltes Training hilft dabei, den eigenen Körper wieder besser kennenzulernen, Gleichgewicht und Koordination zu schulen und sich auf das neue Gangbild einzustellen.

Unser Therapieansatz berücksichtigt die individuellen Voraussetzungen jedes einzelnen Patienten. Dabei geht es nicht nur um Muskelkraft, sondern auch um Sicherheit, Selbstvertrauen und eine schrittweise Steigerung der Mobilität.

Teamarbeit für deinen Erfolg: Therapie & Orthopädietechnik

Ein wichtiger Faktor für den erfolgreichen Einsatz einer Prothese ist die enge Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Orthopädietechnikern. In unserem Therapiezentrum legen wir großen Wert auf einen offenen Austausch mit deinem Sanitätshaus.

Sollte sich im Training herausstellen, dass die Prothese angepasst werden muss, suchen wir aktiv den Kontakt zu deinem Orthopädietechniker. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit stellt sicher, dass du die bestmögliche Unterstützung erhältst – ganz auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt.

Gangschule: Für mehr Mobilität im Alltag

Ein zentrales Element unseres Angebots ist die Gangschule, bei der du lernst, dich mit deiner Prothese sicher im Alltag zu bewegen. Ob auf ebenem Boden, unebenem Gelände, beim Treppensteigen oder in Freizeit- und Berufssituationen – die Gangschule hilft dir, wieder mobil und aktiv zu werden.

Unser Ziel ist es, dass du mit deiner Prothese nicht nur gehen lernst, sondern auch wieder am Leben teilhaben kannst – mit neuen Möglichkeiten und neuem Selbstvertrauen.

Gangschule: Für mehr Mobilität im Alltag

Ein zentrales Element unseres Angebots ist die Gangschule, bei der du lernst, dich mit deiner Prothese sicher im Alltag zu bewegen. Ob auf ebenem Boden, unebenem Gelände, beim Treppensteigen oder in Freizeit- und Berufssituationen – die Gangschule hilft dir, wieder mobil und aktiv zu werden.

Unser Ziel ist es, dass du mit deiner Prothese nicht nur gehen lernst, sondern auch wieder am Leben teilhaben kannst – mit neuen Möglichkeiten und neuem Selbstvertrauen.


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Dann vereinbare jetzt deinen Termin für Prothesentraining und Gangschule in unserer Praxis. Wir begleiten dich kompetent und einfühlsam auf deinem Weg in einen neuen Alltag – Schritt für Schritt.

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